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Claus Administrator

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 4198 Wohnort: Büsum
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[81528] Verfasst am: 22.06.2006, 18:42 Titel: |
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Super Bilder Sharkman.
Und der Witz mit den Birkenblättern - als Realsatire - war auch klasse  _________________ Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden
komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen. |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[92813] Verfasst am: 22.08.2006, 07:30 Titel: |
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Kleinste Schule hat zwei Neue
Nordstrandischmoor / sh:z - Drei Kinder, ein Lehrer - das ist die Schule der Hallig Nordstrandischmoor. Die Einrichtung auf dem beschaulichen Eiland im nordfriesischen Wattenmeer ist die kleinste in Deutschland. Ann-Kathrin Hartwig-Kruse (9) und ihren Bruder Henrik (7) stört das wenig. Für die beiden Kinder fängt ein neues Schuljahr nach den langen Sommerferien an. Jetzt radeln sie wieder jeden Morgen von der Niewarft auf die Amalienwarft, um dort zwischen 8 und 13 Uhr die Schulbank zu drücken.
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[Links nur für angemeldete User] _________________ Altwerden ist wie auf einen Berg steigen.
Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov) |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15594 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[92955] Verfasst am: 22.08.2006, 21:44 Titel: |
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Watt’n Glück - die „DOLLOS“ von NF
Zwei Männer in schwarz und ein Ziel: Irgendwo da draußen im nordfriesischen Wattenmeer wartet ein Schornstein,
der gereinigt werden soll - auf Hallig Habel: ein Haus, ein Bewohner, ein Ofen.
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[92975] Verfasst am: 23.08.2006, 10:20 Titel: |
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Hooger Trachtensommer
3. September 2006
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
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(Sir Peter Ustinov) |
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Gast
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[92986] Verfasst am: 23.08.2006, 12:01 Titel: |
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@Sharky
Toll der gefundene Bericht von dir!Ich hab das ganze auf DVD was mir freundlicher Weise der Kelte aufgenommen und geschickt hat.Es macht Spaß mal Kollegen bei der Arbeit zuzuschauen  |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[98482] Verfasst am: 10.10.2006, 07:42 Titel: |
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Erster Herbststurm: Landunter auf Nordstrandischmoor
Nordstrandischmoor (dpa/lno) - Der erste Herbststurm des Jahres hat den nordfriesischen Halligen Landunter beschert.
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
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Kelte Bootsmann

Anmeldedatum: 11.01.2006 Beiträge: 1262 Wohnort: Biebertal - Mittelhessen
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[98764] Verfasst am: 14.10.2006, 15:05 Titel: |
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Süderoog
4. Oktober 2006
Blick bei Westerhever über das Wattenmeer nach Süderoog
Und was mich schon immer interessiert hat, kann man den Leuchtturm von Amrum noch von Eiderstedt sehen?
Man kann, zumindest sieht man das Leuchtfeuer! _________________ Reden ist Silber!
Schweigen manchmal Gold! |
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Giotto Obermaat

Anmeldedatum: 25.02.2005 Beiträge: 293 Wohnort: Pellworm
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[98929] Verfasst am: 17.10.2006, 06:46 Titel: |
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@Kelte
Super Foto! Deine Frage hätte ich dir auch beantworten können  _________________ MfG Giotto.
>> Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe. << |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[102042] Verfasst am: 27.10.2006, 18:12 Titel: |
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Inseln und Halligen fordern erneut nationale Küstenwache
Amrum (dpa/lno) - Vertreter der Halligen und nordfriesischen Inseln haben erneut eine bundesweit einheitliche Küstenwache zur Verbesserung der Schiffssicherheit gefordert.
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[119973] Verfasst am: 26.01.2007, 18:13 Titel: |
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Halligen - Ein Phänomen für sich
Streng genommen gibt es wenige klassische Sehenswürdigkeiten auf den Halligen, die Mini-Eilande sind eine Attraktion für sich
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15594 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[129118] Verfasst am: 05.05.2007, 21:25 Titel: |
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Postschiffer feiert 30-jähriges Jubiläum:
Fiede Nissen ist seit 1977 Deutschlands einziger Hallig-Postbote
Hallig Langeneß, 24. April 2007 – Fiede Nissen ist nicht nur auf den Nordfriesischen Halligen bekannt wie ein bunter Hund. Seit mittlerweile 30 Jahren ist der 57-jährige nun schon Postschiffer für die vier Halligen Langeneß, Oland, Gröde und Habel, die er an sechs Tagen in der Woche beliefert, es sei denn, die Eilande vor der schleswig-holsteinischen Küste melden „Landunter“, was etwa 10 bis 20 mal im Jahr der Fall ist.
