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Schleswig Holstein
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sharkman
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Beitrag[98123] Verfasst am: 04.10.2006, 23:33    Titel: Schleswig Holstein Antworten mit Zitat

20. Schleswig-Holstein Gourmet Festival

Zum 20. Mal wird die Gourmet-Saison im ‚Land der Horizonte’ eingeläutet. Das Who is who der deutschen Koch-Elite, angeführt von 3-Sterne-Maître Harald Wohlfahrt, gibt seit zwei Jahrzehnten ihr Gastspiel in Schleswig-Holstein.

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Pauline
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Beitrag[119478] Verfasst am: 23.01.2007, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Schleswig-Holstein unter Wasser

Schillsdorf/Brunsbüttel / sh:z - Wenn Heiner Staggen über seine Felder geht, trägt er immer Gummistiefel. Der 50-jährige Landwirt aus Schillsdorf (Kreis Plön) nimmt die gewaltigen Niederschläge der letzten Tage nur scheinbar gelassen, denn er fürchtet Umsatzeinbußen.

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Beitrag[123819] Verfasst am: 10.03.2007, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Erste Störche im Norden gelandet
Bergenhusen / dpa / lno / sh:z – Ungewöhnlich früh sind in Schleswig-Holstein die ersten Störche zum Brüten gelandet. Die Vögel zieht es nach Angaben des Michael-Otto Instituts wegen des milden Klimas in den Norden.

"Seit Donnerstag haben wir vier Störche", sagte Hermann Hötker, Leiter des Michael-Otto-Instituts im Naturschutzzentrum Bergenhusen (Kreis Schleswig- Flensburg). Die Störche seien wegen der angenehmen Temperaturen schon jetzt im Norden zu beobachten. Allerdings sei es unseriös, dies mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen, sagte Hötker. "Wir vermuten, dass die Vögel in Spanien überwintert haben und einen kürzeren Zugweg hatten." Die Vögel hätten möglicherweise die Fähigkeit, von dort aus zu erahnen, wie das Wetter hier im Norden sei, sagte der Naturschützer.

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Beitrag[126753] Verfasst am: 11.04.2007, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Bedrohung durch Klimawandel: Küsten in Schleswig-Holstein gut vorbereitet
Hochwasser, Sturmfluten, Riesenwellen: "Wir sind gut vorbereitet", sagt der Leiter des Amtes für Ländliche Räume in Husum, Johannes Oelerich. Er und seine Experten sind dafür verantwortlich, dass in Schleswig-Holstein die Küstenbefestigungen auch dann noch halten, wenn durch den Klimawandel der Meeresspiegel ansteigt. Mensch und Vieh seien sicher vor den Fluten von Nord- und Ostsee, meint Oelerich. Denn alle neuen Erkenntnisse von Klimaforschern würden bereits beim Deichbau berücksichtigt.
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Beitrag[127420] Verfasst am: 17.04.2007, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Rapsblüte in Schleswig-Holstein beginnt drei Wochen früher

Die ungewöhnlich warmen Temperaturen bringen die Veranstalter von Rapsblütenfesten in Schleswig-Holstein kräftig ins Schwitzen. "In diesem Jahr hat die Blüte zwei bis drei Wochen früher eingesetzt", sagte am Dienstag in Kiel der Sprecher der Landwirtschaftskammer, Manfred Christiansen. Bereits jetzt leuchte bis zu ein Viertel der Rapsfelder in gelber Farbe. Veranstalter, die Busreisen ins "Rapsland" Schleswig-Holstein anbieten, und die Organisatoren von Rapsblütenfesten müssen sich schnell etwas einfallen lassen. "Viele kommen jetzt in Terminnot", so Christiansen. Bei einer durchschnittlichen Blühzeit von nur 20 bis 25 Tagen könnte die gelbe Pracht bis zu manch einer Feier bereits wieder verschwunden sein.

