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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5617 Wohnort: Husumer Bucht
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[189245] Verfasst am: 03.09.2008, 22:22 Titel: |
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| Zitat: | Bollwerk gegen Fuchs-Invasion
3. September 2008 | 19:06 Uhr | Von Henner Heinrichs
Mit Verspätung nach dem Bau-Stopp und erheblichen Mehrkosten für die "Fuchs-Sperre" geht der Bau des neuen Lorendamms nach Oland nun zügig voran.
Lärchenstämme werden vier Meter tief in denWattboden gerammt.
Nach zweijähriger Zwangspause ist beim Bau des neuen Küstenschutz-Damms zur Hallig Oland jetzt ein Ende abzusehen. Nur noch einige Tage, dann ist die letzte Lücke geschlossen und die vom Landesnaturschutz-Verband als "Fuchs-Sperre" geforderte Spundwand fertig gestellt. Befahrbar wird der neue Lorendamm allerdings erst Ende 2009 sein. Bis dahin läuft der Schienenverkehr noch über die parallel verlaufende Alt-Konstruktion.
"Ursprünglich sollte die im Jahr 2000 begonnene Baumaßnahme schon im vorigen Jahr abgeschlossen werden", so Dieter Schultz, zuständiger Baubetriebs leiter beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) und LKN-Diplom-Ingenieur Ove Peters. 2004 war dann jedoch erst einmal Schluss. Ein versäumtes und deshalb nachträglich erforderliches Planfeststellungsverfahren sowie das von Naturschützern geforderte Monitoring über mögliche Gefahren durch "einwandernde" Füchse auf die Hallig, brachten die Arbeiten zunächst zum Erliegen.
Barriere nicht zu überwinden
Um Oland vor den "Einwanderern" zu schützen, wurde der Einbau einer rund 100 Meter langen Spundwand verlangt. Bis zur Spundwand ermöglicht die breite Trasse den Füchsen ein leichtes Vorankommen. Naturschützer gehen davon aus, dass die Tiere diese Barriere allerdings nicht überwinden können.
Bisher verläuft der alte Schienenstrang auf der brüchigen Holzkonstruktion in einer Höhe von eineinhalb Metern über "Normal-Null". Die neue Trasse ist um 60 Zentimeter höher und liegt auf angeschüttetem Untergrund. Über die Hälfte der 4000 Betonschwellen für den neuen Schienenstrang der insgesamt 3,5 Kilometer langen Strecke bis zur Hallig sind bereits verlegt.
Verzögerungen
Der Bau der Spundwand bereitete allerdings mehr Probleme als erwartet. Die mit dem Bau der Spundwand beauftragte Firma konnte anfangs ihr Material nicht durch das Wattenmeer transportieren. Das führte zu weiteren Verzögerungen. Jetzt aber wurden die 200, rund sechs Meter langen Stämme aus Lärchenholz als Unterkon-struktion für den Gleiskörper mittels einer Ramme - Zentimeter für Zentimeter - vier Meter tief im Schlick versenkt.
Allein der Bau der Spund-wand hat Mehrkosten von 308 000 Euro verursacht. Für das Monitoring waren 100 000 Euro und für Ausgleichsflächen noch einmal 205 000 Euro fällig. "Die Ausgleichsflächen waren erforderlich, weil wir für die Trasse Flächen versiegeln mussten", erklärt Peters. Insgesamt wurde die ursprünglich mit 4,4 Millionen Euro veranschlagte Gesamtmaßnahme um 613 000 Euro teurer als geplant.
Lorendamm-Erneuerung 2010/11
Nach Fertigstellung des neuen Lorendamms wird die alte Konstruktion zurückgebaut. Die Erneuerung des Lorendamms von Oland bis zur Hallig Langeneß soll voraussichtlich 2010/11 in Angriff genommen werden. "Um nicht wieder mit solchen Schwierigkeiten konfrontiert zu werden, streben wir eine andere Bauweise an", kündigen die Fachleute vom LKN an. |
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Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber umso weiter sieht man.
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Pauline Oberleutnant
Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 5617 Wohnort: Husumer Bucht
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[190774] Verfasst am: 22.09.2008, 08:26 Titel: |
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| Zitat: | In Zeiten des Klimawandels: Halligen wachsen in die Höhe
22. September 2008 | Von Dr. Constanze Schäfer
Klimaforscher gehen davon aus, dass der durch die Erderwärmung ausgelöste Anstieg des Meeresspiegels auch die Hallig-Welt gefährdet. Wissenschaftler der Universität Göttingen sehen das anders: Die Eilande im Watt wachsen jedes Jahr ein wenig in die Höhe - und zwar schneller als das Wasser ansteigt.
