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sharkman Kapitänleutnant

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[240279] Verfasst am: 21.05.2010, 13:31 Titel: Friedrichskoog |
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| Zitat: | Hafen Friedrichskoog vor dem Aus
21. Mai 2010 | 04:15 Uhr | Von Ralf Pöschus;Angela Schmid
Das Land will sich offenbar vom Hafen Friedrichskoog trennen - ein herber Schlag für Fischerei und Tourismus. Das weckt Protest in ganz Dithmarschen.
Jetzt ist es so gut wie amtlich: Das Land will den Friedrichsköger Hafen dicht machen. Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant erfuhr dies am Dienstag im Gespräch mit Vertretern der Landesregierung und formulierte tags darauf sofort ein energisches Protestschreiben. Der Wirtschaftsausschuss des Kreises schloss sich dem am Mittwoch mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution an, die in der kommenden Woche vom Kreistag auf den Weg gebracht werden soll.
Seit Jahren schwebt die Absicht, den Landeshafen im Nordseebad aufzugeben, wie ein Damoklesschwert über Friedrichskoog. Immer wieder konnte sich die Gemeinde erfolgreich dagegen wehren. Nicht nur, weil dort die größte Krabbenkutterflotte Schleswig-Holsteins beheimatet ist. Auch touristisch gilt der kleine Hafen als unverzichtbar für den Ort.... |
© shz
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sharkman Kapitänleutnant

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[240810] Verfasst am: 09.06.2010, 20:04 Titel: shz vom 09.06.2010 |
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| Zitat: | Kampf um die Lebensader Hafen
9. Juni 2010 | 06:20 Uhr | Von Ralf Pöschus
"Lebensader Hafen - Friedrichskoog kämpft." Unter diesem Motto startet die frisch gegründete Bürgerinitiative Zukunft - Hafen am kommenden Sonntag einen Aktionsmarsch durch die lange Hafenstraße bis hin zum Hafen. Denn um dessen Erhalt geht es Dirk Eggers und seinen Mitstreitern aus dem Nordseebad.
Das werde die Auftaktveranstaltung sein, weitere Aktionen sollen folgen, erklärt Eggers. Ziel: Möglichst viel Aufmerksamkeit auf den vom Land zu Disposition gestellten kleinen Kutterhafen richten. Für Sonntag wurden sämtliche Firmen und Vereine im Ort angesprochen, Kinder verteilten eilig entworfene Flyer.... |
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sharkman Kapitänleutnant

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[241014] Verfasst am: 18.06.2010, 18:51 Titel: |
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| Zitat: | Und tschüß! - Arzt einfach gegangen
18. Juni 2010 | Von Ralf Pöschus
Rätselraten um die Beweggründe des einzigen Friedrichs köger Arztes Jürgen Muthmann. Der schmiss in der vorigen Woche hin, erklärte seinen Abgang aus dem Nordseebad, schloss die Praxis ab - und ist seitdem nicht mehr erreichbar. Weder für Bürgermeister Gerd Dethlefs noch für seine bisherigen Patienten.
In der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend wurde das Ausmaß der Situation in Friedrichskoog deutlich. "Was ist jetzt mit der ärztlichen Versorgung im Ort?", wollten zahlreiche Einwohner wissen. Und da die Praxis, die auf Gemeindekosten für 200 000 Euro Muthmanns Wünschen entsprechend umgebaut wurde, dem Kurmittelhaus angegliedert ist, stehen Kurgäste vor dem Problem, ihre Behandlung bei den Badeärzten in Büsum fortsetzen zu lassen. Dorthin kommen sie zunächst auf Kosten des Kurmittelhauses. Das allerdings gehört Friedrichskoog - die Gemeindekasse dürfte also am Ende die Transportkosten tragen.
"Herr Muthmann hat mir persönlich vor vier Wochen gesagt, dass er aufhört. Und dann war er weg", sagt der Bürgermeister über den plötzlichen Abgang des Mediziners am 11. Juni….. |
© shz
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sharkman Kapitänleutnant

