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Gigaset Bootsmann

Anmeldedatum: 03.08.2006 Beiträge: 1374 Wohnort: Dithmarschen
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[256128] Verfasst am: 03.04.2011, 17:19 Titel: Die Halbwertzeit eines Hundehaufens |
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Die Halbwertzeit eines Hundehaufens, auch Tretmine oder Torte genannt.
Oder warum die Kernenergie und die Bundesregierung auf den Hund gekommen sind?
Allgemein gibt es in der Bevölkerung eine allergische Reaktion auf Hundehaufen. Besonders wenn ein Fußgänger eine Tretmine getroffen hat. Es gibt ja auch schon Aufkleber „Hundehaufen nein Danke“. Einige wollen Hundetretminen mit in die Genfer Waffenkonventionen mit aufgenommen wissen.
Daher habe ich mir Gedanken über die Halbwertzeit von Hundehaufen gemacht.
Meine eigenen Erfahrungen sind je nach Jahreszeit unterschiedlich. Im Winter bei Minus Temperaturen zerfällt der Hundehaufen langsamer bis gar nicht. Im Schnee sieht man so eine Tretmine aber sofort, was einen Kontakt verhindern kann. Zudem wird die langweilige weiße Schneelandschaft etwas farblich aufgelockert. Aber ab Temperaturen über null Grad dauert es höchstens 60 bis 90 Tage. Entscheidend ist auch die Zusammensetzung des Haufens. Wenn der Hund viel fleischhaltige Nahrung bekommt ist die Halbwertzeit schon mal erhöht auf 120 Tage. Danach sieht man nur noch zerbröselnde faserige Reste welche vom nächsten Regen verteilt werden. Viel länger ist die Halbwertzeit von Torten, wenn mache umweltbewusste Hundehalter Plastikbeutel benutzen und diese dann nicht in einem Mülleimer entsorgen, sondern diese so genanten Hundkotbeutel als Wurfgeschosse benutzen weil der nächste Mülleimer nicht in Sicht ist. Ich habe meinen beiden Hunden beigebracht ihre Tretminen immer möglichst dort abzusetzen wo kein Mensch lang spaziert. Zudem sei angemerkt: radioaktives Plutonium 239 hat ein Halbwertzeit von 24.110 Jahren, in Worten: Vierundzwanzigtausendeinhundertzehn. Somit gelange ich zu folgender Feststellung. Kernkraftwerke sind nicht gefährlicher als Hundehaufen, schon alleine deshalb, weil ja ein GAU nur alle 20.000 Jahre auftreten kann. Sagen jedenfalls bisher alle Fachleute! Aber ob es in 20.000 Jahren noch Hunde gibt? Bis dahin gibt es bestimmt ein Hundetretminenverbot.
Noch ein Blick in die Zukunft.
Oder diese Hinterlassenschaften werden in speziellen Anlagen regenerativ Energietechnisch ausgebeutet. So ist das geplante neue Gesetz der Bundesregierung zum Ausbau erneuerbaren Energien ja schon ein erheblicher Fortschritt. Vorgesehen ist dort eine Hunde-Haltepflicht. Vorteil wäre mehr Hundesteuer für die Gemeinden und Sammelstellen mit Hundetoiletten sowie entsprechenden Anlagen wo die Torten direkt verarbeitet werden. Als Gegenleistung bekommt jeder Hundehalter Stromgutscheine. Die EON Hanse könnte sich umbenennen in EON-Hundekacke. Das wäre doch mal ein passender Name für den Energieriesen, ?oder?
Gigaset _________________ Reich wird man erst durch Dinge die man nicht begehrt! (Mahatma Gandhi) |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15584 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[256142] Verfasst am: 03.04.2011, 22:31 Titel: |
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Dann weiß ich jetzt schon, wer bald die erste Biogasanlage, in BÜ, in Betrieb nimmt.  _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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