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nockewell Maat

Anmeldedatum: 15.04.2005 Beiträge: 179 Wohnort: San Francisco
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[179956] Verfasst am: 29.04.2008, 17:38 Titel: |
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ja von da oben wird einem anders
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[Links nur für angemeldete User] [Links nur für angemeldete User] _________________ Das beste am Norden. |
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Karly Bootsmann

Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 1622
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[179958] Verfasst am: 29.04.2008, 17:41 Titel: |
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Moin,
oh Mann, da warst du ja auf Weltreise. _________________ Und Tschüß sagt Karly |
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Brigitte Bootsmann

Anmeldedatum: 22.03.2009 Beiträge: 1531
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[220582] Verfasst am: 22.10.2009, 11:28 Titel: |
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moin ....... ich war vorige Woche mal 5 Tage im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", genauer gesagt in N.Y. und hab euch ein paar Bilder mitgebracht (Sonne war leider nicht da, dafür war´s bitter kalt) :
Kurz vor der Landung
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Empire State Building
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Chinatown
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Fahrt mit offenem Bus durch Manhattan
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Blick von der Brooklyn Bridges
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Straße am Hafen
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Blick vom Empire State Building
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Taube auf Empire State Building, ob die noch fliegen kann?
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Rockefeller-Center mit Eislaufbahn
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Fahrrad-Taxi?
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Central Park
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Neben den Giganten Idylle ! ?
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Herzliche Grüße
Brigitte _________________ [Links nur für angemeldete User] |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15588 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[220682] Verfasst am: 22.10.2009, 22:30 Titel: |
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@BRIGITTE tolle Bilder aus "Big Apple", wusste gar nicht, dass der Flying P-Liner "Peking" in NY liegt. Es wird langsam Zeit, dass ich mal meine fast 40 Jahre alten Dias von NY einscanne. _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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Alpengirl Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 14638 Wohnort: Im schönen Oberallgäu
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[220720] Verfasst am: 23.10.2009, 06:58 Titel: |
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Wow.....ich bin begeistert.....klasse Brigitte, vielen Dank für die Fotos. _________________
Ma mueß allat s´Bescht hoffa, s´Schleacht kommt vo sell....
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Blutsuechtige Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 15.04.2006 Beiträge: 14896 Wohnort: ...irgendwo zwischen Harz und Nordsee .....
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[220723] Verfasst am: 23.10.2009, 08:43 Titel: |
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Wow wunderschöne Bilder - DANKE _________________ Ich bin ein Nachtvogel - Tagsüber nicht zu gebrauchen
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Sonnenblume Fähnrich

Anmeldedatum: 29.09.2004 Beiträge: 823 Wohnort: Heide
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[220986] Verfasst am: 25.10.2009, 15:23 Titel: |
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Ganz tolle Bilder, Danke  _________________ Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln ! |
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Monika Oberleutnant
Anmeldedatum: 26.03.2008 Beiträge: 5568 Wohnort: Westerwald
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[221423] Verfasst am: 31.10.2009, 23:51 Titel: |
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Brigitte, danke für die tollen Fotos
hachschmach.... früher wollte ich auch immer dahin |
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Karly Bootsmann

Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 1622
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[221529] Verfasst am: 01.11.2009, 15:03 Titel: |
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Moin,
ick glöw, för mi as Mekkelbörger is NY nix.
(aber vielleicht für 14 Tage oder drei Wochen schon) _________________ Und Tschüß sagt Karly |
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Brigitte Bootsmann

Anmeldedatum: 22.03.2009 Beiträge: 1531
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[221842] Verfasst am: 06.11.2009, 17:18 Titel: |
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moin ..... liebe Fori´s...... für "die langen Winterabende" und "wenn alle Dia´s eingescannt sind" hab ich mal für die, die es interessiert, einen Bericht über meine Reise nach Big Apple geschrieben.
Meine Reise nach New York vom 14. bis 19. Okt. 2009
Im Frühjahr dieses Jahres hörte ich von einer Reise unseres Turnvereines nach New York. Man fragte mich sozusagen, ob ich auch Lust hätte, mitzufliegen. Ich überlegte nur 24 Stunden, dann sagte ich zu.
Ich war noch nie dort, ich war auch noch nie außerhalb Europa´s, und wollte da eigentlich auch nicht mehr hin. Aber wie das so ist, man sollte nie nie sagen, und so saß ich dann am Mittwoch, den 14. Oktober 2009 um 2.50 Uhr im Zubringerbus nach Frankfurt/Flughafen.
Ziemlich müde noch, aber voller Vorfreude und einem mulmigen unwirklichen Gefühl.
Von den Turnvereinsmitgliedern kannte ich niemanden, aber das war mir egal, die Leute sind aus meiner Stadt und man kommt schon ins Gespräch, so dachte ich. Nach eineinhalb Stunden waren wir im Frankfurter Flughafen, hatten Zeit für Kaffee und Streusselschnecke. Später dann das übliche Programm, Pass- und Taschenkontrolle, ich durfte, da mit Metall behaftet, Schuhe und Gürtel ausziehen. Meine Apfelschorle, die ich original verschlossen mit ins Flugzeug nehmen wollte, sollte ich entweder wegschmeißen oder vorher austrinken. Hab mich dann für´s Austrinken entschieden, was zur Folge hatte, dass ich ziemlich flott zur Toilette musste, nachdem wir uns im Flieger entschnallen durften.
