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Ela
Bikinimaus


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Beitrag[63056] Verfasst am: 17.02.2006, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast Recht, Snowcat...es gibt auch Beamte, die länger arbeiten (müssen). Nur unser guter Freund war vor der Pensionierung innerhalb 2 Jahren in etwa 20 Monate krank. Trotzdem bezog er monatlich um die 4500 Euro!!!!!!!!! DAS IST DOCH WAHNSINN!!!

Seine Frau ist Betriebsleiterin, arbeitet ca. 60 Wochenstunden und hat deutlich weniger als er.

Da fragt man sich wirklich, ob da im System was nicht stimm.

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Neelix
Bootsmann


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Beitrag[63143] Verfasst am: 18.02.2006, 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Sharky, wie recht Du hast !!!!

Steckt alle Politiker in einen Sack und haut mit einem Knüppel drauf, ihr trefft bestimmt den Richtigen!
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Am Ende des Tunnels wird es wieder hell!
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Dieter
Leutnant


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Beitrag[63400] Verfasst am: 19.02.2006, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ela, wenn euer Freund monatliche Bezüge von 4500 Euro erhalten hat, dann muss er aber auf der Beförderungsleiter schon ganz schön hochgestiegen sein. Davon kann ich als Lehrer nur träumen trotz sechsjähriger Ausbildung (Studium/Referendarzeit). Arbeiten muss ich nach derzeitigem Stand bis 65, aber die Erhöhung wird wohl auch auf die Beamten übertragen. Interessant ist auch, dass bei Lehrern die Pensionierung immer erst am Ende des Schuljahres eintritt, in dem die Altersgrenze erreicht wird. Heißt also, dass man künftig mit knapp 68 noch vor einer Klasse stehen soll. Und das 27 Stunden (nach derzeitigem Stand) in der Woche. Supie!
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Claus
Administrator


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Beitrag[63409] Verfasst am: 19.02.2006, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, wenn er in der vorletzten Stufe ca. 4500 Euro brutto hatte, dann muß er schon in der A14 gewesen sein (oder A13 mit ganz vielen Kindern Winken). Dazu sollte er dann (falls im Schuldienst) schon Schulleiter gewesen sein, oder auf einer höheren Schule mindestens Oberstudienrat. Oder was sagt der Dieter?

Am "einfachsten" ist es da immer noch in den "B" Besoldungen. Die fangen erst bei ca. 5000 Euro an (B1) und gehen dann bis in den gut 5-stelligen Bereich (B10/B11). Dazu dann noch Familienzuschlag und Weihnachtsgeld. Und - was in heutiger Zeit schon fast das wichtigste ist - die oben genannte Pension.

Aber wer landet auch schon in den "B" Gruppen? Und Manager in gehobenen Positionen lachen dann immer noch über diese Bezüge.

Naja ... nicht grämen, weiter Lotto spielen ... und hoffen Winken
Das ist zumindest mein Motto Smilie
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Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden
komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.
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Ela
Bikinimaus


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Beitrag[63467] Verfasst am: 20.02.2006, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Er "war" Bahnbeamter...
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snowcat
Leutnant


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Beitrag[63526] Verfasst am: 20.02.2006, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und habe eine Besoldungsliste für einen ganz normalen Beamten rausgesucht!
Da fallen auch die Bahnbeamten, die Telekom-Beamten bis in den Mittleren Dienst rein.
Nun kann sich jeder selbst ausrechen was ein Beamter verdient!

