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Dieter Leutnant

Anmeldedatum: 22.01.2005 Beiträge: 3916 Wohnort: Wuppertal-Vohwinkel
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[64036] Verfasst am: 25.02.2006, 18:05 Titel: |
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AG, da bin auch ich sprachlos. Es kann doch nicht angehen, dass über die Hälfte einer Klasse plötzlich u. U. das Klassenziel nicht erreichen kann. Da hätte doch schon bei einigen Schülerinnen früher etwas auffallen müssen. Nur gut, dass sich Elli nicht anstecken lässt.
Mit der Beteiligung an den Elternabenden ist es bei uns an der Schule auch nicht so toll. Wenn die Hälfte der Eltern kommt, dann kann man schon zufrieden sein. Muss man sich da über die Leistungen der Kids wundern? Ich denke, dass das Eine das Andere nach sich zieht. |
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Alpengirl Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 14638 Wohnort: Im schönen Oberallgäu
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[64038] Verfasst am: 25.02.2006, 18:52 Titel: |
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Dieter, die Mädels die zu den fleißigen und besten gehören werden dann noch Streberinnen genannt.
Das bekam Elli nun schon öfter zu hören.....
Aber Sie gibt dann auch die passende Antwort auf diese Sprüche.  _________________
Ma mueß allat s´Bescht hoffa, s´Schleacht kommt vo sell....
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Claus Administrator

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 4206 Wohnort: Büsum
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[64043] Verfasst am: 25.02.2006, 19:20 Titel: |
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Sind die Elternabende eigentlich wirklich so wichtig?
Ich erinnere mich noch, daß meine Eltern mich damals immer gefragt haben "Ist was wichtiges, sollen wir da hin". Und ich habe dann meistens gesagt "Nö, ist alles in Ordnung, muß nicht sein". Und wenn es was zu berichten gab, dann konnte ich das auch selber weiter erzählen. "Wir" gehörten also schon damals zu denjenigen, die die Teilnahmequote gedrückt haben...
Aber meine Eltern habe auch ansonsten schon recht früh immer gesagt "Mach Deine Schularbeiten lieber alleine, in den höheren Klassen können wir Dir (mit unserem Volksschulabschluß von ca. 1940) eh nicht mehr weiter helfen. Fand ich damals nicht immer klasse - die anderen bekamen ja teilweise auch das Händchen geführt - aber geschadet hat es wohl nicht. Eher zur Selbstständigkeit erzogen. _________________ Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden
komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen. |
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Dieter Leutnant

Anmeldedatum: 22.01.2005 Beiträge: 3916 Wohnort: Wuppertal-Vohwinkel
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[64054] Verfasst am: 25.02.2006, 21:34 Titel: |
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Doch, die Elternabende sind schon wichtig. Ich will jetzt mal gar nicht vom Mitbestimmungsrecht der Eltern reden, die in die Klassen- und ggf. Schulpflegschaft gewählt werden. Auf Elternabenden erhält man z.B. Infos über Hausaufgabenmenge und den geplanten Unterrichtsstoff. Für Kinder von Grundschuleltern sind sicherlich auch ganz allgemeine Infos zu Schule interessant.
Wie oft erlebe ich es, dass Eltern nach Informationen fragen, die sie auf dem Elternabend längst hätten erhalten können. Fragt bitte nicht, wie ich dann reagiere.
Meine Bitte deshalb an alle Eltern: Geht zu den Elternabenden, die nicht unbedingt am Abend stattfinden müssen. Wenn die Mehrheit der Eltern lieber nachmittags kommen möchte, dann ist das durchaus zulässig. Ich mache das schon seit Jahren so. |
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eisi Bootsmann

