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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[232966] Verfasst am: 27.02.2010, 18:34 Titel: Klimawandel |
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| Zitat: | Der Westküste droht der Untergang
27. Februar 2010 | Von dpa
Der Meeresspiegel steigt bis zum Ende des Jahrhunderts um einen Meter, das Wattenmeer fällt nicht mehr trocken. Das jedenfalls befürchtet der Sylter Meeresbiologe Karsten Reise.
Die Nordseeküste muss nach Auffassung des Sylter Meeresforschers Prof. Karsten Reise "am Reißbrett" neu gestaltet werden. Wegen des Klimawandels stehe der Region bis zum Ende des Jahrhunderts eine fast unglaubliche Veränderung bevor. "Die ganze Landschaft muss umstrukturiert werden." Die Küste müsse in ihrer gesamten Fläche mit dem steigenden Meeresspiegel mitwachsen können, sagt der Wissenschaftler. Karsten Reise ist Leiter des Sylter Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung.
Eine langfristige Folge des Klimawandels ist der Anstieg des Meeresspiegels. "Er liegt in der Größenordnung von einem Meter bis Ende dieses Jahrhunderts." Eine Verstärkung und Erhöhung der Deiche reiche dann nicht aus, um die Küstenbewohner vor Sturmfluten zu schützen, erklärt der Experte: "Wenn der Meeresspiegel höher steigt, geht vor den Deichen der Wattenmeer-Puffer verloren." Bislang wirke die flache Küste nämlich wie ein Wellenbrecher.
Weltnaturerbe Wattenmeer: "Der Mensch darf auf keinen Fall eingreifen" |
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov) |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[243048] Verfasst am: 18.08.2010, 08:23 Titel: |
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| Zitat: | Den Klimawandel erforschen
18. August 2010 | 06:25 Uhr | Von ieb
In der Gemeinde Kirchspiel Garding wird demnächst gebohrt. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik, Hannover, wollen dem Untergrund der Halbinsel zu Leibe rücken, um Informationen über die Klimageschichte der jüngsten 500 000 Jahre zu erhalten. Das Thema CO2-Verpressung spiele absolut keine Rolle, betont das Institut in einer Pressemitteilung. Dafür wäre die geplante Bohrtiefe von 350 Meter auch viel zu gering, denn aus physikalischen Gründen erreiche das CO2-Gas erst in rund 800 Meter Tiefe eine Dichte, die ein Verpressen technisch praktikabel mache. Detaillierte Informationen zu dem Thema gibt es in einer Einwohnerversammlung am Dienstag, 31. August, in Garding (siehe Infokasten). Auch über den Fortgang der Arbeiten soll die Öffentlichkeit auf dem Laufenden gehalten werden.
Die Bohrung soll Ende des Jahres oder Anfang 2011 begonnen werden. Forschungsgebiet ist ein Gelände am Alten Gardinger Deich zwischen Garding und Welt, das nach Voruntersuchungen im August und September 2008 ausgewählt worden ist. Die Arbeiten werden ein bis zwei Monate dauern, wie das Institut erklärt. Sie werden mit einem fahrbaren Bohrgerät vorgenommen. Der Bohrkern soll ein möglichst vollständiges Bild der Sedimentschichten ergeben.
In diesem Forschungsprojekt sollen intensiv die Übergänge von Kalt- und Warmzeiten untersucht werden. Kommt eine Eiszeit schnell oder kündigt sie sich lange vorher an? Wie warm kann es wohl in der jüngsten Warmzeit gewesen ein? War es warm-feucht oder trocken-heiß? Das sind Fragen, auf die die Forscher Antworten zu finden hoffen - auch mit Blick auf die aktuelle Klimaentwicklung sowie auf die künftige Veränderung und ihre Auswirkung auf die küstennahe Region. Ferner geht es um die grundlegende Erforschung der Schichtenfolge im norddeutschen Raum. Der Bohrkern soll auch auf Blütenstaub untersucht werden. |
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