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Ela
Bikinimaus


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Beitrag[67756] Verfasst am: 30.03.2006, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst war auch früher Pausenaufsicht. Die Kids von der 8. bis zur 10. Klasse konnten dies freiwillig machen.
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Dieter
Leutnant


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Beitrag[67777] Verfasst am: 30.03.2006, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

So, und nun kommt schon mal die erste "Ausrede" eines Grundschullehrers:

Bei mir wird die Klasse lieber einmal zu viel als zu wenig abgeschlosssen. Trotzdem verschwinden laufend irgendwelche Dinge. Es ist nicht so, dass meine Schüler klauen. Ich habe zur Probe tagelang einen 5-Euro-Schein auf dem Pult liegen gehabt. Da blieb er auch. *freu*
Verschwundene Bleistifte, Radiergummies ... sind an der Tagesordnung. Ela, was würdest du sagen, wenn die Lehrkräfte bis zum Gehtnichtmehr nachforschen würden und die Unterrichtszeit dadurch um die Häfte gekürzt würde? Das mache ich auch nicht, denn ich habe den Auftrag Kinder zu unterrichten. Meistens finden sich die Sachen zufällig irgendwo wieder. Oft finde ich auch in der Klasse Dinge die unbeachtet daliegen und plötzlich dann doch einem Kind gehören.
Klar, Lehrer sollten sich um diese Dinge auch kümmern, aber der Bildungsauftrag steht meines Erachtens obenan.
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mano
Bootsmann


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Beitrag[67789] Verfasst am: 31.03.2006, 06:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dieter,

da habe ich gerade über die Probs in der Berliner Rütli-Schule gelesen.
Die kriegen ihre Kids (angeblich 80% Ausländeranteil) nicht mehr in den Griff.
Wobei zu den 80 Prozent Ausländern noch diejenigen aus Osteuropäischen Ländern gezählt werden müssen, die nach dem Pass Deutsche sind aber wenig oder gar nicht Deutsch sprechen.

Wie sieht das denn bei dir aus?
Liest sich schon ganz schön heftig.

mano
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Ein Frosch bleibt ein Frosch, auch wenn er miaut wie eine Katze
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Alpengirl
Kapitänleutnant


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Beitrag[67792] Verfasst am: 31.03.2006, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Auch an Ellis Schule wird leider geklaut......
Es verschwanden bei meiner Tochter schon etliche Sachen, darunter alles was für das Hauptfach "Kunst" gebraucht wird.
Reaktion der Schule: Da können wir nichts machen.......
Seitdem sind noch ein Schirm und die Hausschuhe verschwunden, aber auch das interessierte keinen.
Ich find es ganz schön traurig, dass da nichts unternommen wird. Traurig

Ela, als Elli noch in der Grundschule war, gab es dort Mobbing vom feinsten.
Sie war auch betroffen, aber dem Rektor (auch Klassenleher) war das egal.
Als ich dann mal ordentlich "auf den Tisch gehaut" hab, wurde er aufmerksam und führte mit den Kids ein Gespräch. Gebracht es es aber nicht wirklich etwas.
Ich fürchte diese Zustände werden immer schlimmer und alle schauen weg.
_________________

Ma mueß allat s´Bescht hoffa, s´Schleacht kommt vo sell....
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Ela
Bikinimaus


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Beitrag[67793] Verfasst am: 31.03.2006, 07:32    Titel: Antworten mit Zitat

Dieter hat folgendes geschrieben:
Ela, was würdest du sagen, wenn die Lehrkräfte bis zum Gehtnichtmehr nachforschen würden und die Unterrichtszeit dadurch um die Häfte gekürzt würde?


Hi Dieter, das sollen die doch auch nicht. Sie sollen doch einfach nur abschließen. Aber das tun die nicht. Ich habe gestern abend noch mit unserer Elternsprecherin gesprochen. Sie bestätigte dies. Wir werden uns darum bemühen, dass wenigstens die Türen verschlossen werden. Ann sagte gestern abend, dass bei dem einen Mädchen schon öfter was gefunden wurde...

@ Bulli...wegen dem Problem der berliner Schule - gehe mal eine Seite hier zurück, da hatte ich auch schon was dazu geschrieben. Schlimme Sache.
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Dieter
Leutnant


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Beitrag[67877] Verfasst am: 31.03.2006, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ansätze von Mobbing gibt es bereits in der Grundschule und sicherlich auch im Kindergarten. In meiner Klasse ist das immer wieder ein Thema, wenn ich so etwas ansatzweise beobachte. Wirken kann das aber nur, wenn die Eltern auch mitziehen (können). Stellt euch mal eine alleinerziehende türkische Mutter vor, von der sich ihr Sohn nichts sagen lässt, weil er früher nur auf seinen Vater hören musste. Genau da liegt eine Grenze des Machbaren. Dieses Kind wurde nun auch noch im Gymnasium angemeldet weil er es so wollte. So sagte es mir die Mutter. Niemand kann dem nach unserer Gesetzeslage in NRW einen Riegel vorschieben. Änderungen sind glücklicherweise in Planung.