Gehalts- und Besoldungstabellen West gültig ab 1. August 2004
Besoldungstabelle West gültig ab 1. August 2004
1. Bundesbesoldungsordnung A Grundgehaltssätze (Monatsbeiträge in €)
Besol-dungs-gruppe Zweijahresrhythmus Dreijahresrhythmus Vierjahresrhythmus
Stufe
1 2 3 4 5Dreijahresrhy. 6 7 8 9Vierjahresrhy. 10 11 12
A2 1474,59 1510,19 1545,81 1581,42 1617,03 1652,66 1688,28
A3 1536,09 1573,98 1611,87 1649,76 1687,67 1725,57 1763,47
A4 1570,97 1615,61 1660,20 1704,83 1749,44 1794,06 1838,66
A5 1583,67 1640,80 1685,19 1729,56 1773,96 1818,34 1862,73 1907,12
A6 1621,17 1669,91 1718,65 1767,38 1816,11 1864,85 1913,60 1962,33 2011,06
A7 1692,42 1736,22 1797,55 1858,87 1920,19 1981,52 2042,86 2086,64 2130,44 2174,26
A8 .................1798,45 1850,84 1929,43 2008,02 2086,60 2165,21 2217,60 2269,98 2322,39 2374,77
A9 .................1916,09 1967,65 2051,52 2135,39 2219,27 2303,15 2360,80 2418,48 2476,13 2533,80
A10 .................2064,60 2136,24 2243,69 2351,17 2458,63 2566,10 2637,74 2709,38 2781,01 2852,65
A11 .................2379,94 2490,05 2600,16 2710,28 2820,40 2893,81 2967,21 3040,64 3114,05 3187,45
A12 .................2559,52 2690,81 2822,08 2953,37 3084,65 3172,17 3259,68 3347,20 3434,74 3522,25
A13 .................2880,96 3022,73 3164,50 3306,26 3448,02 3542,53 3637,04 3731,55 3826,07 3920,58
A14 .................2998,41 3182,26 3366,09 3549,92 3733,76 3856,31 3978,87 4101,43 4223,99 4346,55
A15 .................................................................3903,77 4105,89 4267,59 4429,28 4590,98 4752,68 4914,37
A16 .................................................................4311,59 4545,34 4732,36 4919,38 5106,37 5293,38 5480,39


Wenn Elas Bahnbeamter 4.500 Euro verdient hat, dann muß er also A15 gewesen sein und hätte somit 25 Dienstjahre.
Ela, erkundige dich mal in welchem Dienst er war - Mittlerer Dienst oder Gehobener Dienst!
Bei den Meisten hört es bei A9/A10 auf und da ist nix mit 4.500 Euro!
Also Tiger - irgenwas machst du falsch Sehr böse - Will auch, daß du 4.500 Euro verdienst Lachen Geschockt Sehr glücklich Sehr böse Sehr böse

Ich kann euch nur sagen, mein Mann und ein Freund von uns haben die selben Tätigkeiten in ihren Firmen ausgeführt. Sie sind auch Beide gleich alt und haben zur gleichen Zeit gelernt und dann ihre Weiterbildung zum Ausbilder gemacht.
Mein Mann war Ausbilder bei der Deutschen Bundespost - Abteilung Telekom und unser Freund war Ausbilder in einem Chemiebetrieb.
Er meinte auch immer - DIE BEAMTEN verdienen ein heiden Geld. Irgendwann reichte es mir und ich zeigte ihm die Gehaltsabrechnung vom Tiger!!!!!!!
Er guckte da drauf und sagte dann:" Du bist doch auch Ausbilder!!!! Und..... äh..... also ganz echt, dafür würde ich morgens net mal aufstehn!"

Nur so viel zu den Sagenumwobenen Beamtengehältern!

Gruß snowcat
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bongo
Bootsmann


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Beitrag[63531] Verfasst am: 20.02.2006, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

@Cat:

Was würde bei einem Beamten, der 4.500 Euro an Besoldung erhält, denn noch abgezogen werden? Oder ist das Brutto = Netto? Ich kenne mich mit Beamten überhaupt nicht aus.
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Sag unter Freunden die Wahrheit und man mag dich nicht mehr!
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snowcat
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Beitrag[63532] Verfasst am: 20.02.2006, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

@bongo,

das ist das Bruttogehalt.
Die Lohnsteuer geht da noch ab.
Sowie der Krankenkassenbeitrag und die Pflegeversicherung.
Arbeitslosenversicherung müssen Beamte nicht bezahlen.

Gruß snowcat
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Claus
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Beitrag[63536] Verfasst am: 20.02.2006, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Keine Arbeitslosenversicherung, keine Rentenversicherung, zur Krankenkasse gibt es Beihilfe. Der Job ist in der Regel unkündbar und die Altervorsorge vorbildlich. Dafür würde ich auch gerne auf etliche % meines Gehalts verzichten und viele andere wohl auch.

Aber das soll nun kein Beklagen sein. Ich bin zufrieden. Ich hätte ja die Beamtenlaufbahn einschlagen können, wenn ich es denn gewollt hätte. So sehe ich das eigentlich bei fast allen "Beschwerden" zu seinem Job. In der Regel hat man sich den (in Grenzen) doch einigermaßen frei ausgesucht.
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snowcat
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Beitrag[63540] Verfasst am: 20.02.2006, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

@Claus,

die vorbildliche Pension die mußt du mir zeigen.
Das was man Tiger in Aussicht stellt reicht hinten und vorne nicht!
Vielleicht stimmt es noch bei den jetzigen Pensionären, aber für die Zukünfigen bei Weitem nicht!
Die Beihilfe für die Krankenversicherung... - hahahahahaha - die kannst du getrost streichen. Da kommt eh nix bei raus. Wenn du trotz Privatversicherung nicht noch zusätzlich alles Mögliche wie Zähne, Brille usw. versicherst (auf eigene Kosten versteht sich) stehst du schlechter da als jeder Kassenpatient! Denn zahlst du beim Doc die Nadel für die Spritze????? <--- nur ein kleines Beispiel!

