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Andy Obermaat
Anmeldedatum: 25.09.2004 Beiträge: 420 Wohnort: Büsum / Nordsee
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[127950] Verfasst am: 23.04.2007, 12:21 Titel: Staatsanwalt ermittelt gegen Ecomares |
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Noch was älteres gefunden, deshalb per Edit zugefügt:
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Wirtschaftskrimi um Kieler Fischzucht-Unternehmen
Kiel/Las Vegas <<< hört hört – Die Geschichte hat das Zeug zum Wirtschaftskrimi. Sie handelt von nächtlichem Eindringen in Büroräume, von angeblich geschassten Vorständen, verschwundenen Computern und dem Versuch einer offenbar feindlichen Übernahme. Als Opfer sieht sich die Kieler Firma Ecomares, mit 40 Mitarbeitern spezialisiert auf die Zucht von Shrimps, Steinbutt und anderen Meerestieren in umweltfreundlichen Aquakulturanlagen.
Rückblende: In den Abendstunden des 27. Dezember 2005 verschaffen sich mehrere Personen per Schlüsseldienst Zugang zu den Büroräumen der Ecomares Verwaltungs GmbH im Kieler Sell-Speicher. Nach Angaben des Unternehmens entwenden die Eindringlinge mehrere Computer, Akten und den Firmenserver. Anhand einer Videoaufzeichnung lässt sich die Identität der Hauptpersonen schnell ermitteln.
Es handelt sich um einen Krefelder Unternehmensberater sowie Angelina Ovcharik, Ehefrau von Frank Schäfer – seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des ehemaligen Ecomares-Partners Caviar Creator. Dieses Unternehmen mit Holding-Sitz im US-Spielerparadies Las Vegas und Dependance in München hatte im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit dem Bau einer 16 Millionen Euro teuren Stör-Aufzuchtanlage in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) für negative Schlagzeilen gesorgt: Die Landesregierung in Schwerin hat bis heute 4,6 Millionen Euro an Fördermitteln nicht ausgezahlt, da Caviar Creator sich nicht an Absprachen gehalten habe.
Sofort nach dem ungebetenen Besuch stellte Ecomares Strafanzeige gegen Frau Ovcharik. Doch die weist den Vorwurf des Einbruchdiebstahls weit von sich. Überraschende Begründung: Ecomares sei ihr eigenes Unternehmen – und in das eigene Unternehmen könne man schlechterdings nicht einbrechen. Als "Gründerin, einzige legitimierte Aktionärin und einziges Vorstandsmitglied" der Dachgesellschaft Ecomares Inc. (ebenfalls mit Sitz in Las Vegas), habe sie die Geschäftsführung der deutschen Ecomares-Gesellschaften am 21. Dezember "ihrer Funktion enthoben" und durch besagten Unternehmensberater aus Krefeld ersetzt. Begründung: "Heftige interne Streitigkeiten in der früheren Geschäftsführung der Ecomares-Gruppe, die die Handlungsfähigkeit des Unternehmens bedrohten."
Doch ganz so einfach ließ sich die Unternehmensspitze nicht absetzen. "Wir halten das, was Frau Ovcharik hier veranstaltet, für den Versuch einer feindlichen Übernahme", sagt Ecomares-Finanzchef Dieter Kloth und spricht von "höchst zweifelhaften Methoden". Eigentümer von Ecomares sind laut Emissionsprospekt zwei Beteiligungsgesellschaften, das Management sowie zahlreiche Einzelaktionäre. Dafür, dass Angelina Ovcharik behauptet, sie sei alleinige Ecomares-Eigentümerin, hat Kloth nur eine Erklärung: Um bereits vor einem Börsengang per Aktienausgabe privates Kapital einzusammeln, war 2003 mit Hilfe des Caviar-Creator-Chefs Schäfer ebenfalls in Las Vegas die Dachgesellschaft Ecomares Inc. ins Leben gerufen. Während dieses Gründungsprozesses war Schäfers Frau für kurze Zeit formal Alleinaktionärin. Im vergangenen Jahr kam es zwischen Caviar Creator und Ecomares zu unterschiedlichen Auffassungen in der Geschäftsausrichtung. Mit unvollständigen Dokumenten aus der Gründungszeit, so Kloth, wolle Frau Ovcharik nun ihren Eigentumsanspruch belegen.