…guckst du hier: [Links nur für angemeldete User] _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[166122] Verfasst am: 30.11.2007, 08:24 Titel: |
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| Zitat: | Klimawandel: Halligen haben Zeit zum Reagieren
30. November 2007 | 04:20 Uhr | Von hh
Der Meeresspiegelanstieg bedroht auch die nordfriesischen Halligen. Doch nach Einschätzung von Experten haben die Wattenmeerbewohner noch genügend Zeit, um gegenzusteuern. Dies wurde gestern bei einer Tagung auf Föhr deutlich.
Föhr - Ganz so dramatisch wie in den letzten Jahren immer wieder dargestellt und von verschiedenen Wissenschaftlern prognostiziert sahen es die Referenten bei der Insel- und Halligkonferenz zum Thema Klimawandel und seine Konsequenzen für die Region iUthlande auf Föhr gestern nicht. "Sicher ist, dass die Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 ansteigen", so Christian von Bötticher. In verschiedenen Szenarien würden Anstiege bis zu 59 Zentimeter vorausgesagt. "Bis 2100 heißt das aber, haben wir Zeit zu reagieren" so der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.
"Die große Katastrophe für die Uthlande ist derzeit nicht zu erwarten", betonte Helge Jansen, der Vorsitzende der Insel- und Halligkonferenz. Natürlich aber seien die Uthlande vom Klimawandel betroffen. Man habe den Wandel im letzten Jahrhundert nur nicht richtig wahrgenommen. "Der Sternenhimmel über Langeness ist weitaus schöner als der über Sylt" so Jansen über die Lichtverschmutzung durch das erhöhte Co2-Aufkommen.
"Wir müssen den Anstieg des Meeresspiegels und der Sturmfluten trennnen", erklärte Dr. Jacobs-Hofstede vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Der Meeresspiegel steige langsam, Sturmfluten seien kurz und regional. Er kritisierte die unterschiedlichen Prognosen zum Meeresanstieg. Bei Sturmfluten sieht er keine gravierende Zunahme und warnt er vor einer Dramatisierung der Lage: "Die Situation ist ernst aber längst nicht außer Kontrolle."
Der Klimawandel werde sich erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts entfalten. "Somit haben wir Zeit zur Anpassung, aber wir sollten damit anfangen". Arfst Hinrichsen (Amt für ländliche Räume) betonte, nicht die Zahl der Sturmfluten habe zugenommen, wohl aber die der Kantenfluten. Die Querschnitte der großen Tide-Rinnen im nördlichen nordfriesischen Wattenmeer hätten sich aufgrund der Zunahme des Tidenhubs vergrößert. Bis heute könne die Wissenschaft nicht exakt sagen, wie der Tidenhub zu Stande komme. |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[169138] Verfasst am: 24.12.2007, 11:41 Titel: |
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| Zitat: | Alles über den Damm: Christbäume, Gäste und neue Halligbewohner
24. Dezember 2007 | 03:33 Uhr | Von hh
Heute feiern die Halligleute von Nordstrandischmoor mit ihren Gästen im Kreis der Familien. Auf das Fest eingestimmt haben sie sich bei einer Vor-Weihnachtsfeier in der kleinen Schule.
Die neue Halligfamilie: Nommen Hartwig-Kruse mit Michaela und den Kindern Kjell und Zoey vor ihrem neuen Heim auf der Halberwegwarft.Heinrichs
Nordstrandischmoor - Schon vor Heiligabend stimmen sich die Halliglüüd auf Nordstrandischmoor auf das Weihnachtsfest ein. Traditionell am letzten Schultag vor den Ferien treffen sich alle Bewohner in der Schule auf der Amalienwarft zur gemeinsamen Weihnachtsfeier. In diesem Jahr waren vier neue Halligbewohner dabei. Auch eine Urlauberfamilie aus Ingelheim konnte das Weihnachtsfest erstmalig auf dem Eiland miterleben.