Wir sind mit India Air geflogen und hatten viel Platz, es waren nicht viele Inder unterwegs und auch wenig Deutsche. Der Flug war ruhig , die Sonne schien, alles war wunderbar und meine Mitreisenden liefen durch die Gänge „zwecks Füße vertreten“. Nach dem Frühstück allerdings wurde uns allen Ruhe verordnet, jeder musste sein Fenster sozusagen verdunkeln. Schade dachte ich, jetzt kannste gar nicht rauskucken. (plötzlich erinnerte ich mich an meine Kindergartenzeit, jetzt ist Mittagsruhe, jetzt wird geschlafen, grins)
8 Stunden später, kamen wir an – endlich -, im Flieger noch die Skyline von New York bewundert. Wir landeten in Newark in New Jersey, ungefähr 30 km von NY City entfernt (ein recht angenehmer nicht zu großer Flughafen).
So warteten wir nach der Kontrolle - diesmal habe ich Schuhe und Gürtel unaufgefordert ausgezogen - auf den Zubringerbus, der uns ins Hotel Hampton Inn bringen sollte. Erstmal hab ich meine Uhr 6 Std. zurückgestellt. Es war auf einmal noch sooo zeitig und ich war soooo müde. Na ja, ich werde den Tag schon überstehen, dachte ich. Nun kam leider die erste Schlappe, der Zubringerbus, auf den wir 1 Std. warten mussten, hatte nur 12 Sitzplätze . Aber wir waren 24 Leutchen. So mussten 12 Leute dann noch mal fast ne Stunde warten und unsere gute Laune hielt sich in Grenzen.
Wir wollten jeden Tag mit dem Zug (Nahverkehr) nach Manhattan rein (30 min. Fahrt), so auch an unsrem ersten Tag. Da wir aber müde waren, die Zimmer erst um 15.00 Uhr beziehen durften und wir durch die Schlappe mit dem Bus auch etwas leicht mürrisch waren, blieben wir in Linden, so hieß der Ort im Bundesland New Jersey. Haben uns akklimatisiert, Zimmer inspiziert, mir war nach Körperreinigung zumute. Leider fand ich den Hebel nicht für die Dusche. Nach 5 min. suchen und drücken und drehen, gab ich es auf und hab kurzerhand ein Vollbad genommen. Sämtliche Lichtschalter waren zum Drehen (also nicht zum Drücken, wie bei uns), bis man sich einigermaßen zurechtgefunden hat, war es Abend. Wir fanden ein nettes Grillrestaurant, haben gut gespeist und getrunken.
19.30 Uhr legte ich mich in das schöne breite und hohe Bett , 20.30 Uhr den Lichtschalter betätigt, bis 3.30 Uhr durchgeschlafen, kurz auf die Uhr geschaut, einmal Restroom und zurück (die Toiletten heißen in Amerika alle „Restroom“), und dann bis 6.30 Uhr durchgeschlafen. Wie ein Stein schlief ich und ließ es mir nicht nehmen, die eine Etage zum Frühstücksraum mit dem noblen Fahrstuhl zu fahren.
Selbstbedienung war angesagt. Kaffee hat prima geschmeckt, Tee auch (man konnte sich tagsüber Kaffee und Tee nehmen, so viel man wollte), aber das Essbare war, ich sag mal, gewöhnungsbedürftig, die süßen Teilchen viel zu süß und die herzhaften Stücke nicht herzhaft genug.
Aber, eigentlich bist du nicht zum Essen nach NY gekommen, dachte ich mir. Obstsalat gab es aber auch, nur der war viel zu kalt, so dass die Zähne schmerzten. Ach so, eins noch, das Hotel kann ich als sehr gut bezeichnen, ziemlich nobel, im Bad Mamor, dicke Matratzen, Schreibtisch, Klimaanlage und viel Platz. Zwei Punkte haben mir aber nicht so gefallen: Das Frühstücksgeschirr bestand aus Pappe, Besteck aus Plastik und es gab nur den kleinen Zubringerbus (nur 12 Sitzplätez). Na ja was soll´s, man war halt in Amerika.
2. Tag, Donnerstag, den 15. Okt. 2009
Heute sollte es endlich in die City gehen. Um 0815 Uhr schon, weil wir den Tag nutzen wollten, versammelten wir uns in der Lobby, dann das übliche notwendige Übel: auf Kleinbus warten, der uns zur Bahnhaltestelle bringt (ich wäre auch gern die 1,5 km gelaufen, nur niemand wollte mit mir laufen). Na ja, nachdem uns der Hotel-Busfahrer beim Ziehen unserer Fahrkarten behilflich war (11 Dollar nach NY hin- und zurück), saßen wir dann endlich im „Nahverkehr“., der wahrscheinlich noch aus den 70er Jahren stammt. Die Schaffner anscheinend auch, sie kamen während der halbstündigen Fahrt mindestens 3 x durch, um zu kontrollieren. Ich fand das nicht schlecht, dass wir jeden Tag mit der Bahn nach NY City fuhren, weil, Hotel außerhalb ist preiswerter (auch wenn man Bahnkarte zurechnet) und ich so im Zug meine Studien machen konnte, ganz normale New Yorker beobachten, die vielleicht zur Arbeit fuhren oder was auch immer.