Die Erd erwärmung wird - wenn denn die derzeitigen Prognosen der Klimaforscher stimmen - ein Ansteigen des Meerwasserspiegels von jährlich 3,3 Millimetern verursachen. Damit sind vor allem Landstriche gefährdet, die unter oder um die Normalnull-Marke liegen. Dazu gehören nicht nur Bangladesch sondern auch die Wilstermarsch in Holstein - wäre das bis auf 3,50 Meter Tiefe absinkende Gebiet an der Elbe nicht durch Deiche geschützt. Dagegen sind die Halligen im Vergleich regelrechte Hochgebirge. Hooge erhebt sich zwischen 1,45 und 2,10 Meter über den Pegelstand, der Gefahr verheißt.
Der langsame Anstieg des Meeresspiegels braucht die Halligbewohner auch deshalb nicht zu beunruhigen, weil ihre Heimat-Eilande zusätzlich jedes Jahr ein wenig an Höhe gewinnen. Das hat Dr. Matthias Deicke beobachtet. Der Wissenschaftler von der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Georg-August-Universität Göttingen untersucht zusammen mit seinem Kollegen Dr. Volker Karius schon seit Jahren dieses Wachstum der Halligen.
Doch wie kommt es dazu? Erklärungen lieferte Dr. Matthias Deicke jetzt vor Ort - im Rahmen eines Vortrags im Wattenmeerhaus Hooge der Schutzstation Wattenmeer. Während einer Sturmflut ist das Wasser der Nordsee trübe und angereichert mit Wattboden und Sand. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Ton, Schluff oder auch Silt, also sehr feinem Sand, sowie unzähliger organische Bestandteile wie feinster Muschelkalk und Verdauungsprodukte der Wattbewohner. Geologen wie Deicke sprechen lieber vom Sediment, weil sich die Stoffe in ruhigem Wasser wieder absetzen, sedimentieren. "Das Ergebnis kann nach jeder Sturmflut beobachtet werden", so der Göttinger Wissenschaftler: Eine mehr oder minder gleichmäßig dicke Sedimentschicht bedeckt die Wiesen und Wege der Halligen.
Voraussetzung für die Ablagerung ist jedoch, dass das rasch mit der Sturmflut auf die Halligen gelangende Wasser nicht genauso schnell wieder abfließt. Matthias Deicke und Volker Karius untersuchen dies im Rahmen des Projekts Sahal (Sediment-Akkumalation Halligen). Unter Akkumulation wird dabei das Überein anderlagern der Sedimentschichten in zeitlicher Abfolge verstanden. Die Wissenschaftler versuchen herauszufinden, welche Faktoren das Sediment-Wachstum begünstigen.
In Versuchen wollen Deicke und Karius auf Hooge und Nordstrandischmoor nun zeigen, dass etwa 20 bis 30 Zentimeter kleine Schutzwälle um die landwirtschaftlich genutzten Fennen, durchbrochen an einigen Stellen mit Ablauf-Möglichkeiten für das Meerwasser, das Hallig-Wachstum fördern. Der Ablauf wird durch Buschlahnungen gesteuert, die wie geflochtene grobe Siebe fungieren. Dadurch wird vermieden, dass die Wiesen versalzen und dann nicht mehr für die Wildgänse als Rastplatz oder für die Weidewirtschaft dienen können. Schließlich sollen und müssen die Maßnahmen sowohl ökologisch als auch ökonomisch für die Halligen im Nationalpark Wattenmeer vertretbar sein, so der Wissenschaftler.
Die bisherigen Ergebnisse, die durch das Sahal-Projekt überwiegend mit Unterstützung der Schutzstation Wattenmeer auf Hooge gewonnen wurden, zeigen laut Dr. Matthias Deicke, dass die Halligen trotz Klimawandels und Meerwasseranstiegs sicher sind. Sie stellen aus seiner Sicht sogar ein einmaliges Modell für einen effektiven Küstenschutz dar. "Die nordfriesischen Halligen können zwar nicht unendlich in die Höhe wachsen, so der Göttinger Geowissenschaftler, "da sonst das Watt nicht mithält und dann die Wellen zu sehr an Höhe gewinnen." Aber wenn die Außensände erhalten blieben und die Erderwärmung zum Stillstand komme, werden die Halligen dem Klimawandel trotzen, ist sich Dr. Deicke sicher. |
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Pauline Oberleutnant
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[213543] Verfasst am: 04.07.2009, 16:04 Titel: |
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| Zitat: | Mit zwei Pferdestärken durchs Wattenmeer
4. Juli 2009 | Von Frank Höfer
Das Weltnaturerbe Wattenmeer aus einer besonderen Perspektive: Pferdewagen-Touren zur Hallig Südfall gelten noch immer als Geheimtipp an der Nordseeküste.