Eigens für die kleine Vorfeier hatten die drei Schüler der kleinen Halligschule ein eigenes Stück einstudiert. Mit ihrem turbulenten Auftritt "Hilfe, Benjamin kommt" erfreuten Ann-Kathrin (10), Henrik ( und Erik (7) die Anwesenden und machten deutlich: "Weihnachten muss man mit so mancher Überraschung rechnen." Dabei sorgte der unerwartete Besuch des frechen "Benjamin" (Henrik) bei "Cousine" (Ann-Kathrin) und "Weihnachtsmann" (Erik) für einige Unruhe.
"Auf die Idee sind die Schüler ganz allein gekommen", weiß ihr Lehrer Erk Lorenzen. Gemeinsam mit seinen "Dreien" hatte er die Gäste bereits vor der Aufführung musikalisch mit Weihnachtsliedern auf das Fest eingestimmt. Bei selbst gebackenen Leckereien von den Hallig frauen und Glühwein für die Großen verbrachte man besinnliche und anregende Stunden. Traditionell krönte der Besuch des Weihnachtsmanns auch an diesem Abend wieder das Fest.
Für den Hallig-Nachwuchs hatte er ein Geschenk dabei - zuerst aber mussten Gedichte aufgesagt werden. Kleine Patzer nahm er ihnen dabei nicht krumm. Tradition hat auch die Tombola, bei der die Preise weggingen wie die beliebten Knerken (besonderes Gebäck bei den Halligleuten). Und wie üblich bestimmen die Schulkinder, für welchen karitativen Zweck der Erlös gespendet wird. Im vorigen Jahr ging das Geld an ein Projekt in Kambodscha.
Bevor sich die Bewohner wieder auf den Weg zu ihren Warften machten, griff Halligfrau Doris Siefert noch zu ihrem Akkordeon. Gemeinsam sang die kleine Gemeinde Weihnachtslieder und freute sich, wie immer einen festlichen Abend verbracht zu haben.
"Das war ein wunderschönes Erlebnis", freuten sich Heike und Uwe Zinsmeister mit Tochter Valentina. Die Familie aus Ingelheim verbringt die Feiertage bei Doris und Gerd Siefert auf der Neuwarft. Am Vormittag hatten sie sich auf der Lore noch mit Doris Siefert zum Weihnachtsbaumkauf auf den Weg zum Festland gemacht.
Den ersten Weihnachtsbaum in ihrem neuen Heim auf der Halberwegwarft schmückte die junge Familie von Nommen Hartwig-Kruse. Mit ihm, seiner Frau Michaela und den Kindern Kjell und Zoey sorgt die zugezogene Familie für einen Anstieg der Einwohnerzahl der Halliggemeinde auf "stattliche" 21.
Erst kurz vor der Abfahrt nach Nordstrandischmoor am Vormittag hatte der junge Wasserbauer seinen Mietvertrag beim Amt für ländliche Räume (AlR) in Husum unterschrieben. Bis heute wollten die Hartig-Kruses mit den Renovierungen durch sein: Schließlich wollen die vier Neu-Nordstrandischmoorer Weihachten bereits im neuen Heim verbringen. Mit der Rückkehr auf das Eiland ging für den "Halligjung" - seine Ausbildung hat er auf dem Festland absolviert - ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.
Den heutigen Heiligabend verbringen die Halliglüüd im trauten Kreis ihrer Familien. Der Weihnachtsgottesdienst findet erst morgen statt. "Dann kommt der Pastor von Nordstrand", so Doris Siefert, die hofft, dass alles klappt. Vor einigen Jahren musste der Gottesdienst wegen Landunter ausfallen - der Pastor schaffte es erst Silvester auf die Hallig. |
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(Sir Peter Ustinov) |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[175736] Verfasst am: 03.03.2008, 09:04 Titel: |
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Lt. Husumer Nachrichten haben die Halligen am Wochenende noch nicht einmal "Land unter" gemeldet. _________________ Altwerden ist wie auf einen Berg steigen.