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Beitrag[128213] Verfasst am: 26.04.2007, 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

Mittelmeersonne im Norden
Neumünster / sh:z - Am Wochenende gab es noch stellenweise Nachtfrost. Jetzt herrscht erneut sommerliche Wärme - im April. Die Straßencafés zwischen Nord- und Ostsee sind besser besucht als ihre Mitstreiter am Mittelmeer. Obwohl es die Küste im Süden Spaniens im Namen trägt, schien an der Costa del Sol gestern nicht die Sonne - stattdessen spannte sich ein dickes, graues Wolkendach über sie. In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon regnete es sogar bei frischen 17 Grad.
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Beitrag[161600] Verfasst am: 13.11.2007, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Familien, macht Urlaub im Norden!
12. November 2007 | 17:52 Uhr | Von Michael Kluth

Die Neuausrichtung des Tourismus in Schleswig-Holstein trägt erste Früchte. Anbieter reißen sich um das Qualitätssiegel "Familientourismus". Hunderte Zimmerwirte und andere Freizeitanbieter haben sich bereits beworben.

Strand in St. Peter Ording: Als "Premiumpartner" ist der beliebte Urlaubsort bei der Tourismus-Offensive mit dabei. Foto: grafikfoto.de
Schleswig-Holstein treibt seine Tourismus-Offensive voran. Die begonnene Neuausrichtung mit Blick auf drei Zielgruppen zeige erste Wirkung, stellte Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) am Montag in Kiel erfreut fest.

An der gezielten Vermarktung von Urlaubsangeboten für Familien mit Kindern beteiligten sich knapp 400 Freizeitanbieter. Sie bewerben sich um ein anspruchsvolles Qualitätssiegel für Familientourismus. Darunter sind Hotels, Gaststätten, Bauernhöfe, Tier- und Freizeitparks.

"Wir sind begeistert von der Resonanz"

Zudem sind bei der Familienkampagne 22 so genannte "Premiumpartner" dabei. Zu den "Premiumpartnern" zählen Kommunen oder Verbünde, die unter ihrem Dach jeweils mehr als zehn Anbieter von Familienprogrammen bündeln. Beworben haben sich unter anderem Föhr, Pellworm, Sylt, Büsum, St. Peter-Ording, Bad Malente sowie die Hohwachter Bucht. Sie werden beim Internetauftritt prominent vermarktet.

Die rege Beteiligung sei "ein Beleg dafür, dass unser neues Konzept in den Köpfen der Tourismus-Akteure angekommen ist", sagte Austermann. Armin Dellnitz von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein pflichtete bei: "Wir sind begeistert von der Resonanz."

Restaurant-Führer im Internet geplant

Austermann kündigte ein Gutachten über die Verkehrsanbindung und das Erscheinungsbild der Ferienorte an. Es soll im April 2008 fertig sein. Bereits im Februar 2008 soll ein Gastronomie-Führer im Internet starten,
in dem etwa 100 Restaurants "mit kreativer, innovativer und regionaler Küche sowie hochwertigem Service" Werbung für sich und das Land machen.

Die Landesregierung hatte vor einem Jahr die Ausrichtung auf drei Zielgruppen beschlossen. Die beiden anderen sind "anspruchsvolle Genießer" und "Best Ager" (über 50-Jährige). Die Vermarktungskampagnen für diese Gruppen starten im Sommer 2008.

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Beitrag[168728] Verfasst am: 19.12.2007, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Land steckt eine Million Euro in Tourismus-Werbung
19. Dezember 2007 | Von kim

Kurzurlaub über die Festtage: Ein Trend, der sich auch im Norden bemerkbar macht. Mit weiteren Fördermitteln sollen jetzt noch mehr Gäste angelockt werden.

Kiel - Für Weihnachten und Neujahr sind die Prognosen "sehr gut", berichtete Armin Dellnitz, Chef der Schleswig-Holsteinischen Tourismusagentur (Tash), am Dienstag in Kiel. "Besonders die Fünf-Sterne-Häuser sind nahezu ausgebucht."

Schon im vergangenen Jahr packten rund acht Prozent der Deutschen über die Feiertage ihre Koffer. Nach Jahren des Verzichts und Sparens gebe es jetzt wieder mehr Menschen, die sich etwas gönnen wollten, bestätigte Professor Dieter Quack vom Europäischen Tourismus Instituts (ETI) den Trend. Gründe seien die gute Konjunktur und bessere Zukunftsaussichten.

