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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[241501] Verfasst am: 07.07.2010, 07:26 Titel: |
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| Zitat: | Gezeiten bestimmen Arbeitsablauf
7. Juli 2010 | 06:30 Uhr | Von hn
Eine nicht alltägliche Arbeit: Durch die Lorendamm-Erhöhung zwischen Oland und Langeneß muss ein Seekabel umgelegt werden. Der neue Verlauf des Kabels liegt rund 100 Meter weiter entfernt vom Lorendamm. Eine Aufgabe für das Seekabel-Spezialistenteam des Versorgungsunternehmens Eon-Hanse. Die Monteure werden ein Stück des alten Kabels entfernen und durch ein neues 250 Meter langes Kabel ersetzen. Sieben Monteure sind im Einsatz, da an zwei Muffen zur gleichen Zeit montiert werden muss, umimmer rechtzeitig vor der nächsten Flut fertig zu sein. |
[Links nur für angemeldete User] _________________ Altwerden ist wie auf einen Berg steigen.
Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
(Sir Peter Ustinov) |
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5569 Wohnort: Husumer Bucht
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[242075] Verfasst am: 23.07.2010, 12:21 Titel: |
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| Zitat: | Die Halligen
Wo Ebbe und Flut den Takt angeben
23. Juli 2010 | Von Dr. Holger Schulz
Frerk Johannsen, der Bauer von Langeness. Er ist ein typischer Halligmensch, immer überzeugt, auch die schwierigsten Situationen zu meistern.
Ein Schuhkarton auf Rädern. Marke Eigenbau, mit zwei Sitzbänken und einem winzigen Steuerstand. Unnötigen Schnickschnack gibt es nicht auf der Lore von Frerk Johannsen. Rumpelnd und quietschend rollt das abenteuerliche Gefährt über die von rotbraunem Rost überzogenen Schienen. "Die Loren sind unsere Lebensader, unsere wichtigste Verbindung zum Festland", ruft mir Frerk Johannsen durch den Lärm ins Ohr. "Vor allem für Arztbesuche und eilige Besorgungen, aber auch für den Transport von Baumaterial." Die Strecke behält der Halligbauer dabei sorgsam im Auge, den Fahrtregler lässig in der linken Hand. Lahnungsfelder und Salzwiesen begleiten den Schienenstrang, der mitten durch die Weite des Wattenmeers führt. Über ein paar Weichen rumpeln wir noch, dann sind wir am Ziel - im Lorenbahnhof von Hallig Langeness.
Eine halbe Stunde später auf der Honkenswarf. Auf dem Hügel drängen sich Wirtschaftsgebäude und ein paar wunderschöne Reetdachhäuser. "Ein Leben abseits der Hallig kann ich mir nicht vorstellen", erzählt Frerk Johannsen, der hier lebt. Seine Lehre zum Schmied hat er auf dem Festland gemacht, aber leben wollte er dort nicht. Auf der Hallig könne man seine Zeit freier gestalten: "Eine Uhr brauchen wir hier nur, um zu wissen, wann die Fähre anlegt. Alles andere bestimmen Ebbe und Flut." |
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
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(Sir Peter Ustinov) |
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