Dann war es endlich soweit, aussteigen an der „Penn Station“, Rolltreppe hochfahren und wir standen mitten in New York, Manhattan, ich glaube in der Fifth –Avenue, gleich links an der Ecke befindet sich das Madison Square-Garden. Und ich war tief beeindruckt!!! Das ist ja Wahnsinn, dachte ich.
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Der leichte Nieselregen hat mich in meiner Begeisterung nicht gestört. Die breiten Straßen voll gestopft mit Auto´s, viele gelbe Taxen, viele Busse fuhren durch die Gegend, viele Menschen hasteten durch die Stadt, es gab pfeifende Polizisten, die mitten auf der Kreuzung standen , den Verkehr regelten und offensichtlich noch nicht lebensmüde waren. Der Geräuschpegel war hoch: Hupen, Pfeifen, Hämmern (wie in einer Werkhalle), die Sirenen von Polizei- oder Ambulanzwagen und das Stimmengemurmel der vielen Menschen. Freilich, wohnen möchte ich in dem Lärm nicht gerade, aber es ist beeindruckend, dies alles mal live zu erleben .
Nun sind wir erstmal losgelaufen und ich hatte viel zu tun, staunen, Foto´s knipsen und bei all dem, musste ich auch noch aufpassen, dass ich meine Gruppe nicht verliere. Die Vorstellung, da verloren zu gehen, fand ich irgendwie schrecklich, kein Wunder bei meinen nicht vorhandenen Englisch-Kenntnissen.
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Schließlich kamen wir an so eine Haltestelle für Doppelstockbusse, in denen man oben sitzen konnte, unter freiem Himmel. Wir haben uns jeder ne Fahrkarte für 3 Tage gekauft und sind sogleich hoch gestürmt, man wollte ja jede Sekunde ausnutzen. Es hat zwar geregnet, bekamen dafür schöne gelbe Regencapes, war auch ziemlich kalt, das hat aber meiner Begeisterung keinen Abbruch getan. Ich glaub, den anderen ging es ähnlich, waren doch die meisten auch das erste Mal in New York.
Ich denke, wir sind 2 Stunden lang durch ganz Manhattan gefahren, am Hafen entlang, Circle Line, Chinatown, an der Wall Street, Madison Square Garden, am Ground Zero, Times Square, am Central Park und noch vieles mehr, was ich mir nicht alles merken konnte (steht aber alles in meinem Reiseführer von ADAC, den ich mir noch zu Hause gekauft habe) Im Bus hat auch ein Reiseleiter 2 Std. lang gesprochen und alles schön erklärt, nur leider auf englisch, so hab ich nur die Gebäude- und Straßennamen mitbekommen.
Na ja, nach 2 Std. war die Stadtrundfahrt erst einmal beendet und meine Finger waren steif und taub vor Kälte (weil die immer wieder aus der warmen Tasche raus mussten, Foto´s knipsen), Füße waren kalt und Hunger hatte ich auch. Wir haben uns dann bei Mc Donald innerlich mit Essen und Trinken und auch äußerlich aufgewärmt und vor allen Dingen noch mal den Restroom aufgesucht. Was ich sehr positiv fand, Restrooms gab es viele, in den nobelsten Kaufhäusern oder Restaurants oder ähnliches konnte man die aufsuchen, waren sauber und vor allen Dingen der Eintritt war kostenlos! Was heißt eigentlich Restroom haben wir uns gefragt, die einen sagten Ruheraum oder so ähnlich, die anderen meinten, weil man da seine Reste hinbringe usw., grins, lach.
Im berühmten Kaufhaus Macy`s sind wir für 1,5 Stunden noch mal ausgeströmt, haben eingekauft und uns aufgewärmt. Ich gönnte mir einen Pullover von „Ralf Loren“ für 50 Dollar.
Es war nun Nachmittag, es regnete immer noch, Dauerregen sozusagen. Und deshalb entschlossen wir uns nach New Jersey zurückzufahren, um in die große Einkaufsmeile dort zu gehen, wo man sehr günstig u. a. Markenartikel erwerben kann.
Dort angekommen - schon etwas hungrig und durstig und doch keine Zeit zu essen und zu trinken, weil, ich musste ja schauen, ob es was schönes gibt für mich - hab mir ne schöne Strickjacke vom „Tommy Hilfiger“ für nicht viel Dollars gekauft und war soweit zufrieden (weil, eigentlich bin ich auch nicht zum Einkaufen nach NY gefahren).
Müde und kaputt sind wir noch ne Kleinigkeit in New Jersey essen gegangen plus ein Budweiser-Bier (komisch, dass die Amerikaner Tschechen-Bier verkaufen) ohne Schaum getrunken, um dann, nach einer superheißen Dusche (da ich den ganzen Tag gefroren habe) ins Bett zu fallen. Ich lasse abends im Bett gern noch mal alles so Revue passieren und blättere gerne noch mal im Reiseführer. Leider war ich dazu nicht mehr in der Lage und schlief bald ein.
3. Tag, Freitag, den 16. Okt. 2009
Gott sei Dank, heute regnet es nicht, dachte ich, als ich um 0700 Uhr zum Frühstücksraum hinunter fuhr. Da wir Mittwoch, weil müde, und Donnerstag, weil Regen, nicht so viel Sehenswürdigkeiten „geschafft“ haben, hofften wir nun, heute die Statue of Liberty zu besichtigen und was sonst noch so auf dem Weg liegt.
