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Witzwort
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Pauline
Oberleutnant


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Beitrag[151421] Verfasst am: 07.09.2007, 14:19    Titel: Witzwort Antworten mit Zitat

Zitat:
POL-NF: Großbrand der Osterhusumer Meierei in Witzwort
Husum (ots) - Am heutigen Tag (07.09.07) um 09.48h wurde der
Rettungsleitstelle ein Brand in der Osterhusumer Meierei in Witzwort
mitgeteilt.
Der Brand brach vermutlich im Dachstuhl aus.
Zunächst gab es eine starke Qualm- und Rauchentwicklung, das Feuer
breitete sich jedoch schnell aus und griff auf die Produktionsräume
über.
Ein Großbrand konnte trotz eines Großalarms aller umliegenden Wehren
nicht verhindert werden.
Alle Mitarbeiter (etwa 40 Personen) der Meierei haben das Gebäude
rechtzeitig und unverletzt verlassen können, Rettungswagen sind
vorsorglich vor Ort. Auch der Rot-Kreuz Zug und die technische
Einsatzleitung haben inzwischen vor Ort ihre Zelte aufgebaut.
Der Brandschaden beläuft sich auf viele Hunderttausend Euro bis zum
Millionenbereich. Hinzu kommt der Betriebsausfall in noch unbekannter
Höhe.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt, die Ermittlungen der Polizei
dauern an.
An den Löscharbeiten sind 11 Wehren aus den Orten Koldenbüttel,
Seeth, Drage, Friedrichstadt, Uelvesbüll, Tönning, Kating, Husum,
Simonsberg, St. Peter-Ording und Witzwort beteiligt. Dies ist eine
Anzahl von weit über 100 Feuerwehrleuten, auch jetzt muss zur
Brandbekämpfung im Inneren noch Sauerstoff für die etwa 60-80
Atemschutzträger nachgeführt werden.
Die Löscharbeiten dauern noch an.
Die Polizei hat Verkehrslenkungsmaßnahmen ergriffen, Ortskundige
werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

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Altwerden ist wie auf einen Berg steigen.
Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov)
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Pauline
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Beitrag[151422] Verfasst am: 07.09.2007, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
POL-NF: Nachtrag zum Großbrand in der Osterhusumer Meierei
Husum (ots) - Die Löscharbeiten vor Ort dauern noch immer an, ein
Teil des Brandes ist aber inzwischen unter Kontrolle. Es sind weitere
Wehren aus Flensburg, Itzehoe und Brunsbüttel eingetroffen, die sich
auf Gefahrgut spezialisiert haben. Die zu der Produktion notwendigen
Gefahrstoffe Ammoniak, Natrium- und Salpetersäure werden derzeit aus
den beschädigten Behältern separiert. Eine Gefahr für Mensch und Tier
besteht nicht.

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Beitrag[151424] Verfasst am: 07.09.2007, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
07.09.2007 | 16:06 Uhr
POL-NF: Nachtrag II Großbrand der Osterhusumer Meierei in Witzwort
Husum (ots) - Das Feuer ist nun vollständig unter Kontrolle und
größtenteils abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten sind im Gange. Ein
Umfüllen der Gefahrstoffe war nicht mehr nötig, die Kühlung der
Behälter reichte aus, dies ist das Ergebnis einer eben durchgeführten
Messung.
Insgesamt waren über 200 Feuerwehrleute - auch von benachbarten
Berufswehren - im Einsatz, die ersten Kameraden werden bereits
entlassen.

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Beitrag[151426] Verfasst am: 07.09.2007, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hier die ersten Fotos
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Beitrag[151437] Verfasst am: 08.09.2007, 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Der Bericht von heute aus den "Husumer Nachrichten"
Zitat:
Großfeuer in Meierei - Millionenschaden

Witzwort / jv - Ein Großbrand hat gestern die Osterhusumer Meierei in Witzwort (Kreis Nordfriesland) verwüstet. Mehr als 200 Feuerwehrmänner waren den ganzen Tag im Einsatz - am Nachmittag hatten sie den Brand unter Kontrolle.

