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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93499] Verfasst am: 26.08.2006, 05:41 Titel: Der kleine Tee-Laden |
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Wer trinkt ihn nicht TEE
Ob Schwarz, Rot, Früchte, Grüner oder Jagertee....
gibt mir noch ein bißchen Zeit und ich stelle ein bißchen was zusammen!! _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Ela Bikinimaus

Anmeldedatum: 02.11.2004 Beiträge: 6736 Wohnort: ...im schönsten Bundesland der Welt...
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[93500] Verfasst am: 26.08.2006, 05:44 Titel: |
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Na dann bin ich schon mal gespannt....ich mag gern Tee...
Ela. _________________
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Gast
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[93525] Verfasst am: 26.08.2006, 16:40 Titel: |
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Ich liebe "Rote Grütze"Tee.........*leeeeeeeecker*  |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15584 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[93528] Verfasst am: 26.08.2006, 16:45 Titel: |
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....und ich den Schietwetter- Büsumer Advents- und Büsumer Weihnachtstee, kaufe ich immer im Sylter Teekontor in der "Seemeile". _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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snowcat Leutnant

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 2570 Wohnort: am Rhein
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[93684] Verfasst am: 28.08.2006, 12:05 Titel: |
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und ich liebe St.-Peter´s Bester!
Leeeeeeeeeecker!
Gruß snowcat _________________
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elisabeth Obermaat

Anmeldedatum: 16.09.2004 Beiträge: 255 Wohnort: Werra-Meißner-Kreis
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[93687] Verfasst am: 28.08.2006, 12:25 Titel: |
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Also ich kaufe meinen Tee (oder lasse ihn schicken) immer bei Hansen (Büsum). Da riecht es, wenn man den Laden betritt, nicht so nach künstlichen Aromen wie in den meisten anderen Teeläden. Da wird mir immer übel von dem starken Geruch. Und meistens ist das auch fertige Massenmischung. Gibt es überall, sind nur immer andere Schilder drauf.
Bei Hansen habe ich schon öfter gesehen, wie frisch gemischt wurde. |
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93696] Verfasst am: 28.08.2006, 13:40 Titel: |
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So habe ich es gerne - ich habe eine Idee - natürlich kurz vor Feierabend und dann noch freies Wochenende. Aber Ihr seit gleich soo fleißig und teilt gleich Eure positiven Gedanken zu bei. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93697] Verfasst am: 28.08.2006, 13:43 Titel: |
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Das Wort Tee
Chinesisches Wort im Ursprung nach "T'sa" im Amoy Dialekt "T'e".
Bedeutung "das Göttliche" - "das Erleuchtende" _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93698] Verfasst am: 28.08.2006, 13:48 Titel: |
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Geschichte des Tees
Vor rund 4700 Jahren im Jahre 2737 v. Chr. soll sich der große chinesische Kaiser Shen Nung in seinem Garten aufgehalten haben, in seiner Hand eine Trinkschale heissen Wassers. Plötzlich kam ein Wind auf und drei Blätter eines wildwachsenden Teestrauches fielen in seine Teeschale. Dem Kaiser fiel ein angenehmer Duft auf, er kostete, und fühlte sich frisch und konzentriert. Der Teestrauch und die Zubereitung des Tees wurden entdeckt. Shen Nung galt für die Chinesen als einer der drei gelben Kaiser, Götter, die früher als Menschen gelebt haben und den Menschen das Wissen gebracht haben. Chen Nung gilt als Begründer der chinesischen Kräuterheilkunde, brachte zudem das Wissen über die Getreidearten Soja, Hirse, Sorghum, Weizen und Reis ins Land und wurde daher auch in China "Himmlischer Landmann" genannt. Der erste Gelbe Kaiser, Fu Shi, führte das Wissen über Yin und Yang ein, der zweite, Huang Ti, lehrte die Akupunktur. Von Shen Nung stammt der Ausspruch
"Tee weckt den guten Geist und weise Gedanken. Er erfrischt das Gemüt. Bist du niedergeschlagen, so wird Tee dich ermuntern."
Die zweite Legende ist japanischer Herkunft. Bodhidarma, buddhistischer Mönch und dritter Sohn des indischen Königs Kaisawo, soll ca. 519 n. Chr. mehrere Jahre vor einer Felswand in den Nächten meditiert haben. Als ihn eines Nachts schließlich die Müdigkeit überkam, war der so zornig über seine Schwäche geworden, dass er sich beide Augenlider abriss und fortwarf. Dort schlugen die Lider bis zum nächsten Morgen Wurzeln, und es wuchsen zwei immergrüne Teesträucher. Bodhidarma probierte davon, und fühlte sich wachsamer und gestärkt, so dass er dem Schlaf besser widerstehen konnte. Das Schriftzeichen "Cha" gilt in Japan nach wie vor für Tee und das Augenlid. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93699] Verfasst am: 28.08.2006, 13:50 Titel: |
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Die Teepflanze
Herkunft des Tees
Die Urform der Teepflanze lässt sich heute nicht mehr bestimmen. Ihr Ursprung soll in Südwestchina, Assam oder Kambodscha liegen. Es wird heutzutage stattdessen zwischen zwei Ur-Teepflanzen unterschieden:
-dem chinesischen Teestrauch Camellia sinensis (China-Busch) und dem
-assamischen Teestrauch Camellia assamica (Assam-Busch).
Es wird vermutet, dass die zweite Art, die Camellia assamica, von der Camellia sinensis abstammt und sich im Laufe der Jahrtausende so verändert hat, dass man in der Botanik nun zwischen zwei Ur-Arten unterscheidet.Der China-Busch wurde 3000 v.Chr. wildwachsend entdeckt. Der Strauch ist verträgt Kälte relativ gut und wird ca. 3-4 Meter hoch und kann über 100 Jahre alt werden. Der Assam-Busch wurde 1823 von einem Schotten entdeckt. Ein wildwachsender (unbeschnittener) Assam-Teebaum kann 15-20m hoch werden, seine Lebensdauer beträgt hingegen nur 50 Jahre, bringt jedoch mehr Ertrag als der China-Busch.
Aus diesen beiden Teesträuchern hat man eine dritte, sehr widerstandsfähige Teepflanze, die Hybrid-Teepflanze, aus Kreuzung der beiden Ur-Teepflanzen, herangezogen. Es gibt nur diese drei Teepflanzen. Die Vielfalt der Teesorten entsteht allein durch die unterschiedlichen klimatische Bedingungen der Plantagen. Fast ausschließlich angebaut wird heutzutage die Hybridpflanze, Grundlage fast aller Teesorten. In der Plantage werde die Sträucher nur auf eine Höhe von 1 - 1,5m gehalten. Teesträucher gedeihen optimal in Gebieten um den Äquator mit hoher Luftfeuchtigkeit. Idealerweise in feuchten, tropischen Wäldern zwischen 500m-2000m Höhe. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