Mich wundert die Situation in der Berliner Hauptschule nicht. Welche Möglichkeiten haben denn die Lehrer dort? Durchgreifende Dinge landen vor Gericht und greift die aufschiebende Wirkung. In der Zwischenzeit kann der entsprechende Schüler machen was er will.
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Dieter
Leutnant


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Beitrag[67925] Verfasst am: 31.03.2006, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Lucydog, Lehrer sind ja irgendwie dafür ausgebildet worden. Die Betonung liegt auf "irgendwie".
Auf solche Situationen, wie in Berlin, kann man nur mit einem Hilferuf reagieren. Wir Lehrer sollen alles meistern. Wir sollen Arzt, Polizist, Psychotherapeut ... sein. Ganz nebenbei sollen wir auch noch für Bildung sorgen. Dieses Nebenbei ist eigentlich unsere Aufgabe.

Hier läuft schon seit langer Zeit etwas schief und nun erscheint das Ergebnis verfehlter Bildungspolitik für alle sichtbar. Danke an die Kollegen in Berlin. Endlich hat mal ein Kollegium den Mund aufgemacht. Endlich wird einmal öffentlich darüber gesprochen.
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Pauline
Oberleutnant


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Beitrag[110068] Verfasst am: 28.11.2006, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Karten-Klau: Klage-Flut an der Küste?

Föhr / sh:z - Als Alrun Jessen das Schreiben eines Dortmunder Rechtsanwalts in ihrem Briefkasten findet, ist die Vermieterin zweier Ferienwohnungen mehr als überrascht.
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aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov)
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Claus
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Beitrag[110158] Verfasst am: 28.11.2006, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wundere mich in der Tat immer wieder, wie sehr Leute doch überrascht sein können, wenn Sie am Ende für etwas bezahlen sollen, was sie in der Tat auch nutzen. Karten- und Bildmaterial bedeutet in der Regel einen Mehrwert für eine Homepage. Wenn diese dann noch geschäftsmäßig eingesetzt wird (kann man bei Vermieter erst einmal unterstellen), dann sollte es schon selbstverständlich sein, hier einmal beim Rechteinhaber nachzufragen.

Wenn es einem zu teuer erscheint, kann man es lassen, oder nach preiswerteren Alternativen suchen. Es gibt einige Bilderdienste, die Bildmaterial zu den unterschiedlichsten Bereichen recht günstig anbieten. Gerade bei Kartenmaterial sind die Urheber meistens recht empfindlich, wahrscheinlich da dort besonders gerne "geklaut" wird.

Ich benutze bei mir auch Karten der in dem Artikel genannten Fa. Kartenwerk. Diese aber seit Jahren lizensiert. In Büsum und Umgebung habe auch viele Leute ein Schreiben von Kartenwerk bekommen. Dort wurde dann die nachträgliche Lizensierung angeboten (zur Vermeidung der Gebühren für die ungenehmigte Nutzung). Ich habe das Schreiben gesehen und fand es eigentlich noch recht fair und auch nett formuliert.

Ich kann es schon gut verstehen, wenn man sein geistiges Eigentum - zumal wenn es dabei auch noch um die eigene Existenzgrundlage geht - einfach so verschenken möchte. Mir passiert es auch gelegentlich mal, daß Bilder von mir auf einmal auf Seiten von Mitbewerbern auftauchen. Das ist schon wirklich extrem dreist, aber es passiert in der Tat. Da reagiere ich dann auch nicht mehr besonders belustigt drauf.

PS: Bei der Gelegenheit vielen Dank für die Hinweise, die ich hierzu immer mal bekomme. Selber bin ich anscheinend zu wenig im Netz unterwegs, um diese Bilder zu finden. Die Angesprochenen werden wissen, wer gemeint ist. Winken
_________________
Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden
komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.
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Ela
Bikinimaus


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Beitrag[119522] Verfasst am: 24.01.2007, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

...jaja...alles was recht ist....

Polizisten beim Knöllchen-Schreiben unter Druck
Aufregung um "Knöllchen-Statistiken"

In mehreren Bundesländern wetteifern die Polizeibehörden laut einem Magazinbericht um möglichst hohe Bußgeld- Einnahmen. So führe zum Beispiel das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen eine Tabelle darüber, wie viel Geld jede Polizeibehörde durch den "bargeldlosen Einzug von Verwarnungsgeldern und Sicherheitsleistungen" umgesetzt habe, berichtete das ZDF-Magazin "Frontal 21".

Polizeipräsident unzufrieden mit der "Knöllchen-Quote"
Weil seine Behörde am Tabellenende lag, habe der Aachener Polizeipräsident seine Beamten angewiesen, mehr Verwarn- und Bußgelder zu verhängen. Auch in Brandenburg gebe es so genannte Zielvereinbarungen für die Polizei. So habe ein Behördenleiter innerhalb des Potsdamer Polizeipräsidiums von jedem seiner Beamten eine monatliche "Knöllchen-Quote" von 175 Euro schriftlich eingefordert.

GdP: Kollegen fühlen sich als Geldeintreiber missbraucht
"Die Kollegen fühlen sich als Geldeintreiber für den Staat missbraucht", sagte der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Frank Richter, dem Magazin. Das Verhältnis zwischen Polizei und Bürgern leide "enorm", wenn die Beamten in den Verdacht gerieten, "dass es nicht mehr um die Unfallverhütung geht, sondern nur noch um Abzocke". In Aachen zum Beispiel verteilten laut "Frontal 21" zwei Beamte über Nacht in einer ruhigen Wohnstraße 88 Knöllchen wegen Parkens in falscher Fahrtrichtung - eine Maßnahme, die nach Einsprüchen zurückgenommen worden sei.
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