Gegen 10 Uhr waren die Mitarbeiter der Meierei gerade in der Frühstückspause, als plötzlich Rauch in den Raum drang und sehr schnell schwarz wurde. Die 40 Beschäftigten flüchteten sofort aus dem Gebäude. Der Witzworter Wehrführer Dirk Hansen (36) zögerte nicht - er gab Großalarm: Elf Feuerwehren waren schließlich an den Löscharbeiten beteiligt. Erschwert wurde die Arbeit der Feuerwehrmänner durch den starken Qualm, die Rauchsäule war weit bis in den Kreis Dithmarschen zu sehen.

"Das Feuer hat im Dachstuhl begonnen", sagte eine Polizeisprecherin. "Es breitete sich jedoch schnell aus und griff auf die Produktionsräume - am Ende brannte fast alles." Als Brandursache kommt nach ersten Erkenntnissen der Kripo ein defekter Kompressor in Frage. Die genaue Schadenshöhe indes ist noch unklar. Die Beamten gingen von mehreren Hunderttausend Euro aus, schlossen aber auch einen Millionenschaden nicht aus. "Hinzu kommt der Betriebsausfall in noch unbekannter Höhe", sagte eine Polizeisprecherin.
Angesichts des Brandes fragten gestern viele Bauern, wo sie jetzt ihre Milch abliefern können. Die Hansa-Milch AG (Hansano) in Upahl in Mecklenburg-Vorpommern hat gegenüber unserer Zeitung zugesichert, unbürokratisch zu helfen.

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sharkman
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Beitrag[151457] Verfasst am: 08.09.2007, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Großbrand verwüstet Meierei im hohen Norden

Ein Großbrand hat am Freitag die Osterhusumer Meierei in Witzwort (Kreis Nordfriesland) verwüstet. Das Feuer habe im Dachstuhl begonnen und sich dann schnell ausgebreitet, sagte eine Polizeisprecherin. Verletzte gab es keine. Die 40 Mitarbeiter der Firma brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Mehr als 200 Einsatzkräfte bekämpften den Brand. Elf Feuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt. Erst nach sechs Stunden war der Brand größtenteils gelöscht.

…guckst du hier: [Links nur für angemeldete User]

© NDR
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„Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"
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Pauline
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Beitrag[151938] Verfasst am: 13.09.2007, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hier weitere Fotos:
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Beitrag[151939] Verfasst am: 13.09.2007, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
POL-NF: Nachtrag zum Schadenfeuer Osterhusumer Meierei in Witzwort vom 7.9.07 Husum (ots) - Nach einer Brandstellenuntersuchung der
Brandermittler der Kriminalpolizei Husum zusammen mit den
Sachverständigen des Landeskriminalamtes wird bei dem Schadenfeuer an
der Osterhusumer Meierei in Witzwort vom letzten Freitag von einem
technischen Defekt ausgegangen. Der Brandherd konnte, soweit es der
hohe Zerstörungsgrad zuließ, weitgehend lokalisiert werden. Danach
dürfte ein Schwelbrand in einem Lagerraum im Dachgeschoss des
Gebäudes aufgrund eines Kurzschlusses entstanden sein. Nachdem
dadurch zunächst gelagertes Verpackungsmaterial in Form von
Kartonagen und Kühlverpackungen in Brand geriet, hat sich das Feuer
über die Deckenbereiche auf die unteren Räumlichkeiten und dann auf
das gesamte Gebäude ausgebreitet. Ein Defekt an vorhandenen
Gerätschaften wurde nicht bestätigt. Hieran konnten lediglich
Brandfolgeschäden ausgemacht werden. Zur Schadenshöhe kann die
Polizei keine konkrete Aussage treffen, zumal nicht nur der reine
Gebäudeschaden, sondern auch noch der Betriebsausfall zu beziffern
wäre. Hier werden die Sachverständigen der Versicherung ihre
Ermittlungen tätigen müssen. Von Seiten der Kriminalpolizei wurde die
Brandstelle wieder freigegeben.