0815 Uhr trafen wir uns wieder alle, dann das übliche, nicht sehr angenehme Warten auf Kleinbus und Nahverkehr und dann endlich standen wir wieder in der City. Es regnete immer noch nicht und sah auch nicht danach aus. Dafür hatte ich den Eindruck, dass es kälter geworden ist, es roch nach Schnee. Weihnachtsreklame gab´s übrigens auch schon.
In Manhattan sind wir dann an irgendeiner Haltestelle wieder in den offenen Doppelstockbus gestiegen (wir hatten ja schließlich für 3 Tage gebucht und müssen unser Geld ja auch abfahren, so dachte ich). Da es hundekalt da oben war, verzogen sich alle nach unten, das hatte jedoch den Nachteil, dass man dort so gut wie nicht´s sah (Busfenster zu niedrig, Häuser zu hoch). Dafür war´s schön warm. Als ich mich dort ne Weile aufgewärmt aber leider nicht viel gesehen hatte, entschloss ich mich, hoch in die Kälte zu gehen. Nach ca. 1 Std. kamen wir am Hafen, Circle Line, an. Endlich aussteigen dachte ich und etwas Laufen vielleicht.
Dort warteten wir nicht lange und fuhren bald mit der Fähre nach Staaten Island rüber, ein Stadtteil von New York (kostenlos übrigens) . Wer wollte konnte den ganzen Tag hin- und herfahren. Auf dieser Fahrt durfte ich dann endlich die Freiheitsstatue von weitem bewundern. War schon ein tolles Gefühl, dort zu sein (hatte ich doch mit dem Gedanken, jemals über´n großen Teich zu fliegen, abgeschlossen).
Irgendwann entschloss ich mich raus zu gehen auf die Reling oder Back- oder Steuerbord, keine Ahnung, wie das heißt. Jedenfalls möchte ich immer gern das volle Programm haben, mir ja nicht´s entgehen lassen, so auch an diesem Tag. Ich begab mich in die Kälte, bewunderte die Statue of Liberty, die Skyline von Manhattan und knipste was das Zeug hielt. Ein starker und heißer Kaffee im Pappbecher wärmte dabei meine Hände und ich war zufrieden.
Dann sind wir alle runter von der Fähre, was machen wir nun, fragten wir unseren selbsternannten Reiseleiter, der sich bisschen auskennt in NY. Er sagte Brooklyn Bridges. Oh ja , da möchte ich auch unbedingt hin, dachte ich und war wieder zufrieden. Vor allen Dingen, weil wir dahin „liefen“ ich endlich mal „Laufen“ durfte (ich laufe nämlich eigentlich sehr gerne, ist gut für die Linie und man schläft abends besser).
Und, was am wichtigsten ist, man sieht mehr Dinge und bekommt mehr mit von der Gegend, und den Menschen, als in einem Bus oder Auto. Man ist mitten im Geschehen und kann es mit allen Sinnen wahrnehmen.
Ich kann nur sagen, Wahnsinn die Brooklyn Bridges, mit ihren ganz vielen dicken Stahlseilen und 2 dicken Brückenpfeilern aus Sandsein. Sie ist eine Hängebrücke und überspannt den East River. Wir sind fast bis zum Ende rüber nach Brooklyn gelaufen.
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Hab mich immer wieder umgeschaut. Die Brücke hat mich sehr beeindruckt, Der Geräuschpegel (viele Auto´s) war zwar ziemlich hoch, aber das war mir egal. Auf dem Rückweg war´s fast noch schöner, die Hochhäuser von Manhattan waren auf einmal so nah, so bedrohlich nah, ein überwältigender Anblick. Gleich neben der Brooklyn Bridges (von Manhattan aus gesehen links) befindet sich ungefähr 400 m weiter die Manhattan Bridges.
New York ist halt eine Stadt der Superlative, sie ist mehr als eine Stadt, sie ist eine Weltstadt. Und sie hat mich irgendwie in ihren Bann gezogen, ich hab mich da komischerweise wohl, ja fast wie zu Hause und nicht fremd gefühlt.
Vielleicht, weil ich ne ganz andere Vorstellung von NY hatte. Früher in der Schule (im sozialistischen Deutschland) hat man uns gelehrt, Amerika das ist übelster Kapitalismus, da gibt es nur Mord und Totschlag und fast jeder hat ne Pistole. NY war gefährlich und befremdlich für mich, da wollte ich eigentlich nicht hin.
Nun, Jahrzehnte später, bin ich nun doch da hin geflogen, bin nur freundlichen Menschen begegnet. Und die Stadt hat meine Erwartungen weit übertroffen. Da gibt es nicht nur die vielen Wolkenkratzer, da gibt es viele ältere, vielleicht um die Jahrhundertwende gebaute architektonisch interessante Häuser, große Kirchen mitten zwischen den Giganten. Da gibt es den großen Central Park, es gibt den Hafen (für frische Meeresluft ist gesorgt), die Freiheitsstatue … und noch ganz viel mehr.
Jetzt geht es aber weiter mit meinem Bericht:
Nachdem wir diese großartige Brücke verlassen hatten, liefen wir die Hafenstraße noch etwas runter Richtung Circle Linie.