So, nun hab ich mich aber genug aufgeregt über die Vorurteile wie gut es doch "JEDER" Beamte hat und sag am besten dazu nix mehr Sehr böse

Gruß snowcat
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Dieter
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Beitrag[63556] Verfasst am: 20.02.2006, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte mich wirklich nicht über meine Besoldung beklagen. In der freien Wirtschaft könnte ich mehr verdienen, aber die Sicherheit, und die ist sehr viel wert, hätte ich natürlich nicht.
Die Beihilfe umfasst bei Ledigen 50% der Kosten. Vorab wird allerdings eine Selbstbeteiligung von 300 € abgezogen. Erst darüber gibt's die 50 %. Die Leistungen sind nicht besser als bei Krankenkassen und werden den Kürzungen dort laufend zügig angepasst. Krankschreibungen zahlen Beamte aus der eigenen Tasche.
Snowcat, was sollen wir uns darüber aufregen. Ändern können wir eh nichts.
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Claus
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Beitrag[63572] Verfasst am: 20.02.2006, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

snowcat hat folgendes geschrieben:
die vorbildliche Pension die mußt du mir zeigen.

Achso, dann bin ich da nicht mehr ganz auf dem Laufenden. Es waren mal 75% des letzten Dienstbezüge inkl. Familienzuschlag. Vorrausetzung sind 40 Dienstjahre. Um das als Angestellter zu erreichen, wird mal wahrscheinlich ca. 80-100 Jahre arbeiten müssen.

Aber nein, ich will hier auf garkeinen Fall sagen, daß es JEDER BEAMTE soooo gut hat. Wenn das so wäre, würde ja niemand mehr freiwillig in der freien Wirtschaft arbeiten. Man muß halt die Sicherheit und die (meiner Meinung nach immer noch sehr gute Altervorsorge [ohne eigene Beiträge]) abwägen gegen ein wohlmöglich besseres Gehalt. Beide Alternativen haben Vor- und Nachteile und jeder mag selber abwägen. Auf jeden Fall sind beide Möglichkeiten wohl immer noch besser, als garkein Job ...
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Beitrag[63575] Verfasst am: 20.02.2006, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

snowcat hat folgendes geschrieben:
gewesen sein und hätte somit 25 Dienstjahre.
Ela, erkundige dich mal in welchem Dienst er war - Mittlerer Dienst oder Gehobener Dienst!


Gehobener Dienst A 15 - die Verdienstbescheinigung habe ich übrigens mal gesehen...es stimmt mit der Kohle....

Achso....Euer Bekannter: Ausbilder in einem Chemiebetrieb: In der Chemiebranche wird ein heiden Geld verdient!

Matthias hatte bei der Shell einen Monatslohn von ca. 3000 Euro brutto - und das als ungelernter Anlagenwart - im Schichtdienst, somit waren davon ca. 600 Euro steuerfrei. Sein Bruder ist Meister - der verdient nochmal ca. 1000 Euro draufzu.
Matthias hatte nach dem Zeitvertrag dort 2001 ein Arbeitslosengeld, von dem viele als Gehalt nur träumen!
Bürokauffrauen verdienen sogar knapp 2000 Euro monatlich. Es ist halt Chemie...
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Dieter
Leutnant


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Beitrag[63656] Verfasst am: 21.02.2006, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ela, da kann ich nur sagen: Hauptsache die Chemie stimmt. Lachen

Claus, schön, wie du es hier schilderst. Sicherheit gegen hohes Einkommen - mir ist die Sicherheit viel wert und ich bin ganz zufrieden mit den Bezügen. Die Prozente bei den Pensionen werden aber sicherlich in Zukunft weiter zurück geschraubt. Da rechne ich mit unter 70% wenn es denn mal soweit sein wird.
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snowcat
Leutnant


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Beitrag[63670] Verfasst am: 21.02.2006, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Da bin ich aber froh,
daß mein Sohnemann es auch in die Pharmachemie als Laborant geschafft hat Lachen

Gruß snowcat
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