Insgesamt blickt die Branche im Norden auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nach einer Steigerung bei den Gästezahlen um 2,4 Prozent im Vorjahr seien 2007 sogar ein Plus von 2,6 Prozent und insgesamt 45 bis 50Millionen Übernachtungen möglich. Allein der schlechte Sommer machte einem noch besseren Gesamtergebnis einen Strich durch die Rechnung, nachdem es im ersten Halbjahr Zuwachsraten im zwei stelligen Bereich gab. "Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre ist gestoppt ", freute sich auch Tourismusminister Dietrich Austermann, der sich jedoch eine noch dynamischere Entwicklung wünscht. "Zufrieden bin ich noch nicht."

Mit einer zusätzlichen Finanzspritze für die Tash von rund einer Million Euro will er noch mehr Touristen ins Land locken. Es setzt dabei vor allem auf die Zielgruppen "Familie", "Menschen im besten Alter ab Mitte 50"und "Anspruchsvolle Genießer". Das bewilligte Geld fließt in die neue Tourismusstrategie, die auf eine Konzentration der Werbung auf diese Zielgruppen setzt. Das Bundesland investiert insgesamt mehr als sechs Millionen Euro in das neue Konzept. Ab Februar 2008 wird es eine bundesweite Werbekampagne geben, die vor allem die auf Familien ausgerichteten Urlaubs angebote in Schleswig-Holstein bekannt machen soll.

"Wir nehmen den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftsbereiche Schleswig-Holsteins noch ernster, als wir es bisher schon getan haben", sagte Austermann. Gegenüber Mecklenburg-Vorpommern liege man noch im Hintertreffen. Während dort Hotels 30 Prozent des Bettenangebots ausmachen, sind es in Schleswig-Holstein nur 18 Prozent. Hier dominieren Privatzimmer und Ferienwohnungen. Darin liege ein Wettbewerbsnachteil. In Schleswig-Holstein stehe zudem mitunter ein Hotelkoloss mit 15 Stockwerken neben einem Reetdachhaus. "Wir müssen versuchen, bei künftigen Projekten die Architektur landestypischer zu gestalten", forderte Austermann.

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Beitrag[169249] Verfasst am: 28.12.2007, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Erstmals seit 30 Jahren wieder Otter an der Westküste
28. Dezember 2007 | 06:23 Uhr | Von epd

Die Fischotter kehren zurück nach Schleswig-Holstein. Naturschützer hoffen, die Populationen aus Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark vereinen zu können.

Auch in der Eider-Treene-Sorge-Niederung leben wieder Fischotter. Wie viele es sind, ist nicht bekannt. Foto: dpa
Hohn - Die Fischotter werden wieder heimisch in Schleswig-Holstein. Erstmals nach 30 Jahren wurden wieder Fischotter an der Westküste bei Husum und auf Eiderstedt nachgewiesen, sagt Arne Drews vom Landesamt für Umwelt und Natur. An den Plöner Seen gebe es mittlerweile feste Reviere mit Nachwuchs. Otterspuren seien auch in der Eider-Treene-Sorge-Niederung gefunden worden. Eine genaue Bestandszahl gebe es nicht, so Drews. Sie liege aber unter 100.

Bis in die 1970er Jahre wurden die Fischotter als vermeintliche Fischereischädlinge verfolgt. Der Ausbau der Flüsse, Fischreusen und belastete Gewässer ließen den Otter vor 20 Jahren fast aussterben. Mit einer verbesserten Wasserqualität der Flüsse und Seen werden die Otter jetzt wieder ins Land gelockt. Weitere Maßnahmen sind Schutzpflanzungen und Gehölze am Ufer, die Renaturierung von Nebenflüssen und Fischteichen.