Anmeldedatum: 25.10.2004 Beiträge: 1723 Wohnort: Mittelhessen
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[64058] Verfasst am: 25.02.2006, 22:18 Titel: |
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Mein Sohn ist jetzt in der 11. Klasse und ich habe noch nie einen Elternabend versäumt, im Gegenteil z.T. waren mein Mann und ich, beide anwesend. Ich war auch mehrere Jahre als Vertreterin des Klassenelternbeirats gewählt. In dieser Funktion habe ich lange Jahre auch an den Schulelternbeiratssitzungen teilgenommen und habe das immer als wichtige Aufgabe zur Unterstützung des Schulerfolgs betrachtet.
Elternabende haben nicht im Mindesten etwas mit Problemen zu tun, sondern sind ein wichtiges Kommunikationsinstrument zwischen Lehrern und Eltern.
Leider wird das von vielen Eltern unterschätzt oder erscheint der Mühe nicht wert, aber sind unsere Kinder uns das bißchen Mühe nicht wert?
Bzgl. der Hausaufgaben stimme ich Dir zu Claus, schon in der
Grundschulzeit habe ich meine Mithilfe da sehr beschränkt und nach der Grundschule nur noch gezielt auf Fragen geantwortet, verantwortlich ist mein Sohn sowohl für Einteilung, Vollständigkeit , Umfang und Richtigkeit ganz alleine.
Bis jetzt ist meine Strategie ganz gut aufgegangen, ich hoffe sehr das bleibt bis zum Ende der Schulzeit so! _________________ Eine Lösung hatte ich, aber sie passte nicht zum Problem. |
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Ela Bikinimaus

Anmeldedatum: 02.11.2004 Beiträge: 6736 Wohnort: ...im schönsten Bundesland der Welt...
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[64095] Verfasst am: 26.02.2006, 11:17 Titel: |
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Ich empfinde den Besuch von Elternabenden auch als sehr wichtig.
Schon im Kindergarten in Hemmingstedt war ich bei jedem dabei. Hier waren sogar meistens fast alle Eltern anwesend. Selbst in der Grundschule Hemmingstedt waren die Elternabende sehr gut besucht...in unserer Klasse aber nur.
Hier in Heide sieht es halt anders aus. Nur 4 - 5 Eltern sind da anwesend.
Wir besprechen hier den Unterrichtsstoff, der aktuell zu bewältigen ist, die Hausaufgaben, und das, was "kommen wird". Es sind auch meist andere Lehrer anwesend, selbst der Direktor ist ab und zu dabei.
Klassenfahrten und andere Termine sind natürlich auch Bestandteil des Elternabends. Hier wird viel beschlossen. Eltern, die nicht dabei sind, haben später wenige Möglichkeiten, ihre Meinung einzubringen.
Auch wird hier über Ausgaben für Extra-Schulsachen und Ausflüge gesprochen. Viele Eltern zählen bei uns finanziell nicht zu den Reichsten. Hier wird später dann gemeckert!!! Aber beim Elternabend glänztend sie durch Abwesenheit.
@ Claus ("Ist was wichtiges, sollen wir da hin". ):
Um die Kinder an sich geht es beim Elternabend nicht. Dafür hat die Lehrerin ein Telefon und es gibt auch die Elternsprechtage. Es wird kein Schüler beim Namen genannt und das ist auch gut so. Es geht halt hauptsächlich um die Organisation - und da kann auch kein Kind sagen, ob was wichtiges dabei ist.
Ich bin auch jeden Tag am diskutieren mit Ann-Kathrin, was die Hausaufgaben angeht. Sie möchte, dass ich dabei bin. Meist setze ich mich dann an den PC und surfe hier durchs Forum, während sie die Aufgaben löst. Bei Fragen kann sie mich direkt ansprechen. Wir haben diese Lösung für uns gefunden und es klappt ganz gut.
Wenn sie in die 4. Klasse kommt wird sie sich dann daran gewöhnen müssen, ganz allein die Hausaufgaben zu schaffen.
Mit mir damals kann ich das alles nicht vergleichen. Wir besuchten bis zur 4. Klasse den Schulhort. Hier wurden die Hausaufgaben in der Gemeinschaft - aber selbständig - gelöst. Wenn wir nach Hause kamen, war alles fertig.
Da wir ab der 5. Klasse "Schlüsselkinder" waren (Es gibt nichts besseres als ein paar Stunden nach der Schule seine Ruhe zu haben), haben wir dann auch die Aufgaben alleine gelöst (lösen müssen). Mein Dad war aber immer bereit, uns zu unterstützen. |
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