Bislang ohne Erfolg: Der Versuch, Ecomares-Bankkonten zu sperren, scheiterte ebenso wie die Absetzung der Geschäftsführung. Eine Kieler Anwaltskanzlei, die Frau Ovcharik eingeschaltet hatte, hat ihr Mandat bereits niedergelegt. Auch der Krefelder Unternehmensberater, so Kloth, habe reumütig alle Datenträger wieder zurückgegeben. Caviar Creator teilte gestern lapidar mit: "Der Umstand, dass Angelina Ovcharik sich in den Räumen der Firma Ecomares aufgehalten hat, bedeutet nicht, dass sie im Auftrag von Caviar Creator gehandelt hat."
Das Ecomares-Management jedenfalls kümmert sich wieder um das Tagesgeschäft – die Erweiterung der Steinbutt-Zucht in Büsum etwa oder um die Planung von Aquakulturanlagen in Mexiko und Asien. Allerdings wurde die Ausgabe weiterer Aktien nach Angaben Kloths vorerst gestoppt. Am Börsengang 2007 jedoch will das Unternehmen festhalten.
Von Ulrich Metschies
Staatsanwalt ermittelt gegen Ecomares
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Datum: am 08.04.2007 um 13:33
Kategorie: Ernährung, Nahrungs- und Genussmittel
Wie die Staatsanwaltschaften in Kiel und Düsseldorf bestätigten, wurden dort Ermittlungen gegen Verantwortliche der Firmengruppe Ecomares Inc. eingeleitet.
Ecomares war im Jahre 2006 anlsslich eines Konfliktes um die
Eigentumsverhältnisse der Muttergesellschaft in die Schlagzeilen geraten.
Dieser Prozess ist nach wie vor anhängig und hätte für die über 1000 Aktionäre katastrophale Folgen, wenn Ecomares unterliegen würde.
Die Anwälte von Ecomares hatten im vergangenen Jahr ihr Mandat niedergelegt, nachdem Ecomares-Präsident Uwe Jebens die Zahlungsunfähigkeit von Ecomares erklärt hatte.
Aus unterrichteten Kreisen kamen nun Vorwürfe an die Öffentlichkeit, die eine Prospekthaftung wegen falscher Angaben im Emissionsprosdpekt von Ecomares begründen würden.
In Deutschland sind mehrere Klagen mit einem Streitwert von mehreren Millionen Euro anhängig. Unter anderem klagt der Hauptaktionär wegen Manipulation der Hauptversammlung im Herbst 2006. Hier wurde Aktionären, welche die Unternehmensleitung abwählen wollten, statutenwidrig die Teilnahme an der Versammlung verwehrt. Dabei handelte es sich u.a. um den Gründer der Ecomares GmbH Dr. Dirk Kuhlmann.
Es liegt ein Protokoll vor, aus dem hervorgeht, dass der Aufsichtsratsvorsitzende und Präsident der Gesellschaft Uwe Jebens bereits im Jahre 2005 nach internen Differenzen zurückgetreten ist, dennoch danach die geschäfte unbeirrt weiter geführt hat. Auch eine von Gerrit Quantz, dem heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden, beauftragte Anwaltskanzlei stellte demnach fest, dass die Parteien, die Uwe Jebens gewählt haben diesen abberufen können. Allerdings stellte diese Kanzlei auch fest, dass das Board of Directors nie gewählt wurde. Für die über 1000 Aktionäre, die etwa € 20 Millionen in die Aquakulturprojekte von Ecomares investiert haben sieht es schlecht aus. Wenn Ecomares bereits seit 2006 zahlungsunfähig war, muss deren Investition als verloren angesehen werden. _________________

Zuletzt bearbeitet von Andy am 23.04.2007, 22:08, insgesamt einmal bearbeitet |
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mano Bootsmann

Anmeldedatum: 21.11.2005 Beiträge: 1942 Wohnort: Planet Erde
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[127964] Verfasst am: 23.04.2007, 19:32 Titel: |
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Moin,
@Andy
da ich keinen Plan habe:
Wer oder was ist Ecomares?