Daneben haben Naturschützer Leitzäune und künstliche Uferstreifen für die Fischotter errichtet, um ihre Wanderwege sicher zu gestalten. Eine Gefahr für Otter sei auch der Straßenverkehr, sagt Jan Hellwig, Leiter des Naturschutz- und Umweltzentrums in Hohn. Um Brücken oder Staustufen zu meiden, würden die Tiere den Weg über die Straße nehmen. Innerhalb eines Jahres wurden vier Otter im östlichen Holstein überfahren. Trockentunnel zum Schutz sind beispielsweise beim Ausbau der B404 Kiel-Bad Segeberg geplant. Ziel sei es, die heute noch getrennten Otter-Populationen aus Dänemark und Mecklenburg in Schleswig-Holstein zu vereinen, erklärt Drews. Dafür engagieren sich die Vereine "Wasser Otter Mensch" (WOM) aus Eutin und das Umweltzentrum Hohn. Ein zusammenhängendes System von Gewässern ist Voraussetzung für die weitere Verbreitung. So sollen die Eider-Treene-Sorge-Region und die Holsteinische Seenplatte über Bäche und Feuchtgebiete verbunden werden.

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Beitrag[171742] Verfasst am: 23.01.2008, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hier findet ihr tolle Videos aus ganz Schleswig-Holstein
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Beitrag[175268] Verfasst am: 26.02.2008, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

1200 Tonnen an Stahlseilen - Brücke ist oben

Das Mittelteil der neuen Autobahnbrücke ist gestern in die Höhe gehoben worden.

…guckst du hier: [Links nur für angemeldete User]
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Beitrag[187842] Verfasst am: 26.08.2008, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wetter schlecht: Bilanz noch gut
26. August 2008 | 18:16 Uhr | Von Anne Mareike Vanselow

Das Sommer-Wetter war nicht berauschend. Dennoch muss die Tourismus-Branche nicht klagen. Die Urlauber kamen auch bei Regen an die Nordseeküste - dank Klima und Natur.

Die Hauptsaison ist für die Tourismus-Branche inzwischen fast zu Ende. Hoteliers und Vermieter in Nordfriesland ziehen aber schon Bilanz - und die ist positiv. "Es liegen zwar noch keine genauen Zahlen vor, aber insgesamt sind die meisten Vermieter zufrieden", berichtet die Geschäftsführerin des Nordsee-Tourismus-Services (NTS), Constanze Höfinghoff. Auch das zeitweise ziemlich schlechte Wetter konnte ihrer Meinung nach diese Bilanz nicht trüben, da die meisten Touristen ihren Urlaub langfristig planten und sich nicht vom Wetter beeinflussen ließen.

Klima und Natur wichtiger

"Wer seine Ferien an der Nordsee verbringt, kommt nicht wegen des Wetters, sondern wegen des gesunden Klimas und der Natur", so Höfinghoff. "Die Urlauber wissen, dass sie hier auch eine Regenjacke brauchen." Der schon in den vergangenen Jahren zu beobachtende Trend zu immer mehr Kurzreisen blieb auch in diesem Sommer stabil, verstärkte sich aber nicht noch mehr: "Die Zeiten, in denen die Leute einmal im Jahr zwei, drei Wochen wegfuhren, sind vorbei. Die Aufenthalte sind heute kürzer, dafür wird häufiger gereist", so die NTS-Geschäftsführerin.

Mehr "Best-Ager"

Gut 98 Prozent der Nordsee-Urlauber kamen in dieser Saison aus Deutschland, unter ihnen waren die Nordrhein-Westfalen zahlenmäßig am meisten vertreten. Bei den zwei Prozent ausländischer Touristen handelte es sich überwiegend um Österreicher und Schweizer. Die Zielgruppen, die ihren Urlaub diesen Sommer an der Nordsee verbrachten, setzten sich dagegen ganz unterschiedlich zusammen: "Es waren natürlich wieder viele Familien mit Kindern da, aber auch die Anzahl der "Best Agers" hat zugenommen, die hier einen Gesundheits- oder Wellness-Urlaub machen wollten", berichtet Höfinghoff. Daneben wurden die so genannten Hotspots wie Sylt oder St. Peter-Ording auch von jüngeren, zahlungskräftigeren Touristen besucht.