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Dort gab es eine Bushaltestelle, ein netter Angestellter des Busunternehmens (mit dunkler Hautfarbe) rief uns per Handy dann einen Bus – nur für uns –der oben zwar nicht offen, dafür aber große Fenster hatte. Auch fuhr der ne andere Strecke, am Hafen entlang, ich nehme an am East River , es war ne tolle Strecke, der war ein lustiger Typ, er wollte wissen, woher wir kamen, oh aus Germany, Heidelberg, toll, und erklärte uns wieder einiges auf Englisch (für mich leider fast unverständlich)., machte aber Späße zwischendurch mit Leutchen, die es verstanden , es war Hochstimmung im Bus.
Dieser Freitag war ein gelungener Tag, dachte ich, viel gesehen. Wir kamen noch in die „rush hour“ (das ist der Feierabendverkehr, hab ich mich aufklären lassen) und liefen noch ne Runde am Times Square vorbei, die riesige Leuchtreklame leuchtete, es dämmerte und mit einem Mal (wo kamen die alle her?) waren da ganz viele Menschen, Feierabend halt. Und dann hatte ich auf einmal Sorge, verloren zu gehen. Ich… Brigitte… allein in New York, grausige Vorstellung. Freilich wäre ich irgendwie nach New Jersey, Linden, gekommen, hatte ich doch die Adresse vom Hotel dabei. Trotzdem habe ich mich dann mehr als sonst bemüht, meine Gruppe nicht aus den Augen zu verlieren.
In New Jersey angekommen haben wir noch schön zu Abend in einem Mexikanischen Restaurant gegessen. Wir bekamen einen langen Tisch, wo wir alle Platz fanden, zugewiesen. Neu war, dass man sich nicht einfach wohin setzen durfte. Nein, wir mussten am Eingang warten, bis der Kellner was für uns gefunden hat. Ist aber nicht unbedingt negativ, hat mich ein wenig an meine „alte Republik“ erinnert. Das Essen schmeckte, war reichlich, scharf und ich trank ein Budweiser (Lager) dazu. Nur mit unseren diversen Rechnungen gab es Probleme. Die sind anscheinend kein Bargeld gewöhnt. Haben von uns alles abkassiert., alle Dollar´s auf einen Haufen getan und sind abgezogen. Da viele von uns noch Geld rausbekamen, blieben wir noch sitzen und warteten. Nach einer reichlichen halben Stunde kamen die Kellner dann endlich, mit 24 Ledermäppchen, darin lag jeweils 1 Rechnung mit Restgeld, nur war das bei fast allen viel zu viel. Eh wir die 24 Mappen den 24 Leuten zugeordnet hatten, dauerte das wieder fast ne halbe Stunde. Aber ehrlich, wie wir nun mal sind, haben wir nur das raus genommen, was uns noch zustand und sind dann gegangen. Wie immer müde und ohne den Tag noch mal Revue passieren zu lassen, bin ich ins Bett gefallen und bald eingeschlafen.
4. Tag, Samstag, den 17. Oktober 2009
Heute war dann unser letzter „voller“ Tag, denn Sonntag Nachmittag sollte es mit India Air wieder Richtung Deutschland gehen. Nach einem vorsichtigen Blick aus dem Fenster, begab ich mich nach Katzenwäsche zufrieden in den Fahrstuhl, Richtung Frühstücksraum. Es hatte nicht geschneit und es regnete nicht. Der Himmel war zwar grau, aber man ist ja so genügsam, grins und New York ist mir auch ohne Sonne und blauem Himmel lieb.
Nachdem ich mich mit süßlich schmeckenden warmen Wurstscheibchen, mit selbst getoasteten Toastbrot und ein paar süßen Kuchenteilchen (wer weiß, wann es das nächste gibt, dacht ich mir) gestärkt hatte, Kaffee natürlich auch reichlich, versammelten wir uns wie immer um 0815 Uhr in der Lobby, um auf den Bus zu warten und unseren Tagesablauf kurz zu besprechen.
Das Empire State Building stand ja noch auf unsrem Zettel. Eigentlich wollte ich da unbedingt rauf. Es ging das Gerücht rum, dass man da mindestens 3 Stunden warten muss, um hoch zu kommen. Auf die Warterei hatten viele natürlich keine Lust, ich eigentlich auch nicht.
Und wie das so ist, viele Menschen, viele Meinungen, das nervt manchmal. Ich hab mich da etwas raus gehalten und mir gedacht, es kommt sowieso ganz anders, oder, es kommt so, wie es kommen muss, oder alles wird gut, oder so, grins.
Und tatsächlich sollte ich Recht behalten, wir mussten keine 3 Stunden warten! Etwa 100 m vor dem Empire State Building wollten uns zwar paar farbige Angestellte teure Eintrittskarten, dazu Kopfhörer, aus denen man dann in deutscher Sprache was erzählt bekommt, verkaufen, es gab auch noch einen Simulation-Hubschrauberflug um das Empire State Building dazu.
Nur das ganze hätte so an die 40 Dollar gekostet. Ich wollte schlicht und einfach nur hinauf für 20 Dollar, staunen und knipsen.