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Beitrag[152079] Verfasst am: 14.09.2007, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Die Meierei in Witzwort soll an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden. Dies wird heute in den Husumer Nachrichten berichtet. Beim Feuer wurden die gesamte Frischmilchproduktion, das Kühlhaus, die Energieversorgung, Teile der Verladung und der Sozialräume zerstört. In sechs bis acht Monaten soll in Witzwort die Milch wieder abgefüllt werden. Ein Großteil der Frischmilch wird z.Zt. in Mecklenburg abgefüllt. Es helfen noch Molkereien in Trittau, Isernhagen bei Hannover, im Münsterland sowie in Dänemark. Butter soll in Itzehoe produziert werden. Der "Traum von Eiderstedt" und andere Produkte können zurzeit nicht hergestellt werden. Der Lohn für die 65 Mitarbeiter ist für die kommenden zwölf Monate gesichert. Für die sechs Verwaltungsmitarbeiter geht die Arbeit weiter. Sie haben in einem Privathaus gleich neben der Meierei Unterschlupf gefunden. Die alten Büros können wohl in den nächsten Wochen wieder bezogen werden.
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Beitrag[159409] Verfasst am: 30.10.2007, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die Meierei in Witzwort soll wieder aufgebaut werden. Dies haben gestern Abend die Genossenschaftsmitglieder beschlossen. Der Neubau soll 10 Mio. Euro kosten.
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Beitrag[159418] Verfasst am: 30.10.2007, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein genauerer Bericht

Zitat:
Osterhusumer Meierei wird neu aufgebaut

Die im September bei einem Großfeuer verwüstete Osterhusumer Meierei in Witzwort (Kreis Nordfriesland) wird wieder aufgebaut. Das beschlossen die Genossenschaftsmitglieder ohne Gegenstimme, wie die NDR 1 Welle Nord am Dienstag berichtete. Insgesamt sollen zehn Millionen Euro investiert werden, maximal 3,25 Millionen davon durch Kredite. "Mit diesem Geld haben wir die Möglichkeit, noch einmal ganz, ganz neu zu planen. Wir werden dann für Schleswig-Holstein der größte Trinkmilch-Abfüller", sagte Geschäftsführer Christoph Bossmann. Bei dem Großbrand waren die Produktionsanlagen der Meierei weitgehend zerstört worden.

Stand: 30.10.2007 10:28

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Beitrag[180184] Verfasst am: 06.05.2008, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bald fließt die Milch wieder in Strömen
6. Mai 2008 | Von sma

Der Wiederaufbau der abgebrannten Osterhusumer Meierei Witzwort geht zügig voran. Im Sommer soll der dann größte Frischmilch-Abfüller im Land seinen Betrieb wieder aufnehmen.

Witzwort - Wiederaufbau und Neubau unter Hochdruck: Nach dem verheerenden Brand vor sieben Monaten nimmt der Wiederaufbau der Osterhusumer Meierei Witzwort nun sichtbar Formen an. Rund 60 Handwerker und Bau arbeiter arbeiten täglich parallel - teils in zwei Schichten - um den Neubau fristgerecht fertigzustellen. Gesamtkosten: zwölf Millionen Euro. Zuversicht und Stolz verdrängt bei den Bauherren langsam das Monate währende Bauchgrummeln.

Der Geschäftsführer der Osterhusumer Meierei Witzwort eG, Christoph Bossmann: "Wir liegen trotz immensen Zeitdrucks voll im Zeitplan und im Budget. Die Gelder der Versicherungen sind geflossen. Wir haben hart in der Sache diskutiert und in allen Bereichen Einigung erzielt." Lediglich mit der Betriebsunterbrechungs-Versicherung könne erst am Ende der Baumaßnahmen abgerechnet werden.

"Entstehen wird hier in Witzwort einer der modernsten Meiereibetriebe zur Abfüllung von Frischmilch beziehungsweise mikrofiltrierter Milch", erklärten Bossmann, der Vorstandsvorsitzende Hans-Henning Hennings und der Aufsichtsratvorsitzende Frank Petersen in einem Pressegespräch. Ziel sei "eine Tagesmilchverarbeitung von 250 000 Litern", so das Trio weiter. Die Eiderstedter Meierei ist damit nach eigenen Angaben künftig der größte Frischmilch-Abfüller Schleswig-Holsteins. Rund ein Drittel der Milch, die hier im Lande getrunken wird, wird in Witzwort abgefüllt.