70er-Jahre Appartements sind out

Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Beschwerden über die Qualität vieler Quartiere gegeben hatte, fand dieses Jahr laut Höfinghoff eine "Marktbereinigung" statt: "Die Vermieter haben erkannt, dass Appartements im 1970er-Jahre-Stil nicht mehr tragbar sind und haben deshalb in die Ausstattung und Einrichtung ihrer Unterkünfte investiert." Daneben erklären sich auch immer mehr Vermieter bereit, ihre Wohnungen durch das gängige Sterne-System klassifizieren zu lassen, und vermarkten ihre Unterkünfte in den örtlichen Buchungssystemen. "Die Vermieter, die nicht modernisieren, sind mit ihrer Auslastung natürlich weniger glücklich", fügt Höfinghoff hinzu, "aber für Hotels und Vermieter, die auf Qualität setzen, war es insgesamt eine gute Saison."

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Beitrag[189256] Verfasst am: 04.09.2008, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Startschuss für ein Jahrhundertwerk
4. September 2008 | Von Kay Müller, Thomas Borchert

Der Staatsvertrag für die Brücke über den Fehmarnbelt ist unterzeichnet. Jetzt müssen noch die Parlamente zustimmen. 2018 soll das Bauwerk stehen - für Deutschland fast zum Nulltarif.

Er wohne "einem historischen Moment" bei, frohlockte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). Mit dem Anlass entsprechenden Pathos sekundierte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD): "An diesem Tag wird ein Jahrhundertprojekt auf die Schiene gesetzt", "Wir bringen Europa ein Stück weiter zusammen", "Politik heißt Brücken bauen." Tiefensees dänische Kollegin Carina Christensen stimmte ein und schwärmte von "mehr Mobilität und Wachstum", von der "endgültigen Anbindung Skandinaviens an den europäischen Kontinent" sowie netto jährlich 200.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß, da Autos weniger Schadstoffe erzeugen als die Ostseefähren.

Beide Verkehrsminister unterzeichneten gestern in Kopenhagen den Staatsvertrag für eine Trasse über den Fehmarnbelt, die 2018 Puttgarden auf Fehmarn mit Rødby auf der dänischen Insel Lolland verbinden soll. Und Schleswig-Holsteins Landesvater freute sich mit.

Gegner setzen auf Ablehnung der Parlamente

Carstensen ließ sich auch von einem versprengten Häuflein Demonstranten nicht beirren, die ihn einen "Ostseekiller" schalten. Jürgen Boos, Sprecher der kleinen Bürgerinitiative gegen die Beltbrücke, postierte sich trotzig hinter einem Anti-Brücken-Plakat und versicherte: "Wir kämpfen weiter." Er setzt auf die Parlamente, die das Werk noch absegnen müssen.

Carstensen reagierte verärgert auf "die ewigen Protestler". Als er sich zu den Demonstranten umdrehte, rutschte ihm das Wort "peinlich" über die Lippen. Und: "Das ist doch unter aller Sau, was Sie da machen."

Ihre Freude ließen Christensen, Carstensen und Tiefensee sich freilich nicht trüben. Sie waren sichtlich erleichtert, dass der Plan für die rund 5,6 Milliarden Euro teure Überführung endlich unter Dach und Fach ist.

Die Kritik in Dänemark verstummt

In Dänemark hat Christensen die Parteien, die bisher gegen die Brücke waren, auf Linie bringen können. Bis auf die rechtspopulistische DVP und die linke Einheitsliste stimmen alle Parteien im Folketing dem Projekt zu. Bei der Unterzeichnung des Vertrages demonstrierten am Hafen sage und schreibe zwei Dänen. Und das, nachdem die beiden vorausgegangenen Riesenprojekte mit der Brücke über den innerdänischen Großen Belt sowie über den Öresund nach Schweden zu heftigen Fehden mit Umweltschützern und Verkehrsplanern geführt hatten. Die Kritik ist in Dänemark verstummt, nachdem die beiden ersten Brücken immer mehr als Erfolgsstory gehandelt werden.