Drin im Eingangsbereich wieder sehr beeindruckend alles in Gold und Mamor gehalten, Bilder vom E. S. B. an den Wänden, etwas über den Bau des E. S. B., Fakten und Zahlen. Auch wurden wir wieder kontrolliert, meine halbvolle Getränkeflasche ist mir auch wieder abgenommen wurden. Schuhe mussten wir auch ausziehen. Kann man verstehen, hab ich nicht´s dagegen, man hat ja schließlich auch nicht´s zu verbergen….
Ich zitiere mal aus dem ADAC-Reiseführer:„…. Moderne Mythen leben von Zahlen und Superlativen: 6500 Fenster, 60 000 t Stahl, 2000 km Telefonkabel, 112 km Wasserleitungen, 73 Aufzüge in Schächten von 11 km Länge – diese Angaben dürfen nicht fehlen, wenn man vom Empire State Building spricht. Und dann natürlich die Höhe 102 Stockwerke, 381 m! Die Architekten Shreve, Lamb & Harmon können stolz auf sich sein…“
Ob wir noch früh am Tag da waren oder aus welchem Grund auch immer, wir brauchten nicht zu warten! Nachdem wir alle Sicherheitskontrollen überwunden hatten (Reisepass musste auch vorgelegt werden) wurde von jedem, ob er wollte oder nicht noch ein Bild geknipst, dies war aber nur ne Art Erinnerungsfoto, im Hintergrund das E.S.B., konnte man beim Verlassen käuflich erwerben.
Jetzt wurden wir durch ein Art Labyrinth (kleine Mamorpfosten mit dicken Seilen dran) geführt, alles bestens organisiert. Dann standen wir endlich vor einem der 73 Fahrstühle und in nullkommanix waren wir im 81. Stockwerk.
Da der Aufzug so schnell hochgeschossen ist (ca. 50 sec. nur) war mir etwas schwindlig, meine Beine wie Blei und der Boden schwankte unter meinen Füßen. Das Schwindelgefühl gab sich schnell wieder, das Gefühl, dass der Boden unter meinen Füßen schwankte, blieb ne Weile. Wie ich von anderen hörte, soll das normal sein, dass solch ein Gebäude ein wenig schwankt.
Jetzt ging es noch ne kleine Treppe hoch, dann standen wir in einem geschlossenen Raum mit ringsum hohen Fenstern, vielleicht für Leute, denen es draußen zu kalt war, oder die nicht schwindelfrei sind oder, was auch immer. Ich – die anderen aber auch – wollte natürlich das volle Programm. Also raus, unbedingt raus, dann stand ich draußen und es hat mich wieder fast umgehauen, Wahnsinn, dachte ich wieder, was für ein Anblick!!!
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Wir hatten vereinbart , eine dreiviertel Stunde da oben zu bleiben. Und so hatte ich Zeit, da oben allein die Runde zu drehen, zu knipsen und zu staunen. Unser Herr Reiseleiter hat sich doch noch einen Kopfhörer besorgt, er hörte, gab das Gehörte sogleich an uns weiter, ich hab mich auch mal 10 min. dazugesellt, und es war gut so.
Ich muss jetzt nicht alles aufzählen, was man da gesehen hat, man hat – glaub ich – alles gesehen, von der Statue of Liberty, East River, Brooklyn- und Manhattan-Bridges , ganz Manhattan, einfach alles. Und die Fifth Avenue wie mit dem Lineal gezogen, die anderen Straßen übrigens auch. Und am Horizont, hinter der Freiheitsstatue, war keine „gerade Linie“ zu sehen, sondern er war leicht gebogen!! Dies alles hab ich gesehen, live und in Farbe!!!
Schließlich fuhren wir gemeinschaftlich wieder runter, hat auch irgendwie gereicht, denn es war eisig da draußen, aber auch unvergleichlich schön.
Heut, am 3. Tag wollten wir mal keinen Bus fahren (obwohl wir für 3 Tage bezahlt hatten). Nein, wir wollten mal laufen, dass heißt, ich sowieso, doch die anderen offensichtlich auch und das haben wir dann auch gemacht. Wir schauten uns z. B. den schönen großen alten Bahnhof „Grand Central Terminal“ mit einem gigantisch gewölbten hellblauen Sternenhimmel und Tierkreiszeichen als Decke an.
Dann am Rockefeller-Center vorbeigelaufen, auch ein riesig hoher Bau, davor eine Schlittschuheisbahn mit – wir hatten erst Oktober! – Schlittschuh fahrenden Menschen drauf.
Obwohl , kalt genug war es eigentlich. Dann in eine sehr schöne Kirche, ich glaube Trinitiy Church, gegangen. Sie stand, wie so viele andere ältere Gebäude auch, mitten zwischen den Häuser-Giganten.
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Und es passte irgendwie alles zusammen. Dann bei Tiffany mal reingeschaut, zum Frühstücken war´s schon etwas spät. Die diversen Schmuckstücke waren leider ohne Preise ausgestellt und zum Fragen hatte ich keine Zeit.
Nach kurzer Überlegung, wohin jetzt gehen, viel uns ein, wo wir noch NICHT waren und wo wir unbedingt noch hin müssen, und zwar in den Central Park. Und so spazierten wir etwas gemächlich da hin, schauten nach rechts und nach links und ganz viel nach oben, sind dadurch oft bei „rot“ über die Ampel gerannt, manchmal warteten wir auch auf „grün“, gab´s aber nicht, die hatten statt grün nur weißgepunktete Männchen.