Neben einer innovativen Andockstation für die Milchwagen, kommt demnächst Robotertechnik zur Palettierung und EDV-gestützte Lagertechnik zum Einsatz. Personal wird trotz neuer Technik nicht gestrichen. "Wir brauchen jeden, um unser Konzept zu erfüllen. Schließlich wollen wir mit neuer Technik und 110 Prozent Qualität ab Mai in Teilbereichen loslegen", sagt Hennings. Der Mitarbeiterstab solle daher um mindestens "eine Handvoll qualifiziertes Fachpersonal" aufgestockt werden.

Großes Lob sprechen die Bauherren den Firmen, Architekten und Ingenieuren aus. Deren Planung und vorbildliche Kooperation habe den Wiederaufbau in Rekordzeit erst ermöglicht. Bossmann: "Andere bauen in dieser Zeit ein Einfamilienhaus. Hier entsteht eine Riesenbetrieb."

Weitere positive Faktoren: Bereits zum Jahreswechsel hat ein Dutzend neuer Mitglieder seinen Beitritt zur Meierei erklärt. Bossmann dazu: "Für die Neumitglieder war das mit Schwerpunkt Frischmilch-Produktion und einem Teil Milchkonzentrat-Herstellung bei einem überschaubaren Eigenanteil an den Investitionskosten ausschlaggebend." Selbst aus Dänemark konnten neue Mitglieder gewonnen werden, berichtet der Geschäftsführer stolz.

Zur Finanzierung des Aufbaus sagt er: "Der Eigenanteil der Investitionssumme wird nicht überschritten. Das Land Schleswig-Holstein gibt einen weiteren Teil zur Investition hinzu. Restsummen werden aus Versicherungsgeldern gedeckt." Hennings: "Wir haben aus den Steinen, die man uns in den Weg gelegt hat, eine leistungsstarke Meierei gemacht." Bossman ergänzt, dass mit dem Wiederaufbau die Investitionspläne bis 2015 erfüllt würden. So sei in einem Jahr das umgesetzt worden, was im Regelfall wohl "eher ein Jahrzehnt gedauert hätte". Glück habe man beim Aufbau mit dem Wetter gehabt. Da es keinen Winter mit viel Schnee und Frost gab, konnte zügig gebaut werden. Mehrarbeit sei allenfalls durch hohe Niederschläge und damit verbundenes Abpumpen entstanden. Als erfreulich empfinden die Witzworter, dass ein Großteil der Aufträge an Firmen aus Witzwort, Husum, Rantrum und der näheren Umgebung vergeben werden konnte.

Im Sommer soll der Vorzeigebetrieb loslegen. Die neuen Anlagen werden eine Weile brauchen, um aufeinander abgestimmt zu werden. Im August soll mit allen Genossenschafts-Mitgliedern und allen Beteiligten ein Einweihungsfest "zur Geburt des neuen Babys" gefeiert werden - darauf freut sich ein ganzes Dorf.

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Beitrag[183359] Verfasst am: 05.07.2008, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

[
Zitat:
b]Witzworter Meierei nimmt Produktion wieder auf[/b]


Neun Monate nach dem verheerenden Brand hat die Meierei Witzwort nun den Betrieb wieder aufgenommen.

Witzwort (dpa/lno) - Neun Monate nach ihrer Zerstörung durch ein Feuer liefert die Osterhusumer Meierei Witzwort (Kreis Nordfriesland) wieder Milch. Ein technischer Defekt hatte im September 2007 den Brand ausgelöst, der einen Großteil der Produktionsanlagen zerstörte. Jetzt können hier wieder 75 Millionen Liter Frischmilch jährlich produziert werden. "Ein Drittel der in Schleswig-Holstein getrunkenen Milch wird hier abgefüllt", sagte Geschäftsführer Christoph Bossmann am Freitag bei der feierlichen Wiederinbetriebnahme. Zusätzlich beliefert die Meierei fünf Prozent des dänischen Marktes. In Wiederaufbau und Modernisierung wurden 12 Millionen Euro investiert.