Auch die große Koalition in Berlin wird dem Vertrag wohl zustimmen - auch wenn Gegner befürchten, dass der Bau teurer werden könnte. Tiefensee focht das gestern nicht an, trägt doch Dänemark den Löwenanteil an der Finanzierung. Einen Großteil sollen Firmen vorstrecken, die das Projekt über Maut-Gebühren refinanzieren. Klappt das nicht, haftet der dänische Staat. Ohne diese Garantie des Königreichs wäre der Vertrag wohl an deutschem Widerstand gescheitert.

Brücke soll Unternehmen nach Ostholstein locken

"Wir stellen gar nicht in Abrede, dass Dänemark mehr profitiert als wir, aber Schleswig-Holstein wird ein gutes Stück vom Kuchen abbekommen", sagte Carstensen. Einige Unternehmen hätten schon Interesse an einer Ansiedlung in Ostholstein signalisiert.

Brückengegner Boos mag daran nicht glauben. Als Carstensen den Saal verließ, war er für Boos schon der "Fehrmarnkiller". Der Ministerpräsident nahm's gelassen. Er werde bald weiter mit den Leuten auf Fehmarn sprechen, sagte er.

Jürgen Boos wird ihn erwarten. Doch seit gestern wird so ein Treffen am Bau der Beltbrücke wohl nichts mehr ändern.

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Beitrag[189490] Verfasst am: 06.09.2008, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wechselhafte Prognosen
7. September 2008 | Von Margret Kiosz/Schleswig-Holstein am Sonntag

Ist die Bilanz an den Küsten auch positiv, so hat der August die Tourismuszahlen für gesamt Schleswig-Holstein deutlich verregnet. Nun setzt die Branche auf einen warmen Altweibersommer.

Nach dem astronomischen Kalender müssen sich die Menschen auf der Nordhalbkugel erst am 22. September vom Sommer verabschieden - auch wenn sich bei den Norddeutschen in den vergangenen Tagen bereits Herbststimmung breitmachte. Doch nun kommt die gute Nachricht vom Deutschen Wetterdienst: Ab Mitte der Woche besteht Hoffnung auf einen Altweibersommer.

Auf den setzt auch der Chef der Tourismusagentur Schleswig-Holstein, Armin Dellnitz. Ein goldener September und Oktober soll die Fremdenverkehrsbilanz aufpolieren. Noch Ende Juni war die Branche von einem Plus bei den Übernachtungen von drei Prozent ausgegangen. Die Zahl der Urlauber - jährlich 5,5 Millionen - sollte sogar um um 5,3 Prozent steigen. Diese Prognosen wurden aber nach dem durchwachsenen Juli und August - den beiden wichtigsten Monaten für die hiesige Tourismus-Branche, weil alle Bundesländer Schulferien haben - nach unten korrigiert.

"Bescheidene Zufriedenheit"

An der Küste reisten Camper vorzeitig ab, weil der Sturm an ihren Zelten riss. In den Ferienwohnungen fröstelten die Urlauber. Und viele Tagesausflügler blieben angesichts der Wettervorhersagen von Kachelmann & Co. von vornherein zu Hause, weil die Aussicht auf einen Bummel auf der Kurpromenade in nassen Klamotten wenig verlockend erschien. Peter Bartsch, Chef des Hotel- und Gaststättenverbandes Schleswig-Holstein spricht deshalb von "bescheidener Zufriedenheit". Nicht nur das Schmuddelwetter, auch die hohen Benzinkosten hätten viele von einer weiten Anreise mit dem Auto abgehalten.

Auch Dellnitz ist inzwischen bescheiden geworden und wäre mit einem Übernachtungs-Plus von zwei bis drei Prozent am Jahresende zufrieden. "Die Prognosen, wie wir am Ende des Jahres dastehen werden, sind so wechselhaft wie das Wetter" meint der Tourismuschef.

Emotional werben

Die Schlechtwetterperiode habe aber erneut gezeigt, wie wichtig es sei, Urlauber auf das gute Angebot an Ferienaktivitäten in der Region hinzuweisen. "Es reicht nicht den Menschen einen Prospekt in die Hand zu drücken, mit Informationen die am Ortsrand aufhören." Nötig sei vielmehr, ihnen emotional engagiert von Schwimmbädern, Wellnesseinrichtungen, Erlebnis- und Infozentren und schönen Städten in der Umgebung zu berichten, deren Besuch auch an sonnenarmen Tagen für Kurzweil und ein gutes Urlaubsgefühl sorge. Dass die Gästezahlen steigen, wenn Attraktionen vor Ort angeboten werden, beweist der Boom in Schleswig, Flensburg und Eckernförde.