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[241026] Verfasst am: 19.06.2010, 11:08 Titel: |
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| Zitat: | Hoffnung auf einen neuen Arzt in Friedrichskoog
Kassenärztliche Vereinigung spricht von einer „quasi nahtlosen Anschlusslösung“
Friedrichskoog (ate) Die mangelnde ärztliche Versorgung brennt den Friedrichskoogern unter den Nägeln, seitdem Dr. Jürgen Muthmann seine Praxis am 11. Juni aus „wirtschaftlichen Gründen“ geschlossen hat.
Der Mediziner hat inzwischen sogar seine Zulassung zurückgegeben, wie Esther Rüggen, Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Bad Segeberg, gestern Nachmittag bestätigte. Das war in der Einwohnerversammlung zu Beginn der Gemeindevertretersitzung am Mittwochabend noch nicht bekannt. Und deshalb eine der Unwägbarkeiten, über die sich Bürger und Gemeindevertreter den Kopf zerbrachen. Denn für einen Ort wie Friedrichskoog vergibt die KV nur eine Zulassung. Damit ist ein Problem also schon gelöst.
Der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung hat am selben Abend getagt wie die Kommunalpolitiker in der Nordseegemeinde. Über ein konkretes Ergebnis wollte Esther Rüggen aber noch nicht sprechen. Aber sie macht den Friedrichskoogern Hoffnung: „Wir sind dran“, sagt sie, „eine Lösung zeichnet sich ab, wenn auch mit Schwierigkeiten.“ Sie hofft, eine „quasi nahtlose Anschlusslösung“ zu finden.
Das ist für die Friedrichskooger ganz wichtig. „Wenn man ein Vierteljahr bei einem anderen Arzt war und mit dem zufrieden ist, wechselt man nicht wieder“, machte eine Einwohnerin die Konsequenzen einer langen Wartezeit deutlich. Ein neuer Arzt hätte dann ebenfalls mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.
Bürgermeister Gerd Dethlefs steht mit vier Ärzten in Verhandlung, die Interesse daran haben, sich hier niederzulassen. Aber das geht nicht von heute auf morgen. „Einer kann nicht vor Oktober kommen – aber so lange können wir nicht warten“, machte Dethlefs die Dringlichkeit deutlich. Doch er bleibe am Ball, es gebe Erfolg versprechende Gespräche.
Wann ein neuer Arzt kommt, ist also noch unklar. Klar ist, dass er nicht einfach in die Praxis von Dr. Muthmann an der Schulstraße-West einziehen kann. Denn der Mietvertrag zwischen Gemeinde und Arzt läuft noch bis 2014 – und ist nicht gekündigt worden. Aber die Gemeinde hat eine Ausweichmöglichkeit in petto: die Obergeschosswohnung im Bürgerbüro, wo die Praxis schon einmal vorübergehend untergebracht war.
Sogar die Krankenakten soll der Mediziner mitgenommen haben. Für Patienten mehr als ein Ärgernis: Sie haben zwar das Recht auf diese ihre Akten, wissen aber nicht, wo sie Dr. Muthmann erreichen können. Wo er steckt, weiß selbst die Gemeinde nicht, die jetzt versuchen muss, seinen Aufenthaltsort auf behördlichem Weg ausfindig zu machen.
Selbst wenn Muthmanns bisherige Patienten sich einen neuen Arzt suchen, könnten die fehlenden Akten zu einem ernsthaften Problem werden. Vor allem chronisch Kranke sind ja auf Medikamente angewiesen, und deren Verordnung steht nun mal in der Akte.
Die Kur-Patienten müssen so lange, bis ein neuer Badearzt im Ort ist, nach Büsum ausweichen – auch nicht zum ersten Mal. Die Kosten dafür übernimmt das Fontamar.
Die Gemeinde möchte natürlich vorbauen, dass so ein Fall nicht wieder auftritt. „Es ist schlimm, dass wir einem Arzt aufgesessen sind, der sich hinstellt und sagt, sein Vertrag verpflichte ihn nicht zu arbeiten“, gestand Fachbereichsleiter Andreas Rohwedder. Ob das beim nächsten Mal im Vertrag anders geregelt werden kann, bezweifelt er: „Wir wollen uns aber beraten lassen.“ |
© DLZ vom 18.06.2010
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Pauline Oberleutnant
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[241447] Verfasst am: 03.07.2010, 17:45 Titel: |
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| Zitat: | Friedrichskoog
Rettet Carstensen Kutterkorso?
3. Juli 2010 | 17:03 Uhr | Von Nadine Heggen, Schleswig-Holstein am Sonntag
Die Regatten der Krabbenkutter gehören zu Friedrichskoog. Neue Sicherheitsauflagen drohten allerdings, die Tradition zu kippen. Doch dann schaltete sich der Ministerpräsident ein.
Eigentlich sollten die Kutter in Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) am 26. Juli Trauerflor tragen. Nach Angaben der Organisatoren sollte dann nämlich die letzte Kutterregatta stattfinden. Eine 77 Jahre alte Tradition mit jährlich mehreren tausend Besuchern wäre zu Ende gegangen.
Der Grund: Die Regatta finanziert sich über die Passagierzahlen, die die 18 Kutter auf ihrer dreistündigen Fahrt zur Vogelinsel Trischen mitnehmen. Vor sechs Jahren durfte ein 20 Meter langer Kutter noch 50 Passagiere befördern. Ab diesem Jahr sollte nur noch die Hälfte erlaubt sein. So hatte es die Dienststelle Schiffssicherheit in Hamburg vorgegeben.
"Wir kommen mit den Kosten nicht mehr klar" |
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov) |
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sharkman Kapitänleutnant