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[93789] Verfasst am: 28.08.2006, 16:54 Titel: |
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GRÜNER TEE
Er hat viele positive Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Fluor, Mangan, Magnesium und Zink) und viele Vitamine (teilweise sogar mehr Vitamin C als eine baumgereifte Zitrone
SCHWARZER TEE
Enthält auch Mineralstoffe, aber nur Fluor, Mangan und Kalium. Er hat ca. 25 % weniger Gerbstofe als grüner Tee, dafür aber 0,4 bis 0,8 % mehr Koffein.
ROOIBOS
Enthält zu den Mineralstoffen vom grünen Tee auch noch Natrium und auch nur Vitamin C. Er ist frei von Koffein und enthält deutlich winiger Gerb- und Bitterstoffe als Schwarztee.
Dafür aber Phenolsäuren. Diese wirken pilzabtötend, antibakeriell und virenhemmend. Seit den 60iger Jahren werden diese Inhaltsstoffe und Wirkungen wissenschaftlich untersucht.
Bisher erfolgreich bekämpft:
Akne, Ekzeme, Allergien, Sodbrennen, Bauchkrämpfe, Koliken, Magenbeschwerden, Bluthochdruck und Schlafstörungen. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14898 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[93794] Verfasst am: 28.08.2006, 17:23 Titel: |
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KLEINES TEE-ABC
ASSAM
Nordindischer Teedistrikt und größtes zusammenhängendes Teeanbaugebiet der Welt
AROMATISIERTER TEE
Schwarze oder grüne Tees, denen ein zusätzliches Aroma durch Beigabe von natürlichen oder naturidentischen Aromastoffen sowie Fruchtstücke, Blüten oder Gewürzen gegeben wird.
ÄTHERISCHE ÖLE
Natürliche Bestandteile, geben dem Tee seine spezifischen Duft und sein spezielles Aroma.
DARJEELING
Nordindischer Teedistrikt am Südhang des Himalaya
HALTBARKEIT
Tee ist mind. 2 Jahre nach dem Kaufdatum haltbar, wenn er gut verschlossen aufbewahrt wird. Ideal hierfür sind gut schließende Dosen aus Feinblech. Aromatisierte Tees haben eine kürzere Haltbarkeit, da sich die Aromastoffe mit der Zeit verflüchtigen.
KOCHENDES WASSER
Das ist die absulute Voraussetzung für die Zubereitung bei schwarzem Tee. Durch Fermentation gehen Gerbstoffe und Koffein eine chemische Verbindung ein. Um diese Verbindung zu lösen, braucht man kochendes Wasser und eine Ziehzeit von mind. 3 Minuten.
NICHT KOCHENDES WASSER
Das ist die absulute Voraussetzung für die Zubereitung bei grünem Tee. Diese Blätter sind unfermentiert. Gerbstoffe und Koffein sind nicht verbunden und damit relativ schnell löslich. Schon nach kurzer Zeit gehen sie ins Wasser über. Zu heißes Wasser zerstört im Gegenteil eher wertvolle Inhalts- und Geschmackstoffe. Somit nur mit 60 - 80 Grad warmen Wasser übergießen. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