Mano _________________ Ein Frosch bleibt ein Frosch, auch wenn er miaut wie eine Katze |
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Andy Obermaat
Anmeldedatum: 25.09.2004 Beiträge: 420 Wohnort: Büsum / Nordsee
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[127967] Verfasst am: 23.04.2007, 20:02 Titel: |
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Moin mano
Falls Du es Dir nicht schon ergoogelt hast ,hier der Link zu dieser Fischzuchtbude, die in Büsum expandieren wollte, weswegen der Wohnmobil-Parkplatz dort verlegt wurde.
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Fang jetzt aber um Gottes Willen keine "Diskusionen" mit mir an  _________________
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Andy Obermaat
Anmeldedatum: 25.09.2004 Beiträge: 420 Wohnort: Büsum / Nordsee
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[127991] Verfasst am: 23.04.2007, 22:01 Titel: |
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| Zitat: | Colville belästigt erneut Ecomares-Aktionäre
Wie uns soeben aus Aktionärskreisen bekannt wurde, belästigt die Colville erneut diejenigen Aktionäre, deren Adressen sie sich unrechtmäßig angeeignet haben muss.
Hierzu nun vorab ein spontaner Kommentar von jemandem, dem es gelungen ist, den Überblick zu behalten:
Ein Fall zum Schmunzeln – oder wie stelle ich mir selbst ein Bein ?!
Stellen Sie sich bitte vor, Sie seien Aktionär einer Gesellschaft – nennen wir sie E -.
Nach zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit taucht eine Person auf– nennen wir sie O, die nun überraschend behauptet, Sie wäre alleinige Gesellschafterin, Präsidentin, Treasurer und Secretary von E und alles was in den letzten zwei Jahren passiert ist, wäre ohne ihre Zustimmung und daher unrechtmäßig geschehen.
In dem daraufhin angestrengten Rechtsstreit am Stammsitz von E in den USA droht dieser Person nun allerdings, neben Schadenersatz wegen Verleumdungen und Geschäftsschädigung, eine empfindliche Freiheitsstrafe.
Um dieser Strafe zu entgehen, schreitet Ihr Ehemann – nennen wir ihn S - zur Tat. „Zufällig“ ist er als Bevollmächtigter einer Gründungsaktionärin der Gesellschaft E – nennen wir sie C. In der realen Welt würde dieses natürlich nicht gehen, da seine Frau O ja schon als alleinige Gesellschafterin auftritt. Solche Nebensächlichkeiten interessieren den Ehemann jedoch nicht.
Da der Gründungsaktionärin C einige interne und üblicherweise auch vertrauliche Unterlagen aus der Gründungszeit vorliegen, schreibt sie nun über einen Anwalt etliche weitere Aktionäre – vielleicht auch Sie – an und behauptet ebenfalls, dass die Gesellschaft angeblich gar nicht existiert und dass nur seine Frau, und irgendwie auch er, alleinige Gesellschafter sind.
Dieses passiert nun in aller Regelmäßigkeit zum Wochenende – warum wohl? Vielleicht, um die weiteren Aktionäre zu verunsichern und gegen die von den Aktionären gewählten Geschäftsführung aufzubringen, mit dem Ziel, irgendwann selbst die Geschäftsführung zu übernehmen und an die Konten heranzukommen? Oder auch nur, um sich gegen Zahlung von Geld davon wieder abbringen zu lassen? Gar nicht so dumm.