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[243240] Verfasst am: 22.08.2010, 20:42 Titel: |
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Extra 3 - Der reale Irrsinn - Hafen Friedrichskoog
In Friedrichskoog wird der Hafen für 200.000 Euro renoviert.
Und dann dichtgemacht. Extra 3 fragt nach: [Links nur für angemeldete User] _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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sharkman Kapitänleutnant

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[243901] Verfasst am: 07.09.2010, 12:59 Titel: |
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| Zitat: | Galgenfrist für den Hafen?
Friedrichskoog soll Einrichtung übernehmen, Land zahlt zwei Jahre lang Zuschüsse
Von Reinhard Geschke
Friedrichskoog – Die sofortige Schließung des Hafens Friedrichskoog ist vorerst abgewendet, ein dauerhafter Fortbestand aber fast genauso weit entfernt wie vorher. So lässt sich das Gespräch einer Delegation bei Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gestern zusammenfassen.
Mit einigen Hoffnungen waren Landrat Dr. Jörn Klimant, Dirk Eggers von der Bürgerinitiative und Friedrichskoogs Bürgermeister Gerd Dethlefs nach Kiel gefahren. Doch diese wurden enttäuscht, auch wenn es einen seidenen Faden gibt, um den immer wieder versandenden Hafen vor der endgültigen Schließung zu retten.
„Das ist ein richtig dickes Brett, das zu bohren ist“, fasste der Landrat nüchtern zusammen. Er wolle weder Optimismus noch Pessimismus verbreiten und auch nicht resignieren. „Abgerechnet wird am Schluss.“
Carstensen betonte eingangs des Gesprächs, dass die Landesregierung auf jeden Fall an ihrem Sparkurs festhalten und die Trägerschaft für den Hafen abgeben werde. Der Ministerpräsident legte der Delegation den Vorschlag vor, dass der Hafen für weitere zwei Jahre unter der Trägerschaft der Gemeinde betrieben wird. Während dieser Zeit zahlt das Land jährlich 170 000 Euro Sachkosten, stellt den Hafenmeister und überlässt der Gemeinde die Einnahmen aus dem Hafenbetrieb in Höhe von 75 000 Euro jährlich. „Das Sperrwerk wird auch zukünftig über die zwei Jahre hinaus vom Land betrieben“, sagte Regierungssprecher Knut Peters.
Was auf den ersten Blick als großes Zugeständnis klingt, ist auf den zweiten Blick nur ein Sterben auf Raten. „Es ist ein kleines positives Signal, aber die Gemeinde wird das kaum finanzieren können“, so Eggers. Das unterstreicht Bürgermeister Dethlefs: „Wir leben von der Hand in den Mund und hatten 2009 eine Rücklage in Höhe von 35 000 Euro.“ Allerdings fügte er an, dass der „Finanzausschuss darüber beraten muss, was uns der Hafen wert ist“.
Für Dieter Voss, Vorsitzender des Fischervereins, ist schon jetzt klar: „Die Gemeinde bekommt den Schwarzen Peter und das Land ist da raus, wenn nach zwei Jahren der Hafen geschlossen werden muss.“
Ganz so pessimistisch will Landrat Klimant das nicht bewerten, allerdings hatte auch er gehofft, dass das Land die Trägerschaft bis zum Ende der Probephase übernimmt und man gemeinsam an einer verbesserten Wirtschaftlichkeit arbeitet. „Jetzt ist das Verfahren umgedreht. Wir müssen erst die Trägerschaft übernehmen und dann die Details klären.“ Dabei stecken in diesem Konstrukt für Friedrichskoog „erhebliche Risiken“, so Klimant. Unklar ist zum Beispiel, ob die Optimierung der Baggerung dauerhaft die Kosten der Unterhaltung senkt und wer die Personalkosten zahlt, wenn Mitarbeiter des Landes an anderer Stelle eingesetzt werden, aber die Gemeinde neue Mitarbeiter einstellen muss. Diese und andere Fragen sollen in den kommenden Wochen geklärt werden.