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(Sir Peter Ustinov) |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[180589] Verfasst am: 16.05.2008, 08:09 Titel: |
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| Zitat: | "Hallig-Retter": Soforthilfe mitten im Meer
16. Mai 2008 | Von sis / hn
Einen Arzt gibt es nicht in der Hallig-Welt. Deshalb finanziert der Kreis das innovative Selbsthilfe-Projekt "Hallig-Retter".
Nordfriesland - Im Unglücksfall ist auf dem Festland oder den nordfriesischen Inseln in der Regel nach zwölf Minuten ein Rettungswagen vor Ort. Dies gilt nicht für die Halligen: "Für so wenige Einwohner können wir leider keine Rettungswachen einrichten", erläutert Landrat Dieter Harrsen in einem Pressegespräch. "In schweren Fällen alarmieren wir den Niebüller Rettungshubschrauber oder den Seenotrettungskreuzer. Doch bei schlechtem Wetter kann es länger dauern, bis die Helfer auf den Halligen ankommen."
Und im schlimmsten Fall kann dies zum Tod eines Betroffenen führen. Doch dank einer innovativen Idee des Leiters des Kreis-Rettungsdienstes, Christian Wehr, sollte ein solches Szenario künftig nicht mehr Realität werden können. Zusammen mit Bewohnern der kleinen Eilande hat er das Konzept "Hallig-Retter" entwickelt. Auf Hooge sind bereits im März zehn Hallig-Leute von drei Angehörigen des Kreis-Rettungsdienstes nach dem einzigartigen "Hilfe-zur-Selbsthilfe"-Programm ausgebildet worden: "Es geht deutlich über die Erste-Hilfe-Kenntnisse, die vorhanden sein müssen, hinaus", betont Christian Wehr. Ziel sei eine schnelle, medizinische Erstversorgung von Verletzten oder akut Erkrankten an den besonderen Adressen mitten im Meer. Den neuen Helfern auf Hooge sind auch ganz spezielle Notfall-Ausrüstungen übergeben worden.
Für schwierige Fälle hat Christian Wehr darüber hinaus eine Telefon-Hotline organisiert: Über die Kliniken in Husum und Niebüll sind so zu jeder Tages- und Nachtzeit Ärzte zu erreichen, die per Ferndiagnose die Maßnahmen vor Ort dirigieren.
Der "Hallig-Retter" ist als nachhaltiges Projekt angelegt: Deshalb steht der Wochenendkursus für den Beginn einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen Rettungs-Sanitätern und Hallig-Leuten. Einmal im Jahr findet eine "Auffrischung" statt, bei der auch das Rettungsmaterial überprüft wird. Das auf den Halligen vorhandene medizinische Personal - zumeist aus der Gemeindepflege - soll ebenfalls in diese Fortbildungen integriert werden.
Dieter Harrsens besonderer Dank gilt dem Hooger Bürgermeister Otto Dell Missier und den Schwestern und Pflegern der Hooger Gemeindekrankenpflege. "Zwischen ihnen und unserem Rettungsdienst ist eine vorbildliche Zusammenarbeit entstanden", lobt der Landrat.
Der nächste Termin steht bereits fest: Am letzten Mai-Wochenende werden Christian Wehr und seine Kollegen Freiwillige von Langeneß ausbilden. Von den 124 Bewohnern der Hallig haben sich bereits 14 angemeldet. Die Vorgespräche für einen Kursus auf Hallig Gröde laufen ebenfalls. Die Ausbildungen finden immer auf den kleinen Eilanden statt. Sämtliche Kosten für Unterricht und medizinische Ausrüstung übernimmt der Kreis Nordfriesland - und unterstützt dadurch indirekt auch den Hallig-Tourismus. Denn: Viele Urlauber würden sich nach der medizinischen Versorgung auf den Halligen erkundigen, weiß Christian Wehr. "Mit Hooge haben wir angefangen, weil dort mit 100 000 Tagesgästen in der Saison und den Pferdekutschen ein höheres Gefährdungs-Potenzial vorhanden ist", erklärte der Rettungsdienst-Leiter. Und Landrat Dieter Harrsen merkt an: "Wir wollen die Halligen bewohnbar halten, und ohne Retter vor Ort hätten auch Familien große Probleme dort zu bleiben. Wir versuchen deshalb zu kompensieren, dass es hier keinen Arzt gibt." |
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(Sir Peter Ustinov) |
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