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Beitrag[193257] Verfasst am: 20.10.2008, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

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Küsten im Norden für den Winter gerüstet
18. Oktober 2008 | 13:00 Uhr | Von dpa

Rund 50 Millionen Euro hat das Land in diesem Jahr in den Küstenschutz investiert. Schleswig-Holsteins Küsten sind auf die kalte Jahreszeit bestens vorbereitet.

"Alle für dieses Jahr vorgesehenen Küstenschutzmaßnahmen sind bereits fertiggestellt oder werden rechtzeitig vor Beginn der Sturmflutzeit abgeschlossen", sagt die Sprecherin des Kieler Umweltministeriums, Christiane Conrad. Der Küstenschutz werde das Land in diesem Jahr insgesamt rund 50 Millionen Euro kosten.

Die Schwerpunkte des Küstenschutzes im Lande waren in diesem Jahr der Schutz der Sylter Westküste durch biotechnische Maßnahmen und Sandvorspülungen. Nach Angaben des Ministeriums haben sich die flexiblen Sandvorspülungen wegen der hohen Wellenenergie vor Sylt als die effektivsten Schutzmaßnahmen erwiesen. Rund 38,5 Millionen Kubikmeter Sand wurden seit 1972 zum Schutze der Insel vorgespült. Die Kosten dafür summierten sich bis Ende 2008 auf rund 157 Millionen Euro. Zusätzlich wurden auf Sylt in diesem Jahr 5,8 Kilometer Strand mit 1,3 Millionen Kubikmeter Sand neu aufgebaut. Die Kosten für die Aufspülung betrugen für 6,4 Millionen Euro.

Der Bau des Landesschutzdeichs Falshöft wurde abgeschlossen

Weitere Maßnahmen in diesem Jahr an der Westküste waren die Fortführung der Arbeiten für die Deichverstärkung Dagebüll Nord mit rund 1,5 Millionen Euro, der Bau der Treibselwege im Bupheverkoog auf Pellworm (rund 1,8 Millionen Euro) und in der Boldixumer Marsch auf Föhr (rund 1,1 Millionen Euro) sowie der Beginn der Deichverstärkung Föhr Oldsum (rund 2,6 Millionen Euro).

An der Ostsee wurden in diesem Jahr Küstenschutzmaßnahmen der Gemeinden im Bereich Hohwacht, Schönhagen, Scharbeutz und Timmendorfer Strand mit insgesamt rund 4,2 Millionen Euro gefördert. Der im Jahr 2007 gestartete Neubau des Landesschutzdeiches Falshöft (rund 1,6 Millionen Euro) abgeschlossen. Er wurde am 14. Oktober eingeweiht.

Insgesamt stehen im Jahr 2009 rund 56 Millionen Euro zur Verfügung

Schwerpunkte des Küstenschutzes im Jahre 2009 werden an der Nordsee neben den Sandvorspülungen auf Sylt die Fortführung der Deichverstärkung Föhr Oldsum sowie der Beginn der Deichverstärkung Galmsbüller Koog sein. Außerdem geht es um den Bau von Deckwerken sowie die Neuanlage von bisher fehlenden Treibselabfuhrwegen auf Föhr, Pellworm und in Dithmarschen. An der Ostsee sind neben dem Beginn der Deichverstärkung Dahme-Rosenfelde (Gesamtbaukosten rund 18,5 Millionen Euro) die Förderung von Maßnahmen in Heiligenhafen, Scharbeutz und Timmendorfer Strand sowie im Bereich der Wasser- und Bodenverbände Beveroe und Oehe-Maasholm geplant. Insgesamt stehen 2009 für den Küstenschutz voraussichtlich rund 56 Millionen Euro zur Verfügung, erklärte Conrad.

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