Schon bald waren wir da, bestaunten die vielen bunt geschmückten Kutschen vor dem Central Park mit bunt geschmückten Pferden, die da teilweise rum standen und auf Kundschaft warteten.
Der Park hat mir auch sehr gut gefallen, mitten in einer Großstadt ein großer Park, eine kleine Oase der Ruhe neben dem Großstadtlärm und den gigantischen Hochhäusern.
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So sind wir da drinnen ungefähr ne Stunde spazieren gegangen, sind über kleine gewölbte Brückchen gelaufen, es gab kleine Teiche, es gab Hügel, teilweise lagen auch Felsbrocken rum. Nun, wir haben nur einen kleinen Teil des Central Parkes erkundet und der hat mir schon sehr gefallen (Der Central Park hat mich an meine Heimatstadt erinnert, da gibt es auch einen großen Park mitten in der Innenstadt).
Mitten auf einem der Hügel stand ein junger Musiker und spielte auf seiner Klarinette oder was ähnlichem, die offene Instrumententasche lag vor ihm. War vielleicht etwas unklug, dachte ich, sich auf den Berg zu positionieren, wenn er auf diverse Spenden angewiesen war. Denn wer macht sich schon die Mühe, da hinauf zu steigen.
An einer bunt angezogenen alten Frau mit voll bepacktem Puppenwagen, sie schien mir etwas verwirrt gewesen zu sein, liefen wir auch vorbei und sie brabbelte vor sich hin und schimpfte mit uns. Ich hab mir dann verkniffen, von ihr ein Foto zu knipsen. Und dann war da noch ein jüngerer Mann, der spielte auf seiner Trompete „morgen kommt der Weihnachtsmann“. Na ja was soll´s , da ich Musik liebe und offensichtlich auch noch andere Menschen, die sich dabei in die Kälte stellen und einfach drauflos spielen, war ich davon trotzdem angetan und hab leise mitgesummt. Einige Eichhörnchen und auch Vögel konnte ich noch beobachten.
5 Tage New York oder eigentlich nur 3 volle Tage, die wir hatten, sind einfach zu kurz, dachte ich mir wieder. Ich könnte mir vorstellen, noch einmal hinzufliegen. Eigentlich hatte ich mir NY nicht so außergewöhnlich und gigantisch vorgestellt. Und weiter eigentlich hatte ich ja nur Manhattan und ein bisschen New Jersey kennen gelernt. Ich war längst nicht in allen Museen gewesen und hab längst nicht alle Sehenswürdigkeiten gesehen.
Merkwürdigerweise hab ich mich da richtig irgendwie heimisch gefühlt , obwohl ich kein Englisch kann und NY doch von meinem Heimatort ziemlich weit entfernt liegt (Jetzt hab ich mich endlich zu einem Englischkurs angemeldet).
Auf unserem Rückweg, es dämmerte bereits und war es war Samstag, sind wir wieder in die rush hour gekommen, Massen von Menschen am Times Square und Broadway. Noch ein letztes Mal den Blick nach oben, auf die riesigen Leuchtreklamen. Dabei musste ich wieder aufpassen, die anderen nicht zu verlieren. Geplant war, in New York noch mal schön Essen zu gehen, um noch etwas von dieser faszinierenden Stadt zu haben. Doch alle waren schon ziemlich müde. Deshalb sind wir wieder in unsere Penn Station gelaufen, setzten uns in den Zug Richtung New Jersey und sind dann dort noch mal schön Essen gegangen, als Abschluss sozusagen einen wohlschmeckenden Drink (mit Zitronenblättern, viel Eis und etwas Rum und Saft) zu uns genommen und viel gelacht.
Ach so, am Samstag morgen suchten wir noch verzweifelt nach einem Postamt, nachdem ich frühmorgens in aller Eile 3 Postkarten an meine Verwandschaft geschrieben hatte. Nirgends schien es so etwas zu geben in NY. Nachdem wir einen Passanten in der Fifth Ave gefragt hatten und dieses Postamt sich gleich hinter der nächsten Ecke befand (ein riesiges Gebäude mit Säulen am Eingang), konnte ich mir meine Briefmarken kaufen und endlich die Karten in den Briefkasten werfen. (Hinter dem Schalter saß eine Frau mit riesigen, ich sag mal 8 cm langen, buntbemalten Findernägeln und wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen)
Samstag abend bin ich nun wieder ins Bett gefallen, habe wieder nicht viel lesen können (geschweige denn den Fernseher angemacht), noch einem lieben Freund eine SMS geschrieben, um dann sehr bald einzuschlafen.
Sonntag morgen ein letztes mal vom Pappteller gegessen und sehr guten Kaffee aus Pappbecher getrunken und da es nicht lohnte, noch mal nach NY City zu fahren, bin ich in New Jersey noch bisschen rum gelaufen und hab ne Reintour gemacht (hier mal rein und da mal rein). Bin sogar noch mal pfündig (Kapuzenshirt für meinen Sohn, Turnschuhe für mich u. a.) geworden .
1400 Uhr schon ging der Bus zum Flughafen nach Newark, der Flieger flog erst 1830 Uhr, aber besser zu zeitig als zu spät. Irgendwie verging die Zeit auch bis zum Abflug. Im Duty Free noch einige Parfüme ausprobiert, um dann doch nichts zu nehmen. Was zu trinken geholt, aber diesmal nach der Kontrolle, deshalb konnte ich die Flasche mit in den Flieger nehmen.