Auch für Klimant ist klar: „Wenn am Ende der noch offenen Rechnung ein erheblicher Betrag für Friedrichskoog bleibt, ist das keine Lösung.“
Ungeachtet dessen, wird die Bürgerinitiative weiter für den dauerhaften Erhalt des Hafens kämpfen. Der „freundlichen Bitte, die Demonstrationen einzustellen“ kommt die Initiative nicht nach. „Wir werden ohne viel Klamauk und großes Tamtam am Donnerstag vor dem Landeshaus mit unserem Info-Stand präsent sein, um die Landtagsabgeordneten von 8.30 bis 12.30 Uhr zu informieren“, sagte Eggers.
Die endgültige Entscheidung über den Haushalt fällt während der zweiten Lesung im Dezember. Bis dahin ist noch Spielraum für Verhandlungen, den die Beteiligten nutzen wollen. |
© DLZ vom 07.09.2010http://www.boyens-medien.de/ _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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Pauline Oberleutnant
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[249103] Verfasst am: 05.12.2010, 12:37 Titel: |
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Zwei Kutter auf der Suche nach einer neuen Heimat
| Zitat: | 5. Dezember 2010 | Von Margret Kiosz
Die Tage des kleinen Hafens an der Westküste sind gezählt, sollte sich nicht doch noch ein Investor finden.
Der Widerstand der Westküste gegen die Schließung des kleinen Hafens Friedrichskoog in Dithmarschen ist Schnee von gestern: Landregierung und Gemeinde haben sich geeinigt. Vorteil fürs Land: Es spart mindestens 700.000 Euro an Betriebskosten pro Jahr und dauerhaft hohe Investitionen im Zuge von verschärften Sicherheitsvorschriften.
Spätestens Ende September 2012 ist in Friedrichkoog Schluss, wenn nicht rechtzeitig vorher ein anderer Träger den Hafen übernehmen und weiterbetreiben will. "Die Gemeinde erhält damit genügend Zeit, um die Möglichkeit einer Überführung in eine kommunale oder sonstige Trägerschaft zu prüfen", erklärte die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Tamara Zie schang in Kiel. |
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov) |
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Pauline Oberleutnant
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[253331] Verfasst am: 09.02.2011, 09:37 Titel: |
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| Zitat: | Fischer in Friedrichskoog
Allein im Hafen
9. Februar 2011 | Von Dieter Brumm
Die Landesregierung ist extrem knapp bei Kasse. Daher will sich das Land von fünf Häfen an der Westküste trennen. Am härtesten trifft es Friedrichskoog.
Finanzielle Sorgen, eingeschränkte Fangzeiten, eine erdrückende Bürokratie und die Angst vor der Hafenschließung - warum also weitermachen? "Ja, Tausend Mal", schießt es aus ihm heraus, bevor die Frage gestellt ist. Ans Auf geben denkt Marko Rohwedder (45) immer dann, wenn die Preise für die Krabben im Keller sind. Wenn der Diesel für den 258 PS-Motor teurer wird. Wenn es wieder eine neue Auflage der Fischereiaufsicht gibt. Wenn zu wenig Krabben im Netz sind. Und wenn er an die drohende Schließung des Hafens denken muss. Rohwedder ist der letzte Fischer, der ausschließlich seinen Fang in Friedrichskoog (Dithmarschen) anlandet. Fünf weitere fahren ihren Heimathafen nur gelegentlich an, die anderen sind längst in Büsum zu Hause.
Schon seit Anfang Dezember liegt Marko Rohwedder im Hafen fest - der frühe und harte Winter. Wieder hinaus geht es nicht vor März. Vier Monate ohne Einkommen. "Ich habe 20.000 Euro von meinem Gesparten nehmen müssen, um über den Winter zu kommen. Jetzt ist nichts mehr da", erzählt der Vater von drei Kindern.
Drei Euro sind Minimum |
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hechinger Fähnrich