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Beitrag[191869] Verfasst am: 03.10.2008, 17:46    Titel: Der "Traum von Eiderstedt" ist wieder da Antworten mit Zitat

Hier mal die HP der Meierei Witzwort:
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Sehr beliebt ist der "Traum von Eiderstedt".
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Beitrag[194426] Verfasst am: 29.10.2008, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Von Witzwort bis nach Südamerika
30. Oktober 2008 | Von Inke Raabe

Die Markt-Treffs in Schleswig-Holstein sollen die Versorgung der Menschen auf dem Lande erleichtern. Dass damit nicht nur der Nahbereich gemeint sein muss, beweist Maik Schultze. Der Witzworter liefert auch nach Venezuela.

Schattenmorellen, Gewürzspekulatius und Geschirrspültabs, am besten gleich zwei Packungen - Maik Schultze vom Markttreff Witzwort packt ein Paket, das eine weite Reise vor sich hat. Ach ja, das Sauerkraut nicht vergessen, und eine Dose Grünkohl wurde auch gewünscht. In Südamerika, wo das Paket hin soll, da gibt es das alles nicht.

"Vor ein paar Wochen erreichte mich eine E-Mail aus Venezuela", erzählt Schultze. Da war jemand beim Stöbern im Internet auf die Homepage des Markt-Treffs gelangt und hatte gelesen, dass Schultze auch außer Haus liefert. "Wirklich?", fragte der Schreiber, "würden Sie auch nach Venezuela liefern?" Geht nicht, gibt’s nicht bei Maik Schultze. Und so kam es zu dem Kontakt: Peter Bednarek lebt auf der Insel Margarita und organisiert für sich und seine deutschen Freunde regelmäßig Containerlieferungen mit deutschen Waren. Dann lässt er sich kommen, was er dort nicht kaufen kann. Und schon beim Bestellen läuft ihm das Wasser im Mund zusammen.

Wunschlisten statt Exportlisten

"Die haben richtig Heißhunger auf Dominosteine", Maik Schultze schüttelt den Kopf und lacht. "Uns werden die ja schon seit September um die Ohren gehauen, die mag hier ja keiner mehr sehen." Er hat richtig Spaß am Packen. Ihm gefällt der Kontakt mit der großen, weiten Welt und der Gedanke, dass mitten auf dem platten Land, in diesem Pünktchen auf der Weltkarte, das sich Witzwort nennt, jetzt ein Exportunternehmen steht: der Markt-Treff. "Da sieht man mal, wie klein die Welt geworden ist", sagt Schultze dann nachdenklich.

Eines Tages klingelte im Markt-Treff das Telefon: Mexiko-City. Man habe gehört, dass Schultze auch ins Ausland liefere, ob er eine Export-Liste faxen könne? So weit ist er nun doch noch nicht. "Die gibt es nicht", sagte er, "aber es gibt Wunschlisten." Auch aus Venezuela kamen weitere Anfragen. Unter anderem sind auch Wurst-Spezialitäten aus Eiderstedt bestellt worden. An ihm soll’s nicht scheitern. Wenn die Kunden bereit sind, das happige Porto (85 Euro für 20 Kilo) zu übernehmen, macht er sich an die Arbeit und bringt die Waren auf den Weg.

"Vielen Dank schon mal, dass Sie das Weißbier geschickt haben", schreibt Peter Bednarek. "Ich werde es zu Weihnachten genießen." Bei diesen Zeilen sieht man ihn förmlich in Shorts vor dem Tannenbaum sitzen. Maik Schultze freut sich über diese internationalen Geschäftsbeziehungen. "Es gibt ja auch in Venezuela ländliche Regionen", witzelt der Einzelhändler, "da übernehme ich gern die Nah- und Grundversorgung."

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