Doch unabhängig von diesem Familientheater arbeitet die reale Justiz in USA weiter. Es gibt inzwischen ein vorläufiges Urteil, dass Frau O Ihre Ansprüche versagt. Um das Verfahren zum Abschluss zu bringen, werden S und O als Zeugen vor Gericht geladen – erscheinen aber nicht. S unentschuldigt, er scheint unabkömmlich im Ausland (musste neue Schreiben an die „Mitaktionäre“ vorbereiten?), Frau O wird urplötzlich krank, nicht ohne jedoch am gleichen Tag den erst vor zwei Wochen neu engagierten Anwalt – nennen wir ihn H – wieder zu feuern (der 3. im Prozessverlauf).
Dieser amerikanische Anwalt wurde jedoch in diesen zwei Wochen animiert, für C eine Sammelklage gegen E zu formulieren. Vielleicht wurde H aber nicht über alle Fakten informiert. So baut die Klageschrift darauf auf, dass C von E getäuscht wurde. Dumm gelaufen, denn der in Rede stehende Vertrag zwischen C und E wurde seitens C von O unterschrieben, als rechtmäßige Vertreterin der Gesellschaft deren Bevollmächtigter ihr Ehemann S sein soll!
Kommen Sie bis hierhin noch mit? Nein?
Dann einfacher gefragt: Wie kann eine Frau O behaupten, alleinige Gesellschafterin von E zu sein, wenn sie gleichzeitig für einen weiteren Gesellschafter/Aktionär handelt und mit E einen Vertrag abschließt, um später eine Klage - quasi gegen sich selbst - zu formulieren?
Bestimmt wenden Sie jetzt ein, so etwas gibt es gar nicht, vielleicht in einer schlechten TV Soap. Kann man so sehen. Wie es der Richter in USA sieht wird man hoffentlich bald erfahren können.
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Achtung – Wieder Mailing-Aktion der Colville
Kiel, den 21. April 2007
Sehr geehrte Aktionärin, sehr geehrter Aktionär,
erneut hat zum Wochenende die Colville Services Ltd Briefe mit unwahren Tatsachenbehauptungen und irreführenden Dokumenten an Ecomares Aktionäre versandt.
Allen Aktionäre, die zu den am 19.04.07 verschickten Unterlagen der Anwaltskanzlei Thieme, Schoer, Quast in Düsseldorf eine inhaltliche Stellungnahme wünschen, stellen wir diese wie beim letzten Mal auf Anforderung zur Verfügung.
Bitte rufen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben und informieren Sie uns bei weiteren Kontaktversuchen seitens Colville.
Wir bedauern die wiederholten Belästungungen.
Mit freundlichen Grüssen
Dieter Kloth
Gerrit Quantz
Vorstand Ecomares Inc.
Für Fragen: Tel. (0203) 93 555 910 oder Email: aktien@ecomares.de
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Da die Bude ja eh mit Fischzucht operiert, kann man sich zurecht fragen: Da stinkt doch was  _________________
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mano Bootsmann

Anmeldedatum: 21.11.2005 Beiträge: 1942 Wohnort: Planet Erde
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[127992] Verfasst am: 23.04.2007, 22:04 Titel: |
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Moin Andy,
ne, war nicht beabsichtigt. Kannte ich nur nicht. Dankschön
Mano _________________ Ein Frosch bleibt ein Frosch, auch wenn er miaut wie eine Katze |
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eberhard Bootsmann

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[127994] Verfasst am: 23.04.2007, 22:30 Titel: Rettung des Hummergrundes |
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hallo,
vielleicht ist durch die Insolvenz von Ecomares die Rettung des Hummergrundes in greifbare
Nähe gerückt.
Durch das Ende von Ecomares kann der alte Wohnmobilparkplatz weiterhin genutzt werden.
Das Projekt von AVC wird damit überflüssig.
Dann kann die Parkuhr weiterhin auf dem Wohnmobilparkplatz verbleiben und muss nicht
in den Hummergrund umziehen.
Was dem einen sein Uhl ist dem anderen sein Nachtigall.
Gruß Eberhard |
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