Anmeldedatum: 16.02.2008 Beiträge: 614 Wohnort: Tating
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[253346] Verfasst am: 09.02.2011, 15:36 Titel: |
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wenn jetzt schon Flüsse verkauft werden, *)
dann sicher auch bald die Küste und das Wattenmeer.
Warum eigentlich nicht auch die Küstenbewohner?
Wie? Die will doch niemand?
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Wolfgang Fähnrich

Anmeldedatum: 28.10.2010 Beiträge: 549 Wohnort: bei Miltenberg
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[253365] Verfasst am: 09.02.2011, 20:05 Titel: |
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| hechinger hat folgendes geschrieben: | wenn jetzt schon Flüsse verkauft werden, *)
dann sicher auch bald die Küste und das Wattenmeer.
Warum eigentlich nicht auch die Küstenbewohner?
Wie? Die will doch niemand?
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Gute Idee! Ich kauf mir dann auch gleich mal n Stück Deich...
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Sicher ist sicher  _________________ ..
.. Gruß Wolfgang - Diese Nachricht ist zu 100% biologisch abbaubar - |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[256620] Verfasst am: 13.04.2011, 17:45 Titel: |
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| Zitat: | Friedrichskoog
Forscher sorgen für Alarm im Watt
12. April 2011 | 18:26 Uhr | Von Ralf Pöschus
Ein Rettungshubschrauber kreiste über der Küste Dithmarschens, Polizei und Feuerwehr säumten den Deich. Eine Urlauberin glaubte, verirrte Wattwanderer zu sehen.
Auflaufendes Wasser, Windstärken zwischen 8 und 9 - da ist es für Fußgänger gefährlich im Watt. Eine aufmerksame Spaziergängerin alarmierte deshalb am Dienstag um 12:23 Uhr die Leitstelle, als sie knapp drei Kilometer vor Friedrichskoog-Spitze zwei Personen bis zum Bauch im Wasser stehen sah. Sofort lief ein Großeinsatz an.
Die Friedrichskooger Feuerwehr rückte mit 25 Mann in vier Fahrzeugen aus, Rettungshubschrauber "Christoph 42" aus Rendsburg wurde auf den Weg geschickt, zwei Rettungswagen eilten zum Strandhauptaufgang. Vier Feuerwehrleute nahmen ein Schiebeboard und machten sich auf den Weg zu den beiden Personen. "Wir haben das dann aber nach einigen hundert Metern abgebrochen, es war zu gefährlich", erzählt Wehrführer Peter Sassen. Und weil die Situation von Land aus schwer einzuschätzen war, wurde auch noch der auf Helgoland stationierte SAR-Hubschrauber angefordert. Denn der ist mit einer Seilwinde ausgestattet und hätte die Personen im Watt an Bord holen können.
Wissenschaftler nahmen Bodenproben |
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klausk Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 01.04.2007 Beiträge: 13495 Wohnort: Bad Vilbel-Gronau, Perle der südlichen Wetterau
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[256621] Verfasst am: 13.04.2011, 18:14 Titel: |
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Dummheit ist leider kein Straftatbestand. Klar ist, eine Stunde Hubschrauber kostet typabhängig so um die 6.000,00 Euro, dazu die Aufwendungen für Feuerwehr und Rettungsdienste. Wer zahlt ? Klar, die Allgemeinheit, wieder einmal. Unglaublich, welcher Leichtsinn die "Wissenschaftler" auszeichnet. Aber vielleicht läßt sich RWE etwas zu den Kosten einfallen. _________________ Heute schon gelacht, nö ...? Dann jetzt aber los  |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15594 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[256631] Verfasst am: 13.04.2011, 21:11 Titel: |
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| klausk hat folgendes geschrieben: | | Aber vielleicht läßt sich RWE etwas zu den Kosten einfallen. |
aber sicher doch, Umlage über den Strom- und Spritpreis  _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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sharkman Kapitänleutnant

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[257176] Verfasst am: 01.05.2011, 00:14 Titel: ZDF-Länderspiegel 30.04.2011 |
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Kampf um den Friedrichkooger Hafen : [Links nur für angemeldete User]ab Minute: 11:48 _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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