Während beim Hinflug die „India Air“ nur viertelst belegt war, war sie dafür beim Rückflug brechend voll und fast alle waren Inder. In der Maschine gab es in einer Reihe 3 Plätze links, 3 in der Mitte und 3 auf der rechten Seite. Ich bekam einen Sitzplatz in der Mitte und dann noch mal Mitte zwischen 2 Inder, die auch noch etwas mürrisch blickten und mich anfangs gar nicht so richtig auf meinen Platz lassen wollten. Dort saß ich dann etwas unglücklich bis kurz vor dem Abflug. Schlau, wie ich nun mal bin, hab ich mich etwas umgeschaut, ob sich nicht doch noch was anderes findet. Tatsächlich fand ich noch einen freien Platz zwischen einer Deutschen und einer Inderin. Und bin kurz vor dem Start noch mal umgezogen. An jedem Platz war ein kleiner Fernseher. Ich konnte etwas dusseln (schlafen), 2 x bekamen wir zu essen, Blümchenkaffee zu trinken und die Zeit verging schnell. Eine halbe Stunde waren wir eher da, der Pilot hatte wohl Rückenwind.
Dann sind wir alle ziemlich müde unserem Reiseleiter hinterher gelaufen, durch die Kontrolle, Koffer geholt, noch ein letztes Mal zum Restroom gegangen, um dann meinen deutlich schwereren Koffer zum Bahnsteig Frankfurt/Flughafen zu rollen. Der ICE kam bald, in Mannheim in die Regionalbahn umgestiegen und gegen 1015 Uhr müde und glücklich zu Hause gelandet.
So, das war jetzt mal mein Bericht für lange Winterabende, hoffentlich langweilt ihr euch nicht ..... (mano und karly.... ihr wolltet doch wissen, wo ich meinen Fleiß noch so einsetze... )
Herzliche Grüße
Brigitte _________________ [Links nur für angemeldete User] |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15588 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[221844] Verfasst am: 06.11.2009, 17:42 Titel: |
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@ BRIGITTE SUUUUPER - TOLLER Bericht, obwohl schon fast 40 Jahre her, konnte ich einige Stationen mit dir mitgehen/fahren. _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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hansi Bootsmann

Anmeldedatum: 02.09.2009 Beiträge: 1180 Wohnort: mauchenheim/rheinland-pfalz
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[221846] Verfasst am: 06.11.2009, 18:18 Titel: |
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Hallo Brigitte!
Habe dein Bericht gelesen und bin begeistert.
Du hast so anschaulich geschrieben,daß man das Gefühl hat dabei gewesen zu sein.
Ganz lieben dank,war sehr kurzweilig _________________ ich bin einfach ich |
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mano Bootsmann

Anmeldedatum: 21.11.2005 Beiträge: 1941 Wohnort: Planet Erde
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[221931] Verfasst am: 07.11.2009, 20:23 Titel: |
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Moin,
@Brigitte, da hast Du einen sehr eindrucksvollen Bericht geschrieben. Schöne Bilder beigefügt. Klasse!
Ein sehr gelungener Reisebericht!
Herzliche Grüße
mano _________________ Ein Frosch bleibt ein Frosch, auch wenn er miaut wie eine Katze |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15588 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[221999] Verfasst am: 08.11.2009, 19:23 Titel: |
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Long Shadow about NY...
[Links nur für angemeldete User]
...Blick vom ESB 1971
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auf dem Weg zum ESB
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das Bild hat schon etwas mystisches, die WTC Türme im Bau
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Blick auf das UN Gebäude und den Hudson River
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das alte PAN AM Gebäude, Chrysler Building und East River
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im Vordergrund der Madison Square Garden
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Top of New York
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der "Shark" auf dem ESB, noch rank und schlank
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Blaue Stunde über NY, Blick vom CB Richtung ESB
Die Aufnahmen habe ich mit einer Adox Kamera gemacht, ganz ohne
Automatik. Die Dias habe ich eingescannt, durch die lange Lagerung
sind sie leider etwas verändert. Durch den SMOG wirken die Fotos
noch düsterer. _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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klausk Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 01.04.2007 Beiträge: 14313 Wohnort: Bad Vilbel-Gronau, Perle der südlichen Wetterau
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[222001] Verfasst am: 08.11.2009, 20:50 Titel: |
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Moin,
also klasse Bericht, liebe Brigitte. So ungeheuer authentisch und nachvollziehbar, man kann all Deine Wege selbst nacherleben. Tausend Dank dafür.
Und Sharky, Adox, damit habe ich auch mal begonnen und Dias waren halt damals das nonplusultra. Leider war ich nur bei einem RakArtBtl. und da kamen wir nicht so weit herum, aber so zum Ende der Dienstzeit hatten wir auch einen Mariner bei uns auf Stube, meine Güte, der wußte spannend zu berichten. Wer kam Ende der 60er Jahre schon so weit herum ? Start Joke: Der Kamerad schaffte seinen Freischwimmer, verließ daher die Marine und kam zum Heer. Ende Joke
Einen schönen Abend und nochmals vielen Dank für die wirklich starken Beiträge.
Klaus |
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