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[93806] Verfasst am: 28.08.2006, 17:40 Titel: |
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TEE-SEMINAR
In Büsum wird jeden Dienstag ein Tee-Seminar angeboten.
Im Insel Cafe in der Kirchstraße von 15 Uhr bis ca. 17 Uhr.
Es wird einem Wissenswertes rund um den Tee erzählt.
Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt.
Es wird ein Kostenbeitrag von 7.50 Euro pro Person erhoben.
Anmeldungen werden somit gern gesehen - entweder im Lokal oder unter 04834/962824
Ich habe dieses Seminar im Mai selbst mitgemacht, war nur leider alleine. Es wurden mir 4 verschiedene Tee-Sorten angeboten - weiß, schwarz, grün und rooibos - dazu wurden Kekse gereicht und viele Informationen. Es entwickelte sich ein nettes Gespräch und kann es wirklich weiterempfehlen.
Hat echt Spaß gemacht. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

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[93827] Verfasst am: 28.08.2006, 18:02 Titel: |
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Im Mai entdeckte ich ein neues Thee-Geschäft in der Hohenzollernstraße. Obwohl es mir irgendwie bekannt vorkam, den es hat die selbe Aufmachung wie das Tee-Geschäft am Südstrand (gegenüber vom Piratenmeer).
Und da ich ja immer neugierig bin fragte ich auch gleich nach. Aber nein, ich wurde eines besseren belehrt.
Der war Mitgeschäftsführer dort und man hat ihn letztes Jahr im Herbst einfach rausgeschmissen. Und zu Weihnachten bekam er die Räumlichkeiten in der Hohenzollernstraße und eröffnete Oster 2006 sein Thee-Geschäft. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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[93834] Verfasst am: 28.08.2006, 18:14 Titel: |
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WEISSER TEE
ist eine besondere Form von grünem Tee. Als weiß wird er bezeichnet, weil die zarte Behaarung der Blattunterseite nach der Trocknung als silbrig-weißer Flaum erscheint. Da nur die jüngsten Teeblätter diesen Flaum besitzen, muss die Pflückung besonders sorgfältig erfolgen. Pai steht in der chinesischen Bezeichnung für „weiß“, Mu Tan ist die „Pfingstrose“.
“Pai Mu Tan“, der wertvolle weiße Tee
Für den weißen Tee werden vor allem die ungeöffneten oder gerade offenen Knospen des Teestrauchs gepflückt. Denn diese jüngsten Blätter haben noch den zarten, weißen Haarflaum – das Kennzeichen eines Pai Mu Tan. Wenige Tage nach der Knospenöffnung geht der Haarflaum als Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung und starker Verdunstung nämlich deutlich zurück.
Die weichen Blätter werden in dünnen Lagen 60 bis 70 Stunden in der Sonne vorgetrocknet. Für eine mechanische Behandlung sind sie zu zerbrechlich. Ist ihr Feuchtegehalt um 90 Prozent reduziert, so rösten sie anschließend in Körben bei einer Lufttemperatur von 90°C fertig.
Wer den losen Tee genau betrachtet, findet Knospen, die von den Blättern eingehüllt sind, sowie länglich eingerollte Teeblätter mit Silberflaum, den getrockneten Blatthaaren. An einem Tag verarbeiten 12 Frauen etwa 10 kg Weissen Tee. Das zeigt, wie wertvoll die Handverarbeitung ist. _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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