Es passiert wenige hundert Meter vor dem Ziel: Verkehr von links! Drei Küken kreuzen den Weg. Max Bruhn (79) spannt die Zügel, bremst den Wagen, schaut an der Mähne seiner Pferde vorbei zum matschigen Grund. Der Kutscher lässt die Jungen eines Säbelschnäblers passieren. Tapsig und unter dem Gezeter der Mutter flüchten die erst wenige Tage alten Vogelbabys in einen Graben, der die benachbarte Salzwiese durchzieht. Die Gespanne mit den Touristen an Bord rollen weiter.
Die Natur hat Vorfahrt auf dem Weg zu Schleswig-Holsteins einziger Hallig, die sich mit dem Pferdewagen erreichen lässt. Es gibt keine Straße nach Südfall, nur eine etwa fünf Meter breite Spur durch die amphibische Wüste. Pflöcke aus Holz markieren die sieben Kilometer lange Trasse zwischen der Badestelle Fuhlehörn auf Nordstrand und Südfall im Kreis Nordfriesland. Kurz vor der Hallig führt die Piste durch ein Brutgebiet für Vögel. Mit einer Sondergenehmigung des Nationalparkamtes dürfen hier die Kutschen der Nordstrander Familie An dresen verkehren. Drei an einem Tag, mehr nicht. Und obwohl es die Wattenfahrten schon seit Jahrzehnten gibt, gehören sie noch immer zu den Geheimtipps an der Westküste. |
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Pauline Oberleutnant
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[236101] Verfasst am: 02.04.2010, 12:28 Titel: |
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| Zitat: | Einsatz auf Norderoog
Ehepaar per Hubschrauber von Hallig gerettet
2. April 2010 | 10:20 Uhr | Von Karsten Sörensen
Notruf in der Nordsee: Ein Mann wird in einem Boot bewusstlos. Seine Frau kann die Hallig Norderoog ansteuern und über Handy Alarm schlagen.
Drei Hubschrauber machen sich Donnerstag Nachmittag auf den Weg nach Norderoog. Ein Ehepaar hatte sich mit einem Ruderboot von einem Fahrgastschiff vor der unbewohnten Hallig absetzen lassen. Dort wollten sie Vögel beobachten. Plötzlich bricht der Mann bewusstlos zusammen. |
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Pauline Oberleutnant
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[239758] Verfasst am: 11.05.2010, 19:06 Titel: |
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| Zitat: | Strandwanderer in letzter Minute gerettet
11. Mai 2010 | 16:49 Uhr
Langeoog (dpa/lno) - In letzter Minute hat ein Hubschrauber zwei Urlauber vor der Flut bei der Nordseeinsel Langeoog gerettet. Das Paar aus Wuppertal (??) war bei einer Wanderung am Montagabend vom auflaufenden Wasser überrascht worden. Es hatte vergeblich versucht, den Strand zu erreichen. Ihnen habe das Wasser bereits bis zum Bauch gestanden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Aufmerksame Spaziergänger verständigten die Polizei. Mit einer Seilwinde wurde das Paar vom Hubschrauber geborgen und unverletzt auf der Insel abgesetzt. Trotz entsprechender Warnschilder unterschätzen Urlauber nach Angaben der Polizei jedes Jahr die Gefahren von Wanderungen an der Nordsee. |
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Alpengirl Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 08.09.2004 Beiträge: 14638 Wohnort: Im schönen Oberallgäu
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[239771] Verfasst am: 12.05.2010, 08:15 Titel: |
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Ma mueß allat s´Bescht hoffa, s´Schleacht kommt vo sell....
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Katha blinder Passagier
Anmeldedatum: 06.05.2011 Beiträge: 7
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[257333] Verfasst am: 06.05.2011, 11:20 Titel: |
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Jaha, die Nordsee ist nicht zu unterschätzen, aber ich muss ja jetzt meinen Klugscheißer-Modus anstellen:
Langeoog ist keine Hallig, es sei denn es handelt sich um eine Art Kreuzung aus Langeneß und Norderoog oder so ;P |
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sharkman Kapitänleutnant

Anmeldedatum: 05.10.2004 Beiträge: 15588 Wohnort: 50° 58´54" N / 7° 8´ 5" E
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[257335] Verfasst am: 06.05.2011, 12:03 Titel: |
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@Katha Zuerst einmal herzlich Willkommen hier im freundlichen Nordseeforum.
Langeoog ist ein INSEL im ostfriesischen Wattenmeer!
Was eine "Art Kreuzung aus Langeneß und Norderoog" ist, würde mich aber schon interessieren.http://www.langeness.de/index.php?Seite=Start
Vielleicht entsteht ja, wenn man ein bewohnte mit einer unbewohnten Hallig "kreuzt", eine Insel.
Norderoog liegt doch wohl näher an Hooge, als an Langeness [Links nur für angemeldete User] _________________ „Wer gestern jung war, muss heute nicht